• #91
Wenn man mal die - wenigen - Meinungen von Männern in diesem Thread anschaut, dann bestätigen diese die Vermutung/Befürchtung der TE, indem sie alle sagen: ja, dein Leben wäre mir zu anstrengend bzw. passt nicht zu dem Leben, das ich mir mit einer neuen Partnerin vorstelle.
Na ja, ein Stück weit liegt das natürlich auch an der Frage, die sie gestellt hat. Mit „Ich habe drei Kinder, einer aus dem Haus, die beiden anderen sind eine tolles Team, auch wenn es auch mal Sorgen gibt. Ich suche wieder einen Partner, auch mit Kindern, um gemeinsam etwas aufzubauen.“ hätte sie andere Antworten bekommen. Sie hat aber gezielt gefragt, warum die Männer vor ihrem voll und schwierig beschriebenen Leben flüchten, verbunden gleich noch mit einer „easypeasy“-Beschwerde...
Für mich las sich das nach einem etwas verbitterten „Ich hab’s wahnsinnig schwer“. Das ist tatsächlich erstmal nicht sonderlich attraktiv.

Dann setzt Du noch einen drauf mit vier Kindern, der Mann wohnt noch da, alles easy und kein Problem. Was kann man da als Antworten erwarten?

Und selbst wenn sie es sind, dann lassen sie immer noch die Persönlichkeit der Frau außer acht.
Die Persönlichkeit sehe ich immer im Kontext des Gesamtbildes. Gerade auch hier. Mich hat „easypeasy“ rückwirkend betrachtet genauso wie Dein „ist halt so“ getriggert. Da steckt für mich gerade Persönlichkeit drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #92
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Doch. Insbesondere die Männer in diesem Forum werden nicht müde, zu betonen, wie schlimm es doch ist, mit einer AE anzubandeln.
Meine Partnerin ist AE. Für mich war das nie ein Problem, ganz im Gegenteil. Du wirfst da eine generelle Einstellung und Fälle, die von außen problematisch erscheinen durcheinander.
Die Männer der FS wissen ja vorher, dass sie AE ist.

Warum ist es das? Weil es nach einer Trennung in 95 % der Fälle immer noch der Mutter überlassen wird, sich um die Kinder zu kümmern.
Ja, Teil des Problems, aber nicht meins. Für mich waren gerade anfangs die kinderfreien Abende und Wochenenden wichtig. Und auch gemeinsame Urlaube ohne Kind.
Ich möchte ja eine Paarbeziehung mit Kind. Es soll ja Frauen geben, die wollen in erster Linie Kinder. Warum kümmert sich der Mann nicht mehr?
Alleinerziehende Väter, die ihre Kinder bei sich wohnen haben, gibt es nur wenige.
Um die reißen sich Singlefrauen... Mütter, deren eigene Kinder aus dem Gröbsten raus sind, oft auch...
Die Männer rennen weg während die Frauen sich ihrer Verantwortung stellen. Warum liebe Männer? Und warum macht ihr das der Frau zum Vorwurf?
Du drehst das Thema des Threads. Die Frage ist doch schlicht: „Will ich jetzt den Scherbenhaufen aufräumen?“
„Vorwurf“ ist da völlig deplatziert. Aber die Frage „Warum?“ stelle ich mir schon...
Ja, die Frage „Wie passt der Mann ins Leben?“ muss sie schon schlüssig beantworten. So wie ich hoffentlich “Passt der in mein Leben?“ schlüssig beantworten muss.

Wenn ich die FS richtig verstanden habe, war der AE-Status den Dates der FS vor dem Date bekannt, nur wussten sie nicht, mit wie viel Arbeit Kinder verbunden sind.
Ich hätte auch Frauen mit drei Kindern gedatet. Aber natürlich, um sie kennenzulernen und die Gesamtsituation anzusehen.
Da ist wohl auch jedem vorher klar, dass das Auswirkungen hat. Die Details erfährt man dann.
...Verantwortung gegenüber einem anderen Menschen übernommen
Für mich als „Nachfolger“ ist das dann aber auch eine Frage gerade von Verantwortung.

Zudem verstehe ich auch nicht, warum Kinder hier neuerdings als etwas ganz schlimmes dargestellt werden, das personifizierte Böse, von dem man tunlichst Abstand halten sollte.
Ich kann da nur für mich schreiben. Bei mir entstand ein ungutes Bauchgefühl bei beiden Frauen, die hier dazu geschrieben haben. Die Kinder kenne ich nicht. Erstmal muss die Frau passen, dann natürlich auch die Kinder.
 
  • #93
Guten Morgen,
erst einmal vielen herzlichen Dank an ALLE, die hier schreiben. Jeder einzelne Kommentar ist wertvoll für mich 😁

Ich überlege natürlich hier und da, wo etwas dran sein könnte, was daneben gegriffen ist und dergleichen.

Was mich wirklich überrascht, ist bei einigen hier "die Männer" und "die Alleinerziehenden". Bitte sprecht doch nur für euch selbst in der ich-Form. Danke.

Ich möchte meine Situation kurz näher erläutern. Denn ihr habt recht, vielleicht stelle ich es etwas zu negativ dar (jemand anders meinte aber auch verharmlosend) und wirke dadurch frustriert und überlastet.
Also der Große (22J) ist im Begriff auszuziehen, er sucht Wohnungen und es handelt sich hier vermutlich nur noch um wenige Monate. Ich habe ihn "angestellt" als Babysitter für die Kleineren jeden Donnerstag. Das heißt, dass ich jeden Donnerstag frei habe so lange ich möchte. Die Kleineren sind zudem jedes zweite WE Samstag auf Sonntag bei Ihrem Papa, das finde ich sporadisch. Aber hey, ich überdenke die Darstellungsweise. Vielleicht klingt regelmäßig weniger frustriert und trifft es doch :D
Mein "Förderkind" ist nicht schlimm beeinträchtigt. Sie besucht eine heilpädagogische Schule und Tagesgruppe, weil sie mit Ängsten zu tun hat und leider enttäuschende Erfahrungen mit Ihrem Vater machen musste. Aber es wird wirklich schon sehr viel besser. Sie holt auf in der Entwicklung und klammert fast nicht mehr.

Viele sagten auch, ich solle mir mal realistisch überlegen wo ein Mann in meinem Leben Platz hat. Das kann ich ganz einfach beantworten. Das Kennenlernen kann in den o. g. freien Zeitfenstern erfolgen. Das ist nicht sehr viel, nicht sehr flexibel aber dafür gut planbar und von vornherein kommunizierbar.
Soviel erstmal zum besseren Verständnis.

LG
Amanda
 
  • #94
Für mich las sich das nach einem etwas verbitterten „Ich hab’s wahnsinnig schwer“.
Ich hab den Eingangspost gerade nochmal gelesen. Für mich klingt an der Beschreibung ihrer Situation nichts verbittert. Sie versucht sie realistisch darzustellen und beschreibt zum Beispiel, dass Treffen eben nicht spontan möglich sind, aber „gut planbar“.

Dann setzt Du noch einen drauf mit vier Kindern, der Mann wohnt noch da, alles easy und kein Problem.
Von „alles easy und kein Problem“ hab ich auch nichts geschrieben. Ich sehe ein, dass der Ausdruck „keine Traumsituation“ verharmlosend wirken kann. So ganz klar ist mir jetzt aber nicht, was du hier bemängelst - bei der FS ist es dir zu schwierig dargestellt und bei mir zu einfach - wie hättest du es denn nun gerne?

Ok, am Ende des Posts kommt dann der Frust durch ob der Erfahrungen, die sie gemacht hat. Da kommen die Männer zugegebenermaßen nicht besonders gut weg. Aber sie unterstellt ja nicht, sondern fragt. Und genau dieser Frust ist ja der Grund für ihren Post; sonst hätte sie ihn ja nicht geschrieben.
 
  • #95
Viele sagten auch, ich solle mir mal realistisch überlegen wo ein Mann in meinem Leben Platz hat. Das kann ich ganz einfach beantworten. Das Kennenlernen kann in den o. g. freien Zeitfenstern erfolgen. Das ist nicht sehr viel, nicht sehr flexibel aber dafür gut planbar und von vornherein kommunizierbar.
Soviel erstmal zum besseren Verständnis.

Danke für die Erläuterungen. Deine Situation ist für AE ziemlich normal, war bei uns auch nicht anders.
Meine "Problembetrachtungen" muss ich daher zurückziehen.

Aus meiner Sicht: achte darauf, dass Du das anders, aber realistisch, darstellst. Wenn Du den Ausgangsbeitrag und Deinen letzten vergleichst, wird das, denke ich, klar...
 
  • #96
Die Kleineren sind zudem jedes zweite WE Samstag auf Sonntag bei Ihrem Papa, das finde ich sporadisch.

Das ist aber per Definition regelmäßig ;) Insofern hast du hier schon mal einen Punkt, den du positiver benennen kannst. Auch wenn es deinem Empfinden nach zu wenig ist.


Du könntest noch mehr Kindersitterzeiten einführen. Mach dich ein bisschen frei. Füge ein bisschen Spontanität hinzu.

Planbarkeit klingt langweilig und impliziert, dass sich immer alles nach deinen /Euren Bedürfnissen richten muss. Das will niemand. Ein bisschen Entgegenkommen könnte da sehr helfen.
Du bist einfach wahnsinnig gebunden, u. a. auch durch das Haus. Das solltest
du auflockern.

Was hast du zu bieten? Was macht dich als Frau aus, fernab von deinem Familienleben? Kannst du dich auch als Partnerin sehen?
 
  • #97
Das Kennenlernen kann in den o. g. freien Zeitfenstern erfolgen. Das ist nicht sehr viel, nicht sehr flexibel aber dafür gut planbar und von vornherein kommunizierbar.
Also der Große (22J) ist im Begriff auszuziehen, er sucht Wohnungen und es handelt sich hier vermutlich nur noch um wenige Monate.
Wenn dein Sohn auszieht, bleibt dir nur noch Samstage. Oder wird er trotzdem Donnerstags dir helfen?
 
  • #98
Dort waren es teilweise ganz normale Männer, die vorher ein normales Familienleben mit Frau und Kind hatten. Dann kam die Scheidung, und plötzlich waren die Kinder Luft. Noch einmal komplett neu anfangen, ohne daran zu denken, dass man Verantwortung gegenüber einem anderen Menschen übernommen hat, als man ihn in die Welt setzte.
Diejenigen, welche Du unter "ganz normalen" Männern verstehst, aber hinterher solche Aktionen brachten, wie Du sie beschreibst, kannte ich vorher meist besser und wusste schon während Schulzeit , Ausbildung und Studienzeit, wer für solche Aktionen infrage kommt und wer nicht.
Für Dich als Frau war das aber nicht erkennbar, das sehe ich ein. Für Dich wären das alles "normale" Männer gewesen.

So wie für die FS eben auch. Sie wird heute genau wissen, dass sie sich den falschen Mann ausgesucht hatte obwohl sie ihn auch immer für eine "normalen Mann" gehalten hat.
 
  • #99
Diese Männer haben keine Eier, was sonst? Welcher über 40-jährige Mann drückt sich überhaupt so aus? Und wenn dieser dein Profil mit der Kinderangabe (hoffentlich) sieht, warum schreibt er dir dann überhaupt? Ich vermute, er will einfach nur mal eine schnelle Nummer klar machen, weil du eine sehr attraktive Frau bist, denn diese Fragen sind eines 40-jährigen nicht annehmbar.

Nein, dein Leben ist nicht abschreckend, eher ein Beispiel dafür, wie es geht, wenn man was auf dem Kasten hat. Du hast 3 Kinder sehr früh bekommen und eines, das sogar noch gefördert werden muss. Du stemmst also alles so leichterhand, diese Männer merken, dass sie dafür die Eier niemals hätten und wahrscheinlich noch von Mama abhängig sind.

Du brauchst ganz klar einen reiferen Mann, der nicht so hohl in der Birne ist wie die da.
 
  • #100
Das Kennenlernen kann in den o. g. freien Zeitfenstern erfolgen. Das ist nicht sehr viel, nicht sehr flexibel aber dafür gut planbar und von vornherein kommunizierbar.
Und das soll es dann bringen ?

Wie soll es dann weitergehen, würdest Du später ein LAT-Modell akzeptieren ?

Ernsthaft, der Mann kann da doch auch in einer Beziehung mit Dir nur eine Art "Lückenfüller" sein.
 
  • #101
Das glaube ich nicht. Für viele Frauen gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu.
Nur um für irgendwelche oberflächlichen Kerle attraktiv zu bleiben hätte ich nie auf Kinder verzichtet.
Ich habe allerdings eine Liebesbeziehung nie als das erstrebenswerteste Ziel im Leben gesehen. Es ist ein "nice to have", so lange es dauert, mehr nicht. Männer kommen und gehen und Männer, die generell Verantwortung scheuen, die ergreifen auch bei einer Frau ohne Kinder die Flucht, sobald sich Probleme (z.B. gesundheitliche oder wirtschaftliche Probleme der Frau) ergeben.
In meiner aktiven Online-Dating Zeit habe ich massenhaft Männer mit Kindern kennengelernt. Kein einziger hatte das 50:50 Betreuungsmodell. Alle hatten die Kinder bei der Ex abgeladen und sahen die 14 tägigen "Besuchspflicht" als nervige Herausforderung. Keiner dieser Männer wäre als Partner für mich in Frage gekommen, auch nicht als meine Tochter schon erwachsen war.

Hi,

ich sehe es genau umgekehrt: Kinder sind ein "nice too have". Entscheidend ist dass die Beziehung sitzt und passt, denn sie ist das Fundament, auf dem den Kindern das Leben und die Liebe vorgelebt wird und auf dem sie stehen.
Wo ich hinsehe, sehe ich sehr belastete bis traumatisierte Kinder, weil die Eltern zwar Nachwuchs wollten aber bei der Partnersuche entweder daneben gegriffen haben oder keine Lust haben, eine verbindliche Beziehung zum Partner auch zu pflegen.
Rein von der natürlichen Ordnung steht der Partner über den Kindern. Einfach deshalb weil es den Kindern automatisch gut geht, wenn die Eltern eine Einheit sind, sich gegenseitig respektieren und unterstützen und die Kinder weder instrumentalisieren noch gegen den Partner gar ausspielen was bei vielen Trennungen passiert.
Der Psychiater Bonelli sagte in einem seiner Videos mal, irgendwann hat er angefangen, Patienten nicht nur die Frage zu stellen, wie ihre Kindheit war, sonder auch immer zu fragen wie die Ehe der Eltern war.
Die Antwort ist in 99,9 % der gleiche:
Ehe der Eltern gut: Kindheit gut
Ehe mittelmäßig: Kindheit mittelmäßig
Ehe super: Kindheit super...

Die Bedeutung einer guten Eltern Beziehung für das Kind wohl wird massiv unterschätzt. Wie oft sehr ich Elternteile die sich komplett "aufopfern" für ihr Kind und sich dann wundert dass das Kind trotzdem Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Ein Kind ist weder Lebensinhalt noch Partnerersatz. Das ist emotionaler Missbrauch und die Last ist viel zu gross!
Am unbeschwertesten ist eine Kindheit in dem Bewusstsein, dass Mutter und Vater sich lieben, respektieren und gemeinsam an einem Strang das Fundament für das Kind bauen.
Übrigens wenn ich dem Partner als Frau einen derart niedrigen Stellenwert..noch unter dem Kind..zuordne, darf ich mich dann auch nicht wundern, wenn er sich verkrümelt..
 
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  • #102
Und das soll es dann bringen ?

Wie soll es dann weitergehen, würdest Du später ein LAT-Modell akzeptieren ?

Ernsthaft, der Mann kann da doch auch in einer Beziehung mit Dir nur eine Art "Lückenfüller" sein.
Genau über solche Kommentare ärgere ich mich.

Ob die TE nun später zusammenwohnen möchte oder nicht, weiß ich nicht. Aber selbst wenn sie das nicht möchte: Was macht denn eine Beziehung aus - dass man jeden Abend zusammen vor dem Fernseher sitzt?
Es ist sicher richtig, dass die TE oder ich manche Dinge nicht bieten oder leisten können. Deshalb aber davon zu sprechen, der Mann sei dann nur „Lückenfüller“ oder - wie in einem anderen Post erwähnt „Zweitbesetzung“, empfinde ich als unangemessen. Klar, wenn du persönlich dich dann so fühlst, kannst du so eine Beziehung nicht eingehen.
Mir kommt es bei solchen Posts dann aber fast schon vor, als würde der TE das „Recht“ auf eine Beziehung abgesprochen - und das ist doch Unsinn!
w45
 
  • #103
Ich lebe Patchwork mit 6 Kindern (von 22 Jahren bis 1 Jahr). Ich nehme u nahm mir Zeit für meinen Partner. Wenn ich einen Partner- und nicht nur einen Betthasen will- räume ich dem Zeit ein. Nicht nur im Zeitfenster. Ich will ja vice versa auch einen verfügbaren Partner und wenns mal grundlegend passt, ernsthaftes Interesse besteht, der neue Mensch in der Gesamtheit bereichernd ist, dann gibt's ne Familienzusammenführung. Und ich kümmere mich um seine Kinder, er um meine.
Man bekommt nur das, was man gibt. Und die Scherben, die vorher verursacht wurden werden halt auch aufgeräumt, auch wenn jemand anders diese verursacht hat.

14 tägiger Besuchskontakt ist ja schon was, also hat man da mal Zeit u die besagten Donnerstage. Ab und an wird telefonieren und kleiner Besuch möglich sein. Und dann tastet man sich weiter.

Ich persönlich wollte keinen Partner ohne Kinder, weil ich dachte, der würde mich nicht verstehen u die Probleme die es im Familylife so gibt. Ich habe vorher auch Männer ohne Kids kennengelernt, die waren nach dem 3. Date beseelt davon, sofort Familie zu spielen u waren ganz begeistert. Mich hat das abgeschreckt.

Im Bekanntenkreis habe ich eher das Beispiel, dass die neuen Partnerinnen verlangen, dass der neue Partner sich um ihre Kinder kümmert und oft die Kinder des Partners ablehnen, weil sie eh schon so viel zu tun haben.

Will sagen: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Und man muss investieren, Zeit, Geduld, Liebe. Dann ist es wurscht, ob ein Kind oder 5.
 
  • #104
Übrigens wenn ich dem Partner als Frau einen derart niedrigen Stellenwert..noch unter dem Kind..zuordne, darf ich mich dann auch nicht wundern, wenn er sich verkrümelt
Ist es nicht ein Unterschied, ob der Partner schon vor den Kindern da war? Ein neuer Partner muss doch erstmal soweit kommen.

Sonst steht Zeit für den Partner gegen, neuen Menschen sofort mehr Wichtigkeit zu geben.

Überspitzt würde dann in der Kennenlernphase, einem ggf nicht passendem Menschen eine höhere Wertigkeit als den Kindern gegeben werden.
Da kämen ggf einige zusammen und das halte ich für ungesund.
 
  • #105
Übrigens wenn ich dem Partner als Frau einen derart niedrigen Stellenwert..noch unter dem Kind..zuordne, darf ich mich dann auch nicht wundern, wenn er sich verkrümelt...
Amen

Ja, Amen auch von mir hierfür Merretich,
so sehe ich das ebenfalls.

Auch wird hier gern mal unterschwellig suggeriert, dass AEs in jedem Fall nur deshalb AEs sind, weil der böse oder untaugliche Papa die Biege gemacht hat. Wenn wir uns Statistiken vor Augen führen, wie hoch der Anteil der Scheidungen ist, der von Frauen ausgeht, würde ich da ein grooooooßes Fragezeichen dranmachen :).

In diesem Sinne,
Euer Neo
 
  • #106
Wenn wir uns Statistiken vor Augen führen, wie hoch der Anteil der Scheidungen ist, der von Frauen ausgeht, würde ich da ein grooooooßes Fragezeichen dranmachen :).
Lässt sich doch einfach erklären: Die meisten Männer haben sich in der Ehe nicht partnerschaftlich benommen, so dass sich die Frauen gezwungen fühlten, die Scheidung einzureichen. Männer reichen seltener die Scheidung ein, da es für sie in der Regel sehr teuer wird. Dann lieber die Affäre parallel zur Ehe weiterführen.
 
  • #107
Die meisten Männer haben sich in der Ehe nicht partnerschaftlich benommen, so dass sich die Frauen gezwungen fühlten, die Scheidung einzureichen. Männer reichen seltener die Scheidung ein, da es für sie in der Regel sehr teuer wird. Dann lieber die Affäre parallel zur Ehe weiterführen.
Jungs und Mädels, diese Verallgemeinerungen helfen doch niemandem. Jeder „Fall“ ist anders. Und glücklicherweise gibt es die Schuldfrage bei einer Scheidung schon seit längerem nicht mehr.
w45
 
  • #108
Hallo zusammen,
hört doch bitte mal auf mit diesem "die Männer" und "die Frauen"!

@Merretich deinem ersten Absatz stimme ich voll und ganz zu!!! Auch wenn es darum hier nicht geht.

Mich stört hier der Tonfall "hätten sie (DIE Männer, DIE AE) doch mal vorher.....sich nen besseren Partner ausgesucht....sich das besser überlegt....keine Kinder angeschafft". Menschen machen Fehler. Früher, später, große, kleine.
Ich habe auch Fehler gemacht. Gar keine Frage. Ich beschäftige mich viel mit Reflexion und Persönlichkeitsentwicklung und bin immer bereit meine Einstellungen zu überdenken und auf andere zuzukommen und trotzdem werde ich es nicht jedem Recht machen. Solange ich nicht dogmatisch an einer vermeintlich richtigen Einstellung mich festklammere, ist Hoffnung.

Nochmals Danke für das Teilen eurer Erfahrungen und Ideen :)
 
  • #109
ich sehe es genau umgekehrt: Kinder sind ein "nice too have". Entscheidend ist dass die Beziehung sitzt und passt, denn sie ist das Fundament, auf dem den Kindern das Leben und die Liebe vorgelebt wird und auf dem sie stehen.
Ich danke dir für diesen wunderbaren, klugen und reflektierten Beitrag und das von Frau, Kompliment, sehr viele Frauen/Mütter denken nicht so über den Partner und über Männer, man braucht nur alle Beiträge hier lesen und merkt sofort, dass es so nicht gehen kann, du siehst es genau richtig, es sind genau meine Erfahrungen und meine reflektierten Erkenntnisse, absolut kompatibel, wurde wegen meinen reflektierten Erkenntnissen oft angegriffen von Frauen, auch weiß ich gerade deshalb, dass viele Beziehungen, Paare, Ehen, die Kinderfrei sind, besser sind, als die mit Kinder, weil der Partner von diesen Frauen den höchsten Stellenwert hat!
Wo ich hinsehe, sehe ich sehr belastete bis traumatisierte Kinder, weil die Eltern zwar Nachwuchs wollten aber bei der Partnersuche entweder daneben gegriffen haben oder keine Lust haben, eine verbindliche Beziehung zum Partner auch zu pflegen.
Das sehe ich explizit genau so!
Rein von der natürlichen Ordnung steht der Partner über den Kindern.
Die allerwenigsten Frauen, die allerwenigsten Mütter sehen das so, deswegen kann es in diesen Beziehungen nicht klappen!
Der Psychiater Bonelli sagte in einem seiner Videos mal, irgendwann hat er angefangen, Patienten nicht nur die Frage zu stellen, wie ihre Kindheit war, sonder auch immer zu fragen wie die Ehe der Eltern war.
Absolut meine Meinung!
Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Ein Kind ist weder Lebensinhalt noch Partnerersatz. Das ist emotionaler Missbrauch und die Last ist viel zu gross!
So läuft es doch meistens und die Frauen und die Mütter wundern sich!
Am unbeschwertesten ist eine Kindheit in dem Bewusstsein, dass Mutter und Vater sich lieben, respektieren und gemeinsam an einem Strang das Fundament für das Kind bauen.
Amen
Logo, genau deshalb schauen sich vernachlässigte Männer andersweitig um und suchen sich eine neue Partnerin, die ihn wieder auf das Anfangspodest stellt und er ist weg vom Fenster, da helfen ihm weder Kind, Haus, noch Geld! Seine Entscheidung ist rein emotional! Und das Gefühl ist zigfach stärker und konsequenter als das bißchen Verstand! Das versuche ich immer und immer wieder hier zu erklären auch mit meinen S, leider begreifen das nur ganz wenige, die meisten wollen sich mit mir sogar noch anlegen!! Ich lächle dabei nur, sie wissen es halt nicht besser! 🤗
 
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C

Charline

  • #110
Rein von der natürlichen Ordnung steht der Partner über den Kindern.
Das sehe ich absolut nicht so. Ein Partner steht nie über den Kindern. Meine Kinder bleiben immer meine Kinder, egal wie alt sie sind. Ein Partner bleibt nicht immer zwangsläufig mein Partner. Egal wie wichtig mir die Partnerschaft ist oder wie sehr ich mich für die Partnerschaft engagiere. Auf einmal kommt eine Midlife Crisis ... und hast du nicht gesehen, ist der Partner weg (nur mal so als Beispiel).
Kinder brauche ein stabiles, liebevolles Umfeld. Das ist richtig. Das muss aber keine Paarbeziehung der leiblichen Eltern sein. Schön, wenn das so ist. Aber es geht auch anders, z.B. mit Unterstützung anderer Familienmitglieder (Großeltern, Onkeln, Tanten).
 
  • #111
Ist es nicht ein Unterschied, ob der Partner schon vor den Kindern da war? Ein neuer Partner muss doch erstmal soweit kommen.

Sonst steht Zeit für den Partner gegen, neuen Menschen sofort mehr Wichtigkeit zu geben.

Überspitzt würde dann in der Kennenlernphase, einem ggf nicht passendem Menschen eine höhere Wertigkeit als den Kindern gegeben werden.
Da kämen ggf einige zusammen und das halte ich für ungesund.

Das ist natürlich ein Unterschied!
Aber ich beobachte halt oft dass genau deshalb die erste Ehe scheitert.. Dieses dann die Haltung der Frau verstärkt: "mein Kind ist das Alleraller wichtigste.. Dann kommt lange nix.. Dann..vielleicht.. der Mann".

Und so wird es zur selffullfilling Prophecy: wenn ich den Nachwuchs immer über den PartnerIn stelle, funktioniert Partnerschaft nicht. Und wenn dann Partnerschaft schiefgeht jammern Betroffene: " ich kann mich nicht auf PartnerIn verlassen. Zum Glück hab ich mein Kind. Das alleine ist wichtig"...schlechter Start für die nächste Partnerschaft! Uswusf

Da kann ich nur sagen: armes, armes Kind! Es wird in der Konstellation immer zum Partnerersatz werden und zu früh zuviel emotionale Verantwortung haben...
 
  • #112
Das sehe ich absolut nicht so. Ein Partner steht nie über den Kindern. Meine Kinder bleiben immer meine Kinder, egal wie alt sie sind. Ein Partner bleibt nicht immer zwangsläufig mein Partner. Egal wie wichtig mir die Partnerschaft ist oder wie sehr ich mich für die Partnerschaft engagiere. Auf einmal kommt eine Midlife Crisis ... und hast du nicht gesehen, ist der Partner weg (nur mal so als Beispiel).
Da muss ich @Merretich vollkommen Recht geben. Eine Beziehung/ Ehe kann nur auf Dauer funktionieren, wenn der Ehe-Partner an erster Stelle steht und nicht die Kinder.

Man tut den Kindern überhaupt keinen Gefallen bzw. missbraucht sie, wenn man eine Art Symbiose mit ihnen bildet.

@Charline nicht jeder Mann hat eine Midlifecrisis und wenn doch, würde sie vielleicht nicht so schlimm ausfallen, wenn beide an der Partnerschaft stetig arbeiten würden.
 
  • #113
Von „alles easy und kein Problem“ hab ich auch nichts geschrieben. Ich sehe ein, dass der Ausdruck „keine Traumsituation“ verharmlosend wirken kann. So ganz klar ist mir jetzt aber nicht, was du hier bemängelst - bei der FS ist es dir zu schwierig dargestellt und bei mir zu einfach - wie hättest du es denn nun gerne?
Deine Situation ist nochmal anders.
Ich habe vier Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren und wohne zusätzlich noch mit dem Vater im selben Haushalt. ... Dass das keine Traumkonstellation für einen Mann ist, ist mir schon klar - aber wo bitte gibt es die denn?
Von "Traumkonstellation" für mich weit entfernt, selbst von "normal". Was wäre hier los, wenn ein Vater von 4 Kindern, der noch mit der Mutter zusammenlebt, eine Zweitbeziehung außerhalb sucht....
Sorry, zu dem Thema "AE" passt das doch überhaupt nicht und dass ein Mann erst Recht keine große Lust auf eine derartige Konstellation hat, finde ich völlig logisch.
 
  • #114
Um die reißen sich Singlefrauen... Mütter, deren eigene Kinder aus dem Gröbsten raus sind, oft auch...
na ja, da kenne ich ganz andere Geschichten von Frauen - mich eingeschlossen :D

ein Mann mit Kindern ist - genauso wie eine Frau - nicht die erste Wahl. Gerade wenn die Menschen noch eigene Kinder wollen, oder noch gar keine haben.

und das liegt nicht an der Tatsache, dass es da Kinder gibt. Die meisten mögen Kids. Sondern daran, dass man mit der Vergangenheit des anderen in Form eines Ex Partners konfrontiert wird, der noch Einfluss auf das Leben des Partners hat.

also die wenigsten Paare gehen im Guten auseinander, so dass da nach wie vor einiges an Konflikten immer wieder ausgetragen wird. Daher machen sich viele Väter nach der Trennung rar. Nicht zwingend, weil sie ihre Kids nicht lieben, sondern weil es ihnen nicht anders gelingt, mit der Sache richtig abzuschließen.

dementsprechend sollte die FS diese Tatsache nicht nur negativ betrachten.

keinen stressenden Ex im Hintergrund zu haben, ist nicht zwingend etwas negatives.

klar, für die Kids ist das alles andere als toll. Hinsichtlich einer neuen Beziehung macht es aber vieles einfacher.
Viele sagten auch, ich solle mir mal realistisch überlegen wo ein Mann in meinem Leben Platz hat.
Das sind die Sorte von potenziellen Partnern, die doch auch gar nicht zu dir passen. Klingt nach „Vereinnahmung“ in meinen Ohren und würde mich direkt abschrecken. Und das obwohl ich sehr flexibel bin, weil meine Töchter fast erwachsen sind.

ich habe in meiner Singlezeit wenig gefestigte Persönlichkeiten kennengelernt. Die meisten haben eine Beziehung wirklich gebraucht und nicht nur gewollt. Das war mir dann zu anstrengend auf Dauer.

wenn ein Mann dich gleich mit seinen Erwartungen auf einem Date bombardiert, dann spricht das einfach nicht für ihn. Da passt dann wieder eine Frau zu, die sehr angepasst durchs Leben läuft und ihre Öhrchen immer Richtung „was will er“ und „wie kann ich es ihm recht machen“ gespitzt hat.

jeder hat Erwartungen, aber wie abhängig ich davon bin, dass sich diese immer 1 zu 1 erfüllen lassen, hängt davon ab, wie bedürftig ein Mensch ist.

halte Ausschau nach den souveränen und unabhängigen Männern. Die sind leider selten, aber es gibt sie....
 
  • #115
Das sehe ich absolut nicht so. Ein Partner steht nie über den Kindern. Meine Kinder bleiben immer meine Kinder, egal wie alt sie sind. Ein Partner bleibt nicht immer zwangsläufig mein Partner. Egal wie wichtig mir die Partnerschaft ist oder wie sehr ich mich für die Partnerschaft engagiere. Auf einmal kommt eine Midlife Crisis ... und hast du nicht gesehen, ist der Partner weg (nur mal so als Beispiel).
Kinder brauche ein stabiles, liebevolles Umfeld. Das ist richtig. Das muss aber keine Paarbeziehung der leiblichen Eltern sein. Schön, wenn das so ist. Aber es geht auch anders, z.B. mit Unterstützung anderer Familienmitglieder (Großeltern, Onkeln, Tanten).
Du siehst es völlig falsch, ich erkläre dir das! Aus meiner Perspektive aus meinen vielseitigen Erfahrungen und meinen sehr reichen reflektierten Erkenntnissen, siehst du das mit deiner Einstellung absolut und völlig falsch, so kann keine Beziehung gehen und erst recht niemals halten, dazu kommt eine ganz klare Aussage von dir, dass du den Mann, der am Anfang den höchsten Stellenwert von dir bekam, sonst wäre er nicht bei dir geblieben, wie das so vielen Frauen machen, ja die allermeisten Frauen, benutzen den Mann ausschließlich dafür, um Kinder zu bekommen, (es darf gerne protestiert werden, nützt aber nichts, nur der Erfolg zählt!) um dann die Kinder, über den Mann auf das höchste Podest zu stellen, deshalb wird dieser Mann immer mit der Zeit von dir wieder gehen, das ist und bleibt garantiert ein Schaden für die Kinder, ohne dass dir das so bewusst ist, denke einmal im stillen Kämmerlein darüber nach, auch wenn du inzwischen verschlossen und nicht mehr dafür einsichtig bist, was ich aus deinen Zeilen sogar absolut entnehmen kann!
 
  • #116
Entscheidend ist dass die Beziehung sitzt und passt, denn sie ist das Fundament, auf dem den Kindern das Leben und die Liebe vorgelebt wird und auf dem sie stehen.

Dem kann ich nicht zu hundert Prozent zustimmen. Es gibt Situationen, wo die beste Beziehung ins Straucheln geraten kann. Der Verlust eines Kindes, ein schwerbehindertes Kind (okay, das sind extrem krasse Beispiele) , einer der Partner verliert den Job und und und. Da kann das beste Fundament existieren und trotzdem funktioniert es nicht mehr. Man kann einfach nicht pauschal "hättest du mal besser gewählt" sagen.

Übrigens wenn ich dem Partner als Frau einen derart niedrigen Stellenwert..noch unter dem Kind..zuordne, darf ich mich dann auch nicht wundern, wenn er sich verkrümelt...
Amen

Ist ja alles sehr nett was du schreibst, aber was genau hat das. mit dem Thema der FS zu tun? Hier geht es doch gar nicht um ihre Trennung, sondern um die Partnersuche.

Außerdem: In diesem Fall stehen die Kinder freilich an erster Stelle. Also, wenn ein neuer Mann ins Leben der Mutter tritt. Oder soll sie ihn schon gleich bei den ersten paar Dates den Kindern vorsetzen? Die FS macht es schon ganz richtig, einen Mann in den vorhandenen Zeitfenstern zu treffen und zu schauen, ob sie mit ihm harmoniert.
 
  • #117
Die meisten Männer haben sich in der Ehe nicht partnerschaftlich benommen, so dass sich die Frauen gezwungen fühlten, die Scheidung einzureichen. Männer reichen seltener die Scheidung ein, da es für sie in der Regel sehr teuer wird. Dann lieber die Affäre parallel zur Ehe weiterführen.
Jaja der schreckliche Mann

Aber nun:

Es soll in diesem Thread ja darum gehen, wie man hier die FS mit den Folgen eines Fehlers klarkommt.
Und ich finde, es eben nicht zu weit hergeholt, zu raten im Monet keine intesinve Partnersuche zu starten, egal ob Männer nun "Angst" haben, oder auch nicht .

Ich will ihr nicht absprechen jetzt eine Mann zu suchen (wie könnte ich denn?) aber ich gebe ihr den Rat lieber erst in ein paar Jahren, in Ruhe einen Partner zu suchen und eine Partenschaft zu beginnen, als jetzt mit "Stress" .
Und ja, es wird wahrscheinlich "Stress "geben, denn die "planbare" Woche mit gewissen Lücken für Parnerschaft ist aus meiner Sicht das schlimmste, was so einer jungen Beziehung überhaupt passiern kann, weil da (wie ander ja richtig schrieben) gewisse Phasen einfach übersprungen werden.

Und wenn man schon jetzt unbedingt sucht, dann eben schauen, welches Beziehungsmodell man überhaupt bereit ist zu leben. Deswegen habe ich LAT mal zur Diskussion gestellt, wo die Beziehung in einer gewissen räumlichen Distanz geführt wird.
Sich darüber erst dann Gedanken zu machen, wenn die erste Verliebtheit bei der FS da ist, kann sehr gefährlich für ihre Situation sein, und zu voreiligen Reaktionen führen.

Die FS sagt, sie lernt gerne dazu

Eine Lehrsatz sollte lauten:
"Bloss nicht zuviel Alltag, wenn es sich vermeiden lässt."

Und ihre Konstellaton riecht nach wahnsinnig viel "Alltag", in dem der Mann eine schwierige Position haben wird. Gerade mit den "Teen-"Kindern ist das ein Minenfeld.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #118
Am unbeschwertesten ist eine Kindheit in dem Bewusstsein, dass Mutter und Vater sich lieben, respektieren und gemeinsam an einem Strang das Fundament für das Kind bauen.
Übrigens wenn ich dem Partner als Frau einen derart niedrigen Stellenwert..noch unter dem Kind..zuordne, darf ich mich dann auch nicht wundern, wenn er sich verkrümelt..
Volle Zustimmung. Dann würde ich lieber erstmal alleine bleiben. Ich frage mich sowieso, wie die liebe FS einen Partner noch unterbringen möchte. Wie stellt sie sich das vor? Vielleicht habe ich das auch überlesen, aber ich frage mich wirklich woher sie die Kraft nimmt, das alles zu stemmen. Respekt.
 
  • #119
ja die allermeisten Frauen, benutzen den Mann ausschließlich dafür, um Kinder zu bekommen, (es darf gerne protestiert werden, nützt aber nichts, nur der Erfolg zählt!) um dann die Kinder, über den Mann auf das höchste Podest zu stellen, deshalb wird dieser Mann immer mit der Zeit von dir wieder gehen, das ist und bleibt garantiert ein Schaden für die Kinder, ohne dass dir das so bewusst ist

Wenn der Mann meint mit seinen Kindern in Konkurrenz zu stehen, kann da aber auch etwas nicht stimmen, wenn du mich fragst. Hört man aber tatsächlich gar nicht so selten, dass der Partner plötzlich ein Eifersuchtsproblem hat, sobald z. B. das Kind, der Säugling, der die volle Aufmerksamkeit der Mutter/Eltern braucht, da ist.
 
  • #120
Es gibt Situationen, wo die beste Beziehung ins Straucheln geraten kann. Der Verlust eines Kindes, ein schwerbehindertes Kind (okay, das sind extrem krasse Beispiele) , einer der Partner verliert den Job und und und. Da kann das beste Fundament existieren und trotzdem funktioniert es nicht mehr.

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Schwierige Situationen erfordern eine solide Basis. Flicht wegen Arbeitslosigkeit?

Außerdem: In diesem Fall stehen die Kinder freilich an erster Stelle. Also, wenn ein neuer Mann ins Leben der Mutter tritt. Oder soll sie ihn schon gleich bei den ersten paar Dates den Kindern vorsetzen?
Nein, aber bevor ich eine neue Partnerin suche, überlege ich, ob ich ihr einen angemesse Platz geben möchte.

Insgesamt wohl eine grundsätzliche Frage zum Stellenwert der Paarbeziehung. Die sollte man kompatibel beantworten. Sonst kümmert sich die eine nur noch um die Kinder und der andere füllt die Lücke.
 
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