• #1

Alle Jahre wieder, oder besser nicht?

Weihnachten, das Fest der Liebe. Sieht das bei euch wirklich immer gleich aus?

Das Essen, die Geschenke, festliche Beleuchtung im passenden Dress. Oder macht ihr euch auch mal Gedanken darüber Weihnachten mal anders zu gestalten. Wirklich auf euch zugeschnitten, als Paar oder auch Ehepaar mit Kindern jünger oder älter, oder auch als Alleinstehende.

Ich finde es sehr langweilig jedes Jahr so eine schöne Zeit immer im gleichen Rhythmus verstreichen zu lassen.

Wer von euch hat auch den Mut gehabt diesen Zeitraum anders zu gestalten damit etwas mehr Spannung und Freude für einen selbst dadurch entsteht.
 
  • #2
Ich sehe das völlig anders, ich mag nicht die typischen, fremd vorgeplanten Termine wie Fasching, Ostern etc. im Kalender, die nur so gewöhnlich im Fliesband nach dem gleichen Schema F abgespult werden!
Nicht nur Weihnachten, das ganze Leben ist für mich ein Fest der Liebe, und zwar jeden Tag, nur einmal an Weihnachten so zu sein, das reicht nicht!
Ich möchte jeden Tag Spannung, Freude und Glück leben und nicht nur einmal im Jahr und das nur an Weihnachten!
Frohe Adventszeit!
 
  • #3
Dadurch das ich häufig Weihnachten arbeite und dies auch schon bei meinem vorherigen Arbeitgeber bin ich an verschiedenen Orten. Besonders merkwürdig war Heiligabend im Autohaus zwischen sündhaftteuren AMG's. Da gab es tatsächlich einen Einbruchsversuch.
 
  • #4
Wir haben, als meine Tochter noch Kind oder Jugendliche war, fast immer Freunde zum Essen eingeladen, das war immer sehr schön. Die hatten alle keine Kinder, keinen Bedarf nach der Ursprungsfamilie und wir hatten viel Spaß miteinander. Jetzt sehen wir das relaxed, wir tragen den Baumersatz in das Zimmer meiner Tochter, machen Geschenke auf und freuen uns drüber.
 
  • #5
Ich finde es sehr langweilig jedes Jahr so eine schöne Zeit immer im gleichen Rhythmus verstreichen zu lassen.

Wer von euch hat auch den Mut gehabt diesen Zeitraum anders zu gestalten damit etwas mehr Spannung und Freude für einen selbst dadurch entsteht.
Ich brauche keinen Mut zur Veränderung, für etwas das genau so gut ist wie es ist.
Freude empfinde ich, es ist eine wunderbare Zeit. Es ist gerade die Konstante, die so konstant gar nicht ist.
Konstant, weil es immer Deko gibt, den Adventskranz, die erste Kerze, immer gutes Essen, immer Gastlichkeit, den Baum. Der sanfte Rhythmus, Gleichklang zum Jahresende.
Die Deko verändert sich, die Gäste, das, was gegessen wird, wann was gemacht wird. Rituale verändern sich, es wird angepasst.
Mit kleinen Kindern war es anders, an ihre Bedürfnisse angepasst, mehr Geschenke, oder die Kindermette, heute wieder wie vor den Kindern die Christmette, letztes Jahr war nicht, es fehlte.
So wie die Gäste fehlten, so wie die Weihnachtsmärkte fehlen.
Manchmal klappt das Familienschlittenfahren an einem der Feiertage, manchmal nicht.
Das Essen verändert sich auch, weniger Fleisch, insgesamt weniger, die Familie mal wachsend, dann wieder kleiner.
Es ist soviel Spannung, Spannendes das ganze Jahr, da mag ich das Absehbare, das Ruhige.
Es wird sich wieder ändern, wen.Die letzten Großeltern nicht mehr da sind, unsere Kinder eigene Familien haben, oder andere Pläne.
Die Basis bleibt konstant.
Fortfahren war nie die Frage.
 
  • #6
Das Essen, die Geschenke, festliche Beleuchtung im passenden Dress. Oder macht ihr euch auch mal Gedanken darüber Weihnachten mal anders zu gestalten. Wirklich auf euch zugeschnitten, als Paar oder auch Ehepaar mit Kindern jünger oder älter, oder auch als Alleinstehende.
Für mich ist Weihnachten ein Fest der Familie. Für mich wäre es unvorstellbar, meine Mutter (80) Heiligabend alleine sitzen zu lassen, denn darauf würde es hinauslaufen mangels Geschwistern. Das würde ich letztlich nicht übers Herz bringen, auch wenn wir nicht immer das beste Verhältnis haben.

Und sie würde es auch sehr traurig machen.

Also kann ich nicht und will es eigentlich auch gar nicht, ich habe da gar keine Bedürfnisse nach irgendetwas anderem.

Romantischen Skiurlaub bei Schnee im Gebirge kann man auch nach Weihnachten noch machen.

Ebenso ist es auch noch im Januar in der Karibik sehr schön, wenn man lieber ins Warme will.

Mir ist Weihnachten mit der Familie heilig.
 
  • #7
Ich finde es sehr langweilig jedes Jahr so eine schöne Zeit immer im gleichen Rhythmus verstreichen zu lassen.
Ich finde es sehr schön, jedes Jahr die gleichen Traditionen aufleben zu lassen - sei es das Binden eines Adventskranzes, sei es das (oft gemeinsame) Plätzchenbacken, sei es das Familienraclette an Heiligabend mit der ganzen, geliebten Bande. 😍

Wer von euch hat auch den Mut gehabt diesen Zeitraum anders zu gestalten damit etwas mehr Spannung und Freude für einen selbst dadurch entsteht.

Was hat das mit Mut zu tun? Ich hatte 25 Jahre lang immer unglaublich Freude. Als ich vor einigen Jahren arbeitslos war, habe ich das "übliche" sogar noch ein wenig intensiviert, weil ich mir dachte, wenn ich schon ungewollt Zeit habe, dann kann ich sie wenigstens nutzen, um die Weihnachtszeit so schön wie möglich zu machen.
Ich kann nur sagen, es hat sich gelohnt.

Seit der Trennung von meinem Ex muss ich gezwungenermaßen umdisponieren und es macht mich immer noch traurig, dass jetzt alles anders ist.
Jetzt gilt es tatsächlich, neue Möglichkeiten zu finden und es fällt mir sehr, sehr schwer, das als Chance zu betrachten. Seit der Trennung fühlen sich die Kinder um unser Familienweihnachtsfest betrogen und kommen nur noch kurz vorbeigeschneit ...
Ich hoffe darauf, dass sie den Zauber und die Begeisterung irgendwann wiederfinden (vielleicht dann mit ihren eigenen Familien).
 
  • #9
Für mich ist Weihnachten das schönste Fest im ganzen Jahr. Gerade weil es so ist wie jedes Jahr. Heilig Abend bin ich mit meinen Jungs (22 u. 25) bei meiner kleinen Schwester und ihrer Familie. Meine kleine Nichte hat mich letztens noch gefragt, ob wir auch auf jeden Fall kommen. Meine Eltern sind auch da. Alle, bis auf meine 11-jährige Nichte sind bis Weihnachten geboostert und wir werden auch auf jeden Fall einen Selbsttest machen. Am ersten Weihnachtstag mache ich es mir alleine gemütlich. Meine Kinder sind bei meinem Ex-Mann, ich werde mich den ganzen Tag von Schokopudding mit Sahne - gerne noch warm und im Mischungsverhältnis 1:1 ernähren. Bauchschmerzen inklusive. So werde ich auf dem Sofa liegen und einen Herr der Ringe Marathon machen. Am 2. Weihnachtstag kommt dann für alle das Highlight. Unser Familienbrunch beim Bruder meiner Mutter. Wir sind 19 Personen. Der älteste ist mein Vater mit 85 und die Jüngste meine Nichte mit 11. Wir werden den ganzen Tag Essen - jeder steuert etwas zum Brunch bei, so dass keiner viel Arbeit hat - und Blödsinn reden oder tiefgreifende Themen beackern. Das ist einfach eine total gute Mischung und alle freuen sich das ganze Jahr auf diesen Tag. 🤩 Das wirklich aller aller schönste ist, dass die 5 Enkel - 11, 22, 23, 25 und 27 sich einfach gut verstehen und die 4 "Großen" die allerbesten Freunde sind.
 
  • #10
Ähm. Ich dachte, du hättest mal geschrieben, dass du jetzt einen Partner hast, mit dem alles viel besser passt.

Ist auch so. Ich würde meinen Ex nicht einmal für die schönen Weihnachtsfeste mit den Kindern zurückhaben wollen.

Trotzdem bin ich traurig darüber, dass das Weihnachtsfest mein Kollateralschaden für ein insgesamt schöneres Leben geworden ist. 🤷‍♀️
Völlig unverständlich?
 
  • #11
Ich brauche keinen Mut zur Veränderung, für etwas das genau so gut ist wie es ist.
Sehe ich genauso.
Wenn ich in meinem Leben etwas verändern will, dann tu ich das, den Mut habe ich. Aber Weihnachten finde ich schön so wie es bei uns ist, also wird es beibehalten.
Ohne meine Kinder hätte es mich wohl irgendwann gelangweilt und ich wäre unruhig auf der Suche nach einem alternativen Weihnachten, wer weiß. Aber ich muss nicht zwanghaft das Rad neu erfinden nur aus Angst, uncool und spießig zu sein - leider klingt dein Eingangstext so, @Madita8.
Ich bin spießig und steh dazu, ist ja mein Leben, nicht das der anderen :)

W u40
 
  • #12
Nö. Vollkommen verständlich, vermutlich nur für Menschen mit Kindern, die sich getrennt haben.
Weihnachten ist der Preis, den man zumeist für eine Trennung zahlt, Kollateralschaden trifft es ganz gut.

Solange die Kinder noch minderjährig sind wandern sie oft während der Festtage von einem zum anderen oder man feiert nach der Trennung den Kindern zuliebe noch jahrelang gemeinsam. Was dazu führt, dass zwei gemeinsam unterm Baum sitzen, die eigentlich nicht scharf darauf sind gemeinsam dort zu sitzen.

Aber das Raclette bleibt bei mir Heiligabend, egal in welcher Besetzung gefeiert wird, das Plätzchen backen kurz vor Nikolaus ebenso und mein Vater natürlich, egal ob geschieden oder nicht, der ist Weihnachten immer dabei.

W,56
 
  • #13
Ich hab ja schon geschrieben, dass Weihnachten bei mir dieses Jahr quasi ausfällt... und dass es total okay ist so.

Ich hatte als Kind nie schöne Weihnachten, ich wurde zwar mit materiellem überhäuft, aber es gab immer sehr viel Streit, Stress und es war einfach nur die Hölle. Ja, wir hatten immer einen riesigen, toll riechenden Baum, es ertönten immer die englischsprachigen Weihnachtslieder vom Plattenspieler... diese Aspekte mochte ich. Und das Essen war geil, da war ich natürlich noch nicht vegan, und ich hab den ganzem Kram geliebt. Aber unterm Strich.. wärs mir lieber gewesen, es zu lassen... es war immer ein Drama alle Verwandtenbesuche hinzukriegen in der kurzen Zeit- warum muss man sich son Druck machen damit?

Heute ist Weihnachten für mich ungelogen ein Tag wie jeder andere. Mein Vater lebt lange nicht mehr, meine Mutter und ihr neuer Partner hassen Weihnachten (keine Ahnung wieso), sie feiern am 21. die Wintersonnenwende, was ich fast noch bescheuerter finde, aber jeder wie er will.

Ich hab Weihnachten schon Wasserfasten gemacht, war im Urlaub, habs mit meinem indischen Kumpel verbracht, den treff ich vermutlich auch diesen Monat am 24. .. er wohnt nur 15 Min zu Fuß weg von mir. Ich hatte sogar schon mal n ONS an Heiligabend, auch mit nem Inder 😂.. wurde dann eine Mini Affäre, war schön. Und mir fällt grad noch ein anderer Mann ein mit dem ich was über Weihnachten hatte... Tinder macht's möglich, und in der Großstadt gibt es genug nicht-Weihnachten-Feierer😁

Trotzdem feier ich gerne und liebe Feste... aber eben nicht dieses. 😌
 
  • #14
Sieht das bei euch wirklich immer gleich aus?.... Das Essen, die Geschenke, festliche Beleuchtung im passenden Dress.
Ähmm, nein. Wir schenken uns nicht jedes Jahr das Gleiche - wäre ziemlich komisch. Wir ziehen auch nicht jedes Jahr das Gleiche an und essen auch nicht immer das Gleiche.
Die Deko ist auch ziemlich gleich, weil hochwertiges ud zeitloses Kunsthandwerk. Wir halten auch nichts vomandres machen als blinden Konsumprinzip - am besten noch Plastikgedöns.

Etwas Bewegung ist da schon drin - außer Heiligabend, wo es beim stressfreien Kartoffelsalat mit Würstchen bleibt. Geschenke wurden in diesem Jahr für die Erwachsenen auch abgeschafft und das reicht an Variante.

Darüber hinaus hat doch Corona eine ganze Menge verändert - geh mal durch die Städte und guck es Dir den Kollateralschaden an: geschlossene Geschäfte, leere Restaurants, keine Weihnachtsmärkte, wenig Deko allerorten, keine Betriebsweihnachtsfeiern, keinen Absacker nach der Arbeit auf dem Weihnachtsmarkt, kein echtes Weihnachtsshopping....
Das ist genug ungewollte Veränderung. Mehr brauchen und wollen wir zumindest nicht.

Oder macht ihr euch auch mal Gedanken darüber Weihnachten mal anders zu gestalten. Wirklich auf euch zugeschnitten...
Ist es doch so wie wir es machen. Wir feiern genau so wie wir es uns als schönes Weihnachten vorstellen. Rituale bringen Ruhe ins Leben und das ist das, was wir uns zum Jahresende wünschen.

Es gibt automatisch Veränderungen. Im letzten Jahr waren die Kinder so klein, dass sie Weihnachten nicht aufgenommen haben. In diesem Jahr muss zwangsläufig anders dekoriert werden wegen ihrer Reichweite.
Im nächsten Jahr werden es doppelt so viele Kinder sein.

Und die Zusammenkünfte unserer Generation ändern sich in den nächsten Jahren auch, weil alle aus dem Berufsleben aussteigen, aus den Dörfern in die Städte ziehen und alle mehr Zeit haben, alles ohne Zeitdruck, alle nicht mehr so abgehetzt.

Ich finde es sehr langweilig jedes Jahr so eine schöne Zeit immer im gleichen Rhythmus verstreichen zu lassen.
Wir nicht, sondern wir genießen es, nicht immer irgendwas neu und anders machen zu müssen - eben weil uns nie langweilig ist, sondern bisher das Leben oft zu hektisch war.

Wer von euch hat auch den Mut gehabt diesen Zeitraum anders zu gestalten damit etwas mehr Spannung und Freude für einen selbst dadurch entsteht.
Was hat das mit Mut zu tun? Wir haben Freude daran wie es ist und keinerlei Bedürfnis irgendwie künstlich Spannung in unser Leben reinzubringen. Wozu soll das gut sein?

Für uns lohnt es sich noch nichtmal für ein echtes Wintererlebnis ein Haus in den Bergen zu mieten, weil die Verwandten ja so wohnen und wir bei uns aus dem Fenster die verschneite Bergwelt sehen.
 
  • #15
Ich war mal über Weihnachten in Dubai und auch mal auf den Kanaren. Aber immer in Begleitung, nie allein. Ältere Bekannte gehen meist auf Kreuzfahrt. Manche arbeiten auch, da sie keine Familie haben und nicht alleine sein wollen. Gibt alles!

Nicht alle haben eine Familie, wo sie hingehen können. Ich finde Weihnachten kann ruhig offener werden!

Ich gehe auf jeden Fall einen Tag zur Familie, war aber Heiligabend nach dem Familienbesuch auch schon mit Freunden in der Disco. Warum nicht? LG w32
 
  • #16
Wer von euch hat auch den Mut gehabt diesen Zeitraum anders zu gestalten damit etwas mehr Spannung und Freude für einen selbst dadurch entsteht.
Ich empfinde es nicht als immer gleich kehrend. Ich lebe mein gesamtes Leben mit Mut für neues und lebe so, dass ich Freude den ganzen Jahr habe.
Wir haben nicht jeder Minute des Weihnachtsfestes durchgeplant. Waren auch schon mal in Urlaub übers Weihnachten, weil sich es ergeben hat. Essen tuen wir jedesmal das worauf wir alles Lust haben und wir uns darauf geinigt haben.
Schmücken tuen wir immer aus selbstgebastelten Sachen aus dem Wald und da ist es auch jedes Mal anders.
Ich finde es schade und traurig für Leute die diesen jährliches Fest als langweilig oder vorhersehbar annehmen, aber wenn das jemand so empfindet, liegt es auf dem jenigen es zu ändern.

LG W 37
 
  • #17
Ich liebe Weihnachten und ich bin bei meinen Eltern diejenige, die gern traditionell feiern will, weil ich an so etwas hänge. Ich möchte also nichts daran ändern, bzw. jetzt feier ich dann mit meinem dann-Mann wahrscheinlich, aber ich mag es mit Essen, Baum, Geschenken, Weihnachts-Swing-Musik. Also: kein Handlungsbedarf. Mein Freund dagegen stellt sich komplett um, da er aus einer muslimischen Familie kommt. So kann man sagen, wir machen ja alles ganz anders - für ihn :) Atheistische Weihnachten mit allem Firlefanz.
w, 38
 
  • #18
Nö. Vollkommen verständlich, vermutlich nur für Menschen mit Kindern, die sich getrennt haben.
Weihnachten ist der Preis, den man zumeist für eine Trennung zahlt, Kollateralschaden trifft es ganz gut.

Danke, @Silly.
Gott, ich bin grad total sentimental (na gut, ein Grund mag sein, das ich im Moment krank im Bett liege).
Mein Lebensgefährte hat vor ein paar Tagen gesagt "wenn wir ein schönes, großes Anwesen hätten mit mehreren Gästezimmern und einem riesigen Wohn-Esszimmer, dann könnten meinetwegen einfach alle kommen und mit uns feiern - meine Kinder, deine Kinder, alle mit Anhang, dein Ex mit seiner Neuen, meinetwegen sogar meine Ex, unsere Eltern. Ein richtig kitschig-schönes Fest ..."
Er weiß, wie es mir mit den jetzigen Gegebenheiten geht. Und wenn er sowas sagt, liebe ich ihn gleich noch ein bisschen mehr. 😢❤️
 
  • #19
Ich habe von Mut gesprochen, Mut etwas zu verändern was ich nicht gut finde. Gute Dinge würde niemand ändern. Aber am Weihnachtsfest etwas zu ändern, was einen nicht gefällt und das innerhalb der Familie, dazu gehört Mut. Den habe ich als jungvermählte Frau bewiesen als die Familie meines Mannes es gerne gesehen hätte, wenn ich mich ihren Weihnachtsregeln untergeordnet hätte. Ihre Art das Weihnachtsfest zu feiern war leider nicht meine Art.
Als Kind habe ich diese Festzeit geliebt. Als Großfamilie haben wir das Fest sehr klassisch gestaltet.
Große Festtafeln an beiden Tagen, ordentlich mit Weißen gestärkten Tischdecken, ordentliche Kleidung und Manieren wie jeden Tag selbstverständlich.
Aber habe ich für mich entschieden, das Weihnachten auch mal angepasst werden darf. An die Zeit die gewesen ist. Aktuelle Situationen im privaten Bereich usw.
Ich bin auch meinen Kindern nicht böse das wir uns Heiligabend nicht sehen können. Wir sind dieses Jahr tausende von Kilometern voneinander entfernt. Das ist für mich auch wieder ein anderes Weihnachtsfest, aber akzeptiert.
Deine Eltern auch ?
Ich finde es schade und traurig für Leute die diesen jährliches Fest als langweilig oder vorhersehbar annehmen, aber wenn das jemand so empfindet, liegt es auf dem jenigen es zu ändern.
Ich überdenke es ja damit es nicht traurig oder langweilig ist. Bin allerdings auch schon gute 20 Jahre älter.

Weihnachten ist etwas besonderes für mich. Ich genieße diese Tage.
 
  • #21
Aber am Weihnachtsfest etwas zu ändern, was einen nicht gefällt und das innerhalb der Familie, dazu gehört Mut. Den habe ich als jungvermählte Frau bewiesen als die Familie meines Mannes es gerne gesehen hätte, wenn ich mich ihren Weihnachtsregeln untergeordnet hätte. Ihre Art das Weihnachtsfest zu feiern war leider nicht meine Art.
Es gefiel Dir nicht, also hast Du geändert.
Es gibt aber genug, denen ihr Weihnachten gefällt, wie sie es feiern, also warum ändern?
Ich brauche weder Mut, um Weihnachten so zu feiern wie ich will, noch Mut, etwas zu ändern.
Es wird niemand gezwungen, mit uns zu feiern.
Unsere "Kinder" lieben die Tradition, wir genießen es, solange sie noch mit uns feiern.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #22
Ich mag Weihnachten mit der ganzen Familie feiern . Ich mag Weihnachten nicht wegfahren . Als Kind waren wir einmal in Österreich im Skiurlaub das fanden wir als Kinder nicht schön . Meine Eltern waren auch zweimal im Urlaub das fand ich auch nicht schön . Einmal haben sie sogar meinen älteren Sohn mitgenommen da war ich dann mit Baby alleine zu Hause . Und weil ich das so traurig fand bin ich mit meinem Baby nach Rom geflogen . Das war dann anders aber schön . Ich lernte Heiligabend in der Sixtinischen Kapelle einen iraner aus Los Angeles kennen, der frisch getrennt war und wir haben den Tag zusammen verbracht . Das war sehr stimmungsvoll und besonders . Am ersten Weihnachtstag hörte ich die Weihnachtsansprache vom Papst bei strahlend blauem Himmel und mein kleiner Sohn rannte hinter den Tauben her . Ich habe oft bei meinen Eltern gefeiert und auch schon mit meinen Eltern bei mir . Letztes Jahr habe ich Corona bedingt mit meinen Kindern und einem Freund von meinem älteren Sohn gefeiert . Diese Jahr kommen meine Eltern . Im Moment ändert sich so viel wegen der Pandemie dass es tröstlich ist wenn einige Dinge sich nicht ändern.
 
  • #23
Ich habe solange es ging, Heiligabend meine Großeltern um mich gehabt und immer meine Mutter.
Und das werde ich auch nicht ändern wollen

Mal waren Freunde ohne Familie vorbei, dann letztes Jahr der Flammlachs mit Glühwein im Garten

Dieses Jahr wir drei , nach Jahren zu meinen Eltern und die Jungs wollen Tapas machen...was neu ist.

Aber ich brauch den geschmückten Baum, seit dem ich Kind war...habe ihn geschmückt und ich liebe das.
Völlig konzentriert und der Rest abgeschaltet...Ich lieb das.
 
  • #24
Wer von euch hat auch den Mut gehabt diesen Zeitraum anders zu gestalten damit etwas mehr Spannung und Freude für einen selbst dadurch entsteht.
Ich finde Weihnachten immer einen schönen Anlass, sich mit Familie zusammenzusetzen. Wir verreisen dieses Jahr direkt danach. Ich würde das aber auch anders gestalten, wenn eine spannende Alternative sich sonst nicht umsetzen ließe. Ich sehe Deinen Punkt mit dem „Mut“ nicht so richtig, ich empfinde keinen Druck. Das mag in anderen Familien anders sein.
 
  • #25
Ich glaube, Heiligabend ist der einzige Tag in meinem Leben, den ich in jedem Jahr weitgehend genauso verbracht habe, das heißt irgendwann am Nachmittag oder Abend in den Gottesdienst gehen, danach Bescherung mit Eltern, meistens auch mit Schwester, manchmal mit anderen Verwandten, dann Abendessen, Weihnachtsliedersingen am Weihnachtsbaum usw.
Ich wünsche mir das auch genauso und brauche da keine Veränderung
Nicht nur Weihnachten, das ganze Leben ist für mich ein Fest der Liebe, und zwar jeden Tag, nur einmal an Weihnachten so zu sein, das reicht nicht!
Dass das ganze leben von Liebe geprägt ist, bleibt davon ja unbenommen. 🙂
 
  • #26
Wir feiern seit Jahren traditionell bei meinen Eltern (nun meiner Mutter). Ich finde es schön, gemütlich, stimmungsvoll. Sogar mein Ex, der Vater meiner Söhne, kommt zum
Kaffee und anschließender Bescherung vorbei. Mut brauchte es ein einziges Mal meinerseits, als unsere jährlichen Skiferien mit Freunden auf Weihnachten verlegt wurden. Das passte mir so gar nicht ins Konzept. Habe mich jedoch wohl oder übel darauf einlassen müssen und wurde belohnt. Es war so anders, aber großartig, so dass ich mich heute - Jahre später - noch sehr sehr gerne an diese besonderen, ungewöhnlichen Momente erinnere. Schon der Weihnachtsmann war eine Augenweide - unkompliziert-kreativ mit weißem Bart-Schal ausgestattet. Und wir Freunde mit all unseren aufgeregten Kindern in trauter Runde - eine einmalige Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Es kann eben immer auch bereichernd sein, die gewohnte Komfortzone zu verlassen, obwohl in dieser alles (weihnachtlich) perfekt ist.
 
  • #27
Im Moment ändert sich so viel wegen der Pandemie dass es tröstlich ist wenn einige Dinge sich nicht ändern.
Das finde ich alles gut so und jeder so wie er mag.
bin ich mit meinem Baby nach Rom geflogen . Das war dann anders aber schön .
Deine Art Weihnachten anders zu arrangieren und das auch noch genießen zu können finde ich großartig.
Das ist auch dass was ich wissen wollte. Ich kenne viele die Weihnachten immer das gleiche machen. Es sind einige dabei die klagen darüber das die Feiertage wieder so strapaziös sein werden usw. Meinen Rat das ganze mal anders zu gestalten wird dann Augenrollend abgeschmettert, wo ich mir dann denke, du belügst dich selber. Dann eben alle Jahre wieder. Ich nicht.
Es kann eben immer auch bereichernd sein, die gewohnte Komfortzone zu verlassen
Genau so.
 
  • #28
Ich kenne viele die Weihnachten immer das gleiche machen. Es sind einige dabei die klagen darüber das die Feiertage wieder so strapaziös sein werden usw.
Da ich häufig arbeite ist Weihnachten für mich abwechslungsreich.
Wenn ich bei meiner Familie bin (meine Mutter, mein Neffe, meine Nichte, meine Schwägerin und ihr Anhang, das sind nochmal 3 oder 4 Personen) dann ist Weihnachten für mich stressig.
Meine Mutter (82) braucht dann meine Hilfe - von den anderen kommt wenig. Mutti wünscht sich das ich Weihnachten zuhause bin. Sie ist nunmal schon alt und wer weiss wieviele Weihnachten wir noch zusammen verbringen können. Wenn sich den Rest der Bagage verzogen hat, wir alles aufgeräumt haben dann wird es gemütlich. In hoffentlich vielen Jahren wenn meine Mutter nicht mehr ist, werde ich Weihnachten arbeiten (ist in meiner Firma auch als Rentner möglich) oder ganz weit weg sein - gerne Türkei.
 
  • #29
In meiner Ursprungsfamilie gab es für die Kinder kleine Geschenke und gutes Essen. Dann wurde gemütlich zusammen etwas gemacht, Spaziergang, Fernsehen mit Kakao. Dann ab ins Bett. Wir sind keine Christen und trotzdem haben wir von unseren Eltern Geschenke bekommen. Unsere Eltern wollten nicht, dass wir uns aufgeschlossen fühlen.

Sonst bin ich immer mit meiner Mann bei meiner Schwiegerfamilie gewesen. 2019 war Weihnachten anders, da 2019 mein Schwiegervater gestorben war. 2020
War es wieder anders, weil wir eine 6 Wochen alte Tochter hatten. Da haben wir das erste Mal bei der Schwiegermama mit Baby übernachtet. Dieses Jahr gehen mein Mann und meine Tochter auf meinen Wunsch alleine zur Oma. Mein Mann wollte bei mir bleiben, aber es macht dieses Jahr keinen Sinn. Denn dieses Jahr werde ich mich Heiligabend in der Chemotherapie befinden. Ich fühle mich dann nicht besonders gut. Daher werde ich bei meinen Eltern sein und einfach nur schlafen. Meine Schwester wird auch kommen. Sowohl meine Schwester und meine Eltern werde dieses Jahr auf mich aufpassen. Am ersten Weihnachtstag sind mein Mann und meine Tochter wieder bei mir kommen zu meinen Eltern. Wir verbringen auch den zweiten Weihnachtstag bei meinen Eltern. Wenn es mir am 27. wieder gut, geht fahren wir drei Heim. Die letzten Jahre war Weihnachten immer irgendwie anders, manchmal im guten Sinne, manchmal im nicht so guten.
 
  • #30
Liebe Minztee...in Nachbarthreads geht es um Weihnachtsfilme und Weihnachtsmusik.
Ich möchte es nicht zu "schnulzig" ausdrücken...aber immer wenn es in einem Film den Du siehst, eine Musik die Du hörst um kleine Wunder, Glück und ähnlichem geht...
Ist es ein Daumen drücken von hier.
 
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