• #31
DAS kann ja auch noch sein, stimmt. Ist mir noch gar nicht so richtig bewusst gewesen, dass die Affäre davon wissen könnte, dass der Ehemann was sagte in Richtung "werde dir deiner Gefühle klar" und dann irgendwann die Trennung passieren könnte, was bedeuten würde, dass der Affärenmann von der Verliebtheit der Affärenfrau wüsste und nun zurückrudert.
Ich hatte es etwas anders gemeint. Wenn jemand von großen Gefühlen, inniger und einziger wahrer Liebe redet, die FSin der Traum seiner schlaflosen Nächte ist, etc. Dann passiert es schon einmal, wohl aus Unerfahrenheit, dass die FSin, ihre Affäre direkt beim Wort nimmt, und so findet er sich nach 1,5 Jahren in einer Parallelbeziehung wieder, wo die FSin, von ihm Rechtfertigungen verlangt, weil er sich nicht meldet, ihm Szenen macht, oder schmollt, weil sie sich verletzt fühlt, weil er sie nicht ausreichend beachtet und mal allein sein Ding ohne sie durchziehen will, dafür muss er dann Rechenschaft vor ihr ablegen. Mal ehrlich, wer will das von seinem Betthasen?
Affäre heißt doch meist, nimm, was ich Dir gebe und halte geflissentlich den Mund, gleichgültig mit wem ich was, wo oder wie mache... kurz gesagt, friss oder stirb bzw. wenn ich meiner Affäre Rechenschaft ablegen muss, wie daheim bei meiner Ehefrau, dann taugt die Affärenfrau nichts.
Er hat sicherlich schon eine eifersüchtige Ehefrau daheim sitzen und nun verhält sich die Affäre genauso, als hätte sie Ansprüche. Was kommt wohl als nächstes? Ernste Beziehungsgespräche mit der Affäre, Treueverhalten, An- und Abmelden bei ihr, sich im Vorfeld entschuldigen und sie um Verständnis bitten, wenn man eigene Pläne hat?
Das hat er sich zwar mit seinem ganzen schwülstigen Gerede von Liebe und sie wäre sein One-&-only selbst zu zu schreiben, wenn die FSin sich bei seinem Verhalten festkrallt und pikiert reagiert, nur die FSin hat sich mit ihrem ihn Zurede stellen, Eifersucht, hinterschreiben, schmollen, selbst ins Knie geschossen. Wie eine Foristin schrieb, er ist kein Bigamist, nur ein Fremdgänger, wo es möglichst unverbindlich sein soll, auf Sex und gute Laune komprimiert.
Aber Du hast recht liebe @void, was wäre, wenn der Ehemann der FSin einen Cut macht und sie dann bei ihrer Affäre auf der Matte stünde?
 
  • #32
Wenn ich zufällig im Job erkenne, dass mich noch anderes interessiert als mein tägliches Einerlei, ich plötzlich Lust darauf bekomme, kreativer/anspruchsvoller oder auch nur einfach anders zu arbeiten, ist der Wechsel (bzw. in diesem Fall die Ergänzung) doch kein Verbrechen?
Och menno... den Arbeitgeber hätte ich auch gerne, der wohlwollend zuschaut, wenn es mich nach anderen Herausforderungen in fremden Firmen gelüstet, als meine tägliche Arbeitsroutine zu erfüllen. Leider verlangt mein Arbeitgeber von mir eine klare Entscheidung und ein Statement, wenn ICH was anderes machen will, selbst auch nur als Ergänzung.
Er will informiert sein und legt mir gern auch einen Wechsel nahe, wenn es für mich nicht mehr passt.

Aber ein Verbrechen ist es sicherlich nicht.
 
  • #33
Liebe @void, ich schätze deine Beiträge (fast) alle sehr. Denn sie sind intelligent, man merkt, dass du dich mit dem, was du erfährst, auseinandersetzt. Insofern danke ich dir, dass du mich ernst nimmst.
In welcher Konstellation passiert sowas? [ ... ] oder man kennt die Problematik und weiß, dass alles nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird, weil man schon in der Situation war. Große Liebe und wirkliche Größe mag auch noch ne Möglichkeit sein, wobei ich auch hier davon ausgehe, dass der Mann zumindest theoretisch weiß, dass sie sich für ihn entscheiden wird
Auch ich schreibe hier nicht einfach so daher, meist habe ich mit genau der zu behandelnden »Problematik« eigene Erfahrungen gemacht.
Ich kann nicht sagen, dass wir - und hier spreche ich aus meiner längsten, fast 30Jahre andauernden Ehe - eine »offene Beziehung« geführt hätten, aber es gab die Absprache, dass wir uns NUR DANN gegenseitig informieren, wenn eine Außenbeziehung ernst werden würde. Wir waren uns immer sicher, dass wir einander die Wichtigsten sind, dass unsere Liebe tiefer ist, als alles, was von Außen auf sie einstürmt. Das hat sie auch bewiesen.
Und die (zählbaren) Seitensprünge haben uns am Ende immer gut getan. Es gab, bei beiden von uns, zwar den Kummer nach der Entdeckung, doch diesen nutzten wir, um unsere Holpersteine beiseite zu räumen. Eine Trennung stand nie im Raum (die fand am Ende aus völlig anderen Gründen statt). 17 Bewältigungsjahre brauchten wir jedenfalls nie.
Nein, aber ob man ehrlich ist oder nicht, ist eine andere Frage.
Ich bin katholisch groß geworden, habe mir aber ausreichend Kritik und Eigenständigkeit bewahrt, »die Ehrlichkeit« nicht um deren oft so hoch gehaltenen »Wert« auf meine Fahne zu schreiben. Manchmal ist ein Zurückhalten von Tatsachen angebracht, weil das den anderen schützt, nämlich vor einer vergänglichen Verletzung. Unehrlichkeit aus Bosheit lehne auch ich ab.
... dass sich Fremdgangbefürworter nicht vorstellen können, jemand anderen so zu lieben, dass man sich zusammenreißt und das Thema IN der Bez. bearbeitet, statt sich mit Dritten zu amüsieren und den geliebten Menschen zu hintergehen.
Hier irrst du, liebe Void: Fremdgehen ist nicht immer Ausdruck mangelnder Liebe, eher eine ehrliche Erkenntnis, dass der/die Partern/in nicht immer alles abdecken kann, was gerade gebraucht wird. Oder, dass der Partner vorübergehend nicht in der Lage ist entgegenzunehmen, was man zu geben hat.
Fremdgehen heißt nicht grundsätzlich, sich vom Angetrauten abzuwenden. Und ich weiß, dass nicht alle das hinbekommen. Wie @Tom26 oben schreibt:
nämlich sie so zu führen, dass niemand auf der Strecke bleibt. Im besten Fall am Ende die »Alltagsbeziehung« sogar davon profitiert. So kenne ich das.
 
  • #34
Wenn Betrug und Lügen rauskommen, zieht es mir den Boden unter den Füßen dermaßen weg, dass mich das irgendwie ... ja traumatisiert. Ich seh den anderen in einem ganz anderen Licht als vorher, er verarscht mich, um seine Vorteile zu haben.
Ja, das ist der Kern der Frage, würde ich sagen.
Nach einem solchen Erlebnis ist nichts mehr wie vorher.
Das mag dem Akteur, also hier dem Fremdgänger, unverständlich sein und / oder übertrieben vorkommen, aber beim Empfänger, also dem Betrogenen kann das verheerende Folgen haben.
Ebenso wenn ein Mann mich einmal bedroht oder etwas gestoßen hat. Hat nicht wehgetan, war nicht wirklich gefährlich und der Aggressor findet meine künftige Angst vor ihm komplett übertrieben, aber das kann er eben nicht beurteilen, nur ich, der Empfänger.
Für mich ist danach alles anders, es wird nie mehr so sein wie vorher, selbst wenn ich mich darauf einlasse, die Beziehung weiterzuführen und 'naja, sooo schlimm war's ja nun nicht' zu sagen.
Oder wenn eine Freundin einmal illoyal war, z.B. etwas rumgetrascht hat, was ich ihr anvertraut hatte. Kann sein, dass wir weiter befreundet sind, aber ich werde ihr nie wieder tief vertrauen.
Bei solchen Dingen gibt es ( bei mir ) keine zweite Chance.

Und noch was Klitzekleines:
ich hatte dir auf deine beiden Posts im Nachbarthread mit dem 90er-Jahre-Dating je einmal ausführlich geantwortet und dann noch dreimal kurz sagen wollen, dass sie das alles gelöscht haben.
Ich hoffe, dich erreicht dies hier.

w 52
 
  • #35
aber es gab die Absprache, dass wir uns NUR DANN gegenseitig informieren, wenn eine Außenbeziehung ernst werden würde.
Genau das ist ja der Unterschied zwischen denen, die heimlich fremdgehen und den Partner täuschen. Diese Absprachen sind völlig in Ordnung, niemand wird hintergangen. Ihr habt es beide entschieden. Das ist ganz anders, wenn einer plötzlich heimlich und nur für seinen Vorteil die Regeln ändert.
Hier irrst du, liebe Void: Fremdgehen ist nicht immer Ausdruck mangelnder Liebe,
Nein, die Lüge und der Betrug sind es. Ich rede jetzt nicht von Sonderfällen, wo jemand seinen todkranken Partner bis zur Selbstaufgabe pflegt, dabei kaputtgeht, ihn aber nicht verlässt und sich dann an einen anderen Menschen klammert, der ihm auch mal etwas Energie gibt. Da würde ich auch sagen, renn jetzt nicht ins Krankenhaus und erzähle, du hättest einen neuen Menschen im Leben, der vermutlich der Nachfolger wird. Das muss man ihm auf die letzten Tage nicht antun.
Ich meine die normalen Beziehungen, in denen Fremdgang passiert mit den Begründungen "ist menschlich, machen alle, kommt ja nicht raus".
eher eine ehrliche Erkenntnis, dass der/die Partern/in nicht immer alles abdecken kann, was gerade gebraucht wird
Will ich nicht verneinen. Es geht mir darum, dass auf diese ehrliche Erkenntnis, dass ich nicht sattgemacht werde, unehrliches Handeln folgt, das den anderen hintergeht, wenn keine Absprache getroffen wird oder schon da ist, dass JEDER in der Bez. sich das auch außerhalb holen darf, wenn ihm was fehlt.
Es ist UNFAIR genau dem Menschen gegenüber, zu dem man am fairsten sein sollte (außer Kindern), wenn man das nicht anspricht und sich einfach selbst woanders sattmacht.
Es muss angesprochen werden, wenn einem was fehlt, und der, der es zuerst feststellt, sollte derjenige sein, der es zuerst anspricht, statt schon mal heimliche Wege zu gehen und die Lüge in die Bez. zu bringen. Ansonsten ist es einfach nur feige.

Fremdgehen heißt nicht grundsätzlich, sich vom Angetrauten abzuwenden.
Lügen und Betrügen heißt es aber. Ich schaffe einen Graben, Geheimnisse, die der andere nicht wissen darf, baue Konstrukte, täusche sein Bauchgefühl, wenn er fragt. Es ist eine psychische Verletzung, jemand anderen bewusst hinters Licht zu führen, um sein Handeln zu verdecken, von dem man denkt, es könnte ihn aufregen.

Wie gesagt, ich finde Absprachen, sich sowas nicht zu erzählen, völlig in Ordnung. Da fragt dann aber auch keiner und soll dazu gebracht werden, seinem Bauchgefühl nicht mehr zu vertrauen.
 
  • #36
Der Mann findet dich nur so aufregend, weil ihr beide vergeben seid. Er braucht eine Ablenkung, weil es eben um Aufregung geht bei einer Affäre. Zudem ist er kein stabiler Mann, wenn er rumheult. Er möchte durchbrennen, aber das kleine Bübchen ist wie von Mutti daheim festgebunden -> Wunschgedanke von Menschen, die machtlos in ihrem Leben sind und längst alle Kontrolle abgegeben haben.

Weil unsere Beziehung zu extrem geworden ist.
Ich finde es auch extrem, 2-3 mal pro Tag mit seiner Affäre zu telefonieren oder schreiben. Ich denke, das kommt von dir aus und er kann sich nicht wehren. Genauso wie er sich nicht gegen seine Familie daheim wehren kann. Er ist einfach passiv und reaktiv. Er wartet einfach auf das Maleur, was das Leben ihm dauernd gibt, deswegen kann er auch nicht durchbrennen, weil das nur Typen machen, die Eier haben und wissen, was sie wollen!

Es wäre nur freundschaftlich, es würde nichts laufen....Und in Zukunft auch nicht.
Genau das sagt er auch seiner Ehefrau. Wach auf!

Ich habe eine Kontaktsperre für mich entschieden, wir wollen uns erstmal nicht sehen und uns aus dem Weg gehen.
"Erstmal" sollte ein konsequentes "für immer" sein. Damit würdest du dich wirklich als WOW-Frau erheben, wofür er vielleicht doch noch durchgebrannt wäre, weil du dann eben nicht wartest, aber du bist ja genauso wie er gebunden und in der Patsche.

Mit solchen A-löchern hat man keinen Kontakt!
Was denkst du, wie du ebenfalls deinen Mann kränkst?
 
  • #37
Ebenso wenn ein Mann mich einmal bedroht oder etwas gestoßen hat. Hat nicht wehgetan, war nicht wirklich gefährlich und der Aggressor findet meine künftige Angst vor ihm komplett übertrieben, aber das kann er eben nicht beurteilen, nur ich, der Empfänger.
Ja, das ist genau der gleiche Themenkomplex: Das Vertrauen ist weg. Man weiß nicht, was noch kommen könnte. Für mich ist das seelischer Stress, dauernd drauf zu gucken, mich schützen zu müssen. Ich würde es nicht machen können, mich wieder öffnen und irgendwann wieder in die Falle tappen oder dauerhaft misstrauisch sein und in so manchem gleich Gespenster sehen.
Ich finde das alles gar nicht so schwer zu verstehen. Aber anscheinend liegt das Hauptproblem bei der Diskussion um das Thema "Fremdgehen" daran, dass der Unterschied zwischen "abgesprochen und mit Einverständnis", was für mich bislang kein Fremdgehen war, und "hinterm Rücken und den möglichen Schock bereitend", was für mich in einer guten Bez., in der geliebt wird, nicht möglich ist, nicht gemacht wird, und es dann alles immer so aussieht, als wollten Leute, die Fremdgehen daneben finden, damit auch Fremdsex verteufeln. Um den geht es mir gar nicht dabei. Das ist Ansichtssache und für mich überhaupt kein Problem.
Für mich ist danach alles anders, es wird nie mehr so sein wie vorher, selbst wenn ich mich darauf einlasse, die Beziehung weiterzuführen und 'naja, sooo schlimm war's ja nun nicht' zu sagen
Genau. Eine als selbstverständlich angenommene Grenze, hier der körperlichen Unversehrtheit, ist überschritten, das ist der Punkt.
Habe ich mir schon gedacht, dass sowas passiert ist. Schade, wäre vielleicht zu privat geworden, aber ich wäre gespannt gewesen, das Gespräch mit Dir weiterzuführen. Ich denke auch, dass sowas für andere interessant sein kann, weil man, oder zumindest ich, immer auch überlege, wie es bei mir war und was ich aus dem ganzen auf mich ziehen kann, was anderen passiert ist. Es hilft ja manchmal sehr zu sehen, dass es anderen auch so ging wie einem selbst. Aber vielleicht ist es auch manchmal Schutz für einen selbst, wenn man sich öffentlich nicht zu ausführlich zu sich selbst äußert?
 
  • #38
Ich finde das alles gar nicht so schwer zu verstehen. Aber anscheinend liegt das Hauptproblem bei der Diskussion um das Thema "Fremdgehen" daran, dass der Unterschied zwischen "abgesprochen und mit Einverständnis", was für mich bislang kein Fremdgehen war, und "hinterm Rücken und den möglichen Schock bereitend", was für mich in einer guten Bez., in der geliebt wird, nicht möglich ist, nicht gemacht wird, und es dann alles immer so aussieht, als wollten Leute, die Fremdgehen daneben finden, damit auch Fremdsex verteufeln.
Ich will dazu 2 Punkte anmerken:
Um von vorneherein offen zu sein, braucht Mann eine starke Persönlichkeit. Das Selbstbewusstsein, dass diese tolle Frau nicht weg ist, wenn ich so etwas anspreche. Und Mann muss wissen, was man wie sagt. Die grosse Gefahr ist gar nicht, dass die "Umworbene" das so negativ sieht - sondern deren Freundinnen, falls es denn mit diesen besprochen wird.
Und der 2. Punkt - hier muss ich widersprechen: genau die Menschen, die sich so vehement gegen Fremdsex aussprechen sind auch diejenigen, die nicht nur hier ständig mit der "Moralkeule" ankommen. Und von sich auf andere schliessen. Wie oft muss man hier lesen, dass ein ONS gar nicht toll sein kann .....

Die Diskussion an sich in diesem Thread halte ich schon fast für pervers. Erst willig mitmachen beim "Fremdgehen" - man darf auch nicht vergessen, dass die FS ja selbst auch einem Mann Hörner aufsetzt. Und dann die "Moral" entdecken, lautstark den "Betrug" bejammern und Mitleid wollen, wenn die Affaire in den Sand gesetzt wurde. Irgendwie geht mir der Ruf "Spalter, Spalter" hier durch den Kopf - so absurd ist diese Frage.
 
  • #39
Um von vorneherein offen zu sein, braucht Mann eine starke Persönlichkeit. Das Selbstbewusstsein, dass diese tolle Frau nicht weg ist, wenn ich so etwas anspreche. Und Mann muss wissen, was man wie sagt. Die grosse Gefahr ist gar nicht, dass die "Umworbene" das so negativ sieht - sondern deren Freundinnen, falls es denn mit diesen besprochen wird.
Ich weiß es gerade nicht genau, worauf Du wirklich hinauswillst - darauf, dass das Paar im Freundeskreis der Frau noch akzeptiert wird, oder darauf, dass die Frau verschreckt wird, weil sie ausgegrenzt werden könnte, und daher den Mann nicht mehr will, und er es deshalb heikel findet, dazu offen zu stehen, weil er sie sonst nicht kriegt?

Ich würde sagen: Der Mann muss Vertrauen in die Frau haben, dass sie nicht weg ist, und zu seinen Bedürfnissen und Werten stehen. Entweder, er trifft auf eine, die das gleich gut findet, oder auf eine, die sowas noch nicht hatte, aber offen dafür ist. Ansonsten müsste er die Frau ja "umkehren", also sie beeinflussen, was zu leben, was sie eigentlich nicht will, was ich daneben fänd, weil sie ihm dann hörig wäre.

hier muss ich widersprechen: genau die Menschen, die sich so vehement gegen Fremdsex aussprechen sind auch diejenigen, die nicht nur hier ständig mit der "Moralkeule" ankommen.
Na gut, das kann stimmen. Ich bin von mir ausgegangen.
Die Diskussion an sich in diesem Thread halte ich schon fast für pervers. Erst willig mitmachen beim "Fremdgehen" - man darf auch nicht vergessen, dass die FS ja selbst auch einem Mann Hörner aufsetzt. Und dann die "Moral" entdecken, lautstark den "Betrug" bejammern und Mitleid wollen, wenn die Affaire in den Sand gesetzt wurde.
Ich würde sagen, Moral ist hier schon richtig in Anführungszeichen gesetzt, denn es geht ja nicht wirklich darum, sondern um verletzte Gefühle und unerfüllte Sehnsüchte, die ziemlich egozentrisch daherkommen. Und sicher um den Schreck beim Entdecken seiner vielleicht wirklichen Absicht zu dieser Affäre.
 
  • #40
Warum jammerst du jetzt rum? Sei froh das dein Mann nichts gemerkt hat. Du hast Kinder zu hause und vögelst in der Firma rum. Was hast du jetzt davon? Er hat noch eine und schiebt dich aufs Abstellgleis. Was würdest du sagen wenn deine Frau auch eine andere hat. Dann bist du ganz allein. Hoffentlich geht dir jetzt ein Licht auf wie du deine Familie behandelt hast.
 
Top