• #1

Absicherung ohne Heirat?

Hallo zusammen,

mich würde freuen, wenn ihr mir verratet, wie ihr euren Partner ohne Hochzeit absichert. Konkrete Situation bei uns, beide 27 Jahre alt mit einem einjährigen Kind. Ein großer Einkommens- und Vermögensunterschied kombiniert mit dem Minenfeld des deutschen Scheidungsrechts führen dazu, dass ich eine Hochzeit für mich absolut ausgeschlossen habe. Ehevertrag ist auch keine Option, da die Chance, dass dieser sittenwidrig ist, gerade in unserer Situation immens ist. Meine Freundin findet das natürlich total unromantisch, wusste das aber seit Beginn unserer Beziehung. Nichtsdestotrotz soll sie natürlich eine gewisse Absicherung bekommen. Diesbezüglich steht eine Risikolebensversicherung mit 300t€ im Raum. Mein Vermögen würde mein Kind komplett erben und könnte damit seine Ausbildung und seine erste Wohnung ohne Probleme finanzieren. Ich bin der Meinung, dass dies eigentlich ausreichend ist, da man mit dem Geld locker 10 Jahre überbrücken kann und sie am Anfang des Berufslebens steht, ergo auch wieder arbeiten gehen kann.

Mich würde interessieren, wie andere die Situation gelöst haben, um zu schauen, welche Optionen noch denkbar sind.

Vielen Dank für eure Antworten.

Hier handelt es sich bei den Antworten jeweils um eine Laienmeinung und ersetzt keinen juristischen Rat vom Fachmann. Ihr Moderationsteam.
 
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  • #2
Derjenige, der trotz Kind uneingeschränkt einer Erwerbsarbeit nachgeht, kann demjenigen, der das gemeinsame Kind betreut und dadurch weniger Zeit für eigene Erwerbsarbeit nutzen kann, eine private Rentenversicherung zahlen.

Bei der Risikolebensversicherung ist noch zu beachten, wer den Vertrag abschließt und wessen Tod versichert ist. Nicht, dass das Geld an den Verstorbenen ausgezahlt wird und der Überlebende viel Erbschaftssteuer auf dieses Geld zahlen muss.

Ein Wohnrecht oder Nutzungsrecht in deinem Haus ist auch denkbar.
 
  • #3
Hallo ThomasWinkel,
wieso erzeugt man ein Kind mit einer Frau "mit großem Einkommens- und Vermögensunterschied"? D.h. es gibt auch eine enorme Bildungskluft in Eurer Beziehung? Von Liebe lese ich auch nichts in deinem Post. Im Fall einer Heirat mit Scheidung, musst du auch nur Unterhalt fürs Kind zahlen. Die Frau kann nach deutschem Recht wieder arbeiten und für sich selbst sorgen, es sei denn das Kind ist noch klein oder krank. Mit 300 Euro sicherst du nur das Kind ab, nicht aber die Frau. Hasst du sie so sehr?;) Mit 300 Euro kann deine Frau im Worst Case Szenario dann gerade mal so einen Krippen- und Kindergartenplatz bezahlen. Das Geld reicht überhaupt nicht aus für Wohnraum, Nahrung, Kleidung, Spielzeug, Freizeitspass, Kindermöbel, Urlaub. Das Leben mit Kind ist heute teuer. Solltest du dein Vermögen an dein Kind vererben, so wird sowieso automatisch die Mutter zur Vermögensverwalterin. Sie kann dein Vermögen dann ausgeben wie sie das für richtig hält. Sinnvoller wäre der Frau für den Fall der Fälle deine Wohnung zu hinterlassen. Dann sind Mutter und Kind gut abgesichert. Für den Lebensunterhalt reichen 300 Euro nicht aus, das ist doch ein Witz, oder?! Wie lebensfremd bist du? Ich hoffe sie lässt dich für einen besseren Mann sitzen!
 
  • #4
Leider etwas wenige Angaben.
Arbeitet die Freundin Jetzt bzw. hat sie eine feste Arbeitsstelle, wo sie jetzt Pause macht?? Das wichtigste Kapital der Frau auf Dauer ist aber eine abgeschlossene Berufsausbildung. Und ggf. Beamtenstatus wenm irgend möglich.Und maximal 3 bis 4 Jahre Pause, dann wenigstens teilzeit arbeiten.Nicht wegen EINEM Kind ewig zuhause bleiben. Eigene Rentensituation als Frau schon früh in die Hand nehmen.
Dazu reicht eine Risikolebensversich.
Überhaupt nicht aus! Da ist ja nur Todesfall abgesichert, oder auch Dauerinvalidität??
Zur Rentenabsicherung empfehle ich den Rat eines unabhängigen Rentenberaters.
Kostet Geld, versucht aber nicht irgendwelche Produkte zu verkaufen.
In Euren Jungen Jahren werden die Weichen für ein gutes Alter gestellt.
Verstehe gut, dass du nicht heiraten willst,
Ehe hat mit Romantik inhaltlich nichts zu tun.Weisse Hochzeit natürlich schon.Aber das sollte man/frau so früh wie möglich unterscheiden lernen in der heutigen Zeit.
Noch zur Zeit meiner Mutter hat Versorgungsehe prima geklappt.Für heutige junge Frauen nicht mehr.
Da kann Frau arg auf die Schnauze fallen....
Aber das ist ja nicht das Thema....
W. 58
Nachtrag: Im Eintritt des Schadensfalls sind 300 000 Euro nicht für 10 Jahre locker ausreichend. 2500 Euro pro Monat bei wachsenden Inflation und heranwachsendem Kind, das immer mehr kostet sind vielleicht auf dem Land locker ausreichend
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #5
Deine Risikolebensversicherung heißt, wenn Du ablebst, bekommt sie 300 000 Euro. Was, wenn sie sich vorher trennt? Dann kriegt sie nichts, vermute ich.

Okay, dann wäre es am besten, sie würde sofort wieder anfangen, an ihrem beruflichen Fortkommen zu arbeiten, Du müsstest Dich um das Kind kümmern. Sie muss ja viel mehr rudern, um was auf die Reihe zu kriegen fürs Alter, bei Dir ist ja alles schon abgesichert, also dann musst Du karrieremäßig zurückstecken und ihr den Rücken freihalten, wenn das Kind krank ist, zu Hause bleiben, damit sie eine Karriere machen kann. (Befass Dich mit den Einstellungschancen von Frauen in ihrem Beruf und insbesondere mit denen von Frauen mit Kindern in dem Beruf.)

Ich finde die Risikolebensversicherung, so ich das alles richtig verstanden habe, schlecht für sie, denn ich denke, Du hast schon profitiert und profitierst noch sicher davon, dass SIE sich um das Kind kümmert. Und ich denke, Du machst das, damit Du sie an Dich ketten kannst mit Geld, aber ne Ehe für die Bindung, also ein Risiko für Dich selbst, willst Du nicht eingehen.

Warum bezahlst Du ihr die Kindbetreuung nicht monatlich richtig gut, dass sie das Geld jetzt schon anlegen oder ausgeben kann und nicht erst was bekommt, wenn Du stirbst? Ich meine, es ist doch auch ganz gut, wenn die Mutter das Kind erstmal im Kopf hat und nicht, wie sie im Fall der Fälle über die Runden kommen kann.
Im Falle, dass ihr bei Deinem Tod nicht mehr zusammen seid, hätte sie ja auch nichts davon, falls sie JETZT irgendwelchen Pflichten nachgeht, die sonst eine Ehefrau mit Kind macht.
Du rechnest ziemlich rum, da sollte sie das für sich auch mal tun und gucken, wie ihre Bedinungen in der Beziehung mit Dir so sind. Ich empfinde Dich als unfair. Nicht, dass Du nicht heiraten willst - das ist okay. Aber dass Du sie übers Ohr haust mit Deiner Versicherung, denke ich.
 
  • #6
@Elfe11

so einen Quatsch habe ich hier selten gelesen.
Erstens ist das Geld quasi als Vermögensbildung zur Absicherung gedacht und nicht der Frau ihr komplettes Einkommen zu ersetzen oder ihr ein Leben ohne Arbeit zu ermöglichen, da die Frau selbst arbeitet und das wohl auch beibehalten soll.
Zweitens hat eine Frau nicht die Möglichkeit, als Vermögensverwalterin das Geld des Kindes nach Lust und Laune auszugeben. Dafür gibt es Gesetze und drakonische Strafen. Aber gut dass du so denkst, dann kann der FS am besten gleich einen seriösen Steuerberater oder einen Notar damit im Sterbefall beauftragen um das gänzlich auszuschließen.
Drittens hat Einkommensunterschied nicht zwangsläufig was mit Bildungsunterschied zu tun. Es gibt genug Studienfächer die später lausig bezahlt werden und genauso können Hauptschüler später zu seriösen Großverdienern werden. Oh mann. Unglaublich.

Ich denke aber auch, dass eine Risikolebensversicherung keine so gute Möglichkeit ist, da selbige im Todesfall gern mal alle Hebel in Bewegung setzt um nicht zahlen zu müssen.
Ich würde ggf. darüber nachdenken eine kleine Immobilie auf ihren Namen zu finanzieren und zusätzlich ihre Rentenbeiträge fortzuzahlen. Die Idee eines Wohnrechts im eigenen Haus/Wohnung, wenn selbige an das Kind geht finde ich auch gut und würde es selbst so machen, da ich nächstes Jahr ein Haus baue.

w28
 
  • #7
Hallo ThomasWinkel,
Für den Lebensunterhalt reichen 300 Euro nicht aus, das ist doch ein Witz, oder?! Wie lebensfremd bist du? Ich hoffe sie lässt dich für einen besseren Mann sitzen!
Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;)
Der FS hat 300t€ geschrieben also 300.000 Euro.

An den FS : Erwarte hier keine neutralen Antworten von den meisten Frauen - Sie projizieren gerne ihre schlechten Erfahrungen ziemlich unreflektiert auf alle Männer.
Du hast alles soweit richtig gemacht - eine Heirat kann für den Mann ziemlich nach hinten losgehen. Gerade hier in Deutschland.
 
  • #8
Wieso wendest du dich nicht an einen Anwalt, der sich im Erbrecht auskennt?! Stattdessen fragst du in einem Laienforum, wo du gar nicht weißt, was die Antworten juristisch wert sind? Such dir einen Experten auf dem Gebiet, finanziell scheint dir das doch möglich zu sein. Vielleicht (-ich wette sogar, ziemlich sicher -) könnte man doch einen brauchbaren Ehevertrag aufsetzen, der sowohl deine als auch die Bedürfnisse deiner Partnerin berücksichtigt. Es gibt nicht nur die "harten" Varianten Zugewinngemeinschaft, Gütergemeinschaft und -trennung, sondern verschiedenste "Zwischenlösungen".

wieso erzeugt man ein Kind mit einer Frau "mit großem Einkommens- und Vermögensunterschied"? D.h. es gibt auch eine enorme Bildungskluft in Eurer Beziehung?
Häh? Schon mal was davon gehört, dass man in unterschiedlichen Berufen tatsächlich auch unterschiedlich viel verdient?! Wieso soll sie nicht Abitur und Studienabschuss haben? Wenn sie z.B. einen klassischen Frauenberuf gewählt haben sollte, kommt trotzdem nicht viel finanziell bei rum, unintelligenter muss sie deswegen noch lange nicht sein (-höchstens weniger weitsichtig, weil sie einen Beruf gewählt hat, der nicht viel abwirft. Aber Geld ist halt auch nicht alles...)
 
  • #9
Hallo FS,
ich habe ein kleines t überlesen und mich völlig umsonst aufgeregt. Brauche wohl eine Lesebrille! Mea culpa.

@Lynnea: Das ist kein Quatsch. Eine Freundin hat das Vermögen ihres Freundes, dem Papa ihres ungeborenen Kindes, für den Sohn nach dessen plötzlichen Unfalltod "verwaltet". Sie bestimmt wofür das Geld investiert wird. Das Erbe ging an das Kind. Sie kann das aber auch, arbeizet in Vollzeit und hat ein Jura Studium abgeschlossen.

FS, Du könntest auch in eine Immobilie investieren.
 
  • #10
Aus meiner Sicht ist die beste Absicherung, die man haben kann, eine gute Ausbildung + Berufserfahrung.
Als Frau würde ich deshalb so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen und erwarten, dass mein Partner sich zu 50% an der Kinderbetreuung beteiligt, indem er selbst beruflich etwas zurücksteckt und/oder durch Beteiligung an den Betreuungskosten für Krippe und Kindergarten.

Wenn Frau unbedingt zu Hause bleiben will, ist das natürlich schwieriger, weil eine Rentenversicherung o.ä. zwar hilfreich ist, aber eben doch nicht die verlorene Berufserfahrung ersetzt. Wobei ich auch verstehe, wenn Frauen das nicht so wichtig ist. Dann müssen sie eben später auch die eventuellen Konsequenzen tragen.

Eine Lebensversicherung dagegen finde ich grundsätzlich fast immer sinnvoll, sowohl für Mann als auch Frau, wenn man Eltern wird, als Absicherung für das Kind, jedoch weniger als Absicherung für die Mutter.
 
  • #11
Hallo Thomas,

ich bin vom Fach, gebe hier aber keine Rechtsberatung. Wende dich an einen Fachanwalt für Erbrecht der idealerweise mit einem Steuerberater kooperiert.
Ich habe genug Eheverträge/Testamente gesehen, wo die Frau nichts erbt bzw. Gütertrennung vereinbart ist und sie trotzdem abgesichert ist. Alles rechtssicher, auch bei großem Einkommensunterschied und wenn die Frau nicht arbeitet.

Ein Anwalt kann dir alle möglichen Varianten aufzeigen.
 
  • #12
Ihr seid 27 und habt ein 1-jähriges Kind.
Wer übernimmt MOMENTAN die hauptsächliche Kinderbetreuung und steckt daher beruflich zurück? Deine Freundin, habe ich Recht?

Eine Risiko-Lebensversicherung sichert Deinen möglichen Tod ab und die Versorgung des Kindes. Habe ich als AE auch für meine Tochter.

Aber was ist mit den momentanen Lebensbedingungen, was passiert wenn Ihr Euch morgen trennen würdet? Das Kind bekommt Unterhalt von Dir aber wie willst Du die Pause Deiner Freundin absichern? Vielleicht wollt Ihr ja auch weitere Kinder, also könnte die Berufspause Deiner Freundin auch länger dauern.
Man kann zum Notar gehen und eine Trennungsvereinbarung machen. Gar kein Problem. Du sicherst Ihr zu, dass sie im Falle einer Trennung Unterhalt für sich und natürlich fürs Kind in einer bestimmten Höhe für eine bestimmte Zeit (bis sie beruflich wieder Fuß gefasst hat) bekommt.
W52
 
  • #14
Mit 300 Euro kann deine Frau im Worst Case Szenario dann gerade mal so einen Krippen- und Kindergartenplatz bezahlen

Äh, entschuldige, aber der FS will eine RLV über 300.000 Euro abschließen.
Mit dem Geld kann man sehr wohl gut über die Runden kommen, zumal das Kind ja nochmal seperat erben würde, sprich der Lebensgefährtin das Geld aus der RLV nur ihr zur Verfügung stehen würde.

Als Anmerkung noch. Ein Mann der sich heute scheiden lässt, muss auch Trennungs-Unterhalt und später Nachehelichen-Unterhalt an seine Ex Frau zahlen. (Die Dauer hängt von der Ehezeit ab). Eigenes Einkommen wird nur angerechnet.

Nichtsdestotrotz ist mMn die Frau mit der R-Lebensversicherung (im Todesfall) gut abgesichert, denn Unterhalt in der Höhe würde sie wohl nicht bekommen. (Zugewinn usw. nicht berücksichtigt). Allerdings hat sie wirklich nur im Todesfall des FS etwas davon und wir hoffen doch mal, das dieser Fall nicht eintritt.


Lieber FS
genau deshalb würde ich eine private Rentenvorsorge zusätzlich noch gut finden, da das Kind noch sehr klein ist und deine Lebensgefährtin derzeit und (ich denke) auch die nächsten 10-15 Jahre sicher max. Teilzeit arbeiten wird. Das wäre dann noch eine gute Entschädigung für deine LG, von der sie ganz sicher einmal profitieren wird, weil es die Versorgungslücke im Alter schließt.
 
  • #15
Deine Partnerin und Mutter deines Kindes bedeutet dir nichts, richtig? Du hast einen eiskalten Beitrag verfasst, so als wäre sie nur Leihmutter oder so. Würdest du sie lieben, dann wüsstest du von alleine, was du für sie tun möchtest und würdest aus deinem angeblich ungeheuren Vermögen wohl etwas abzwacken können, das für dich Peanuts, für sie aber als Absicherung völlig ausreichend ist. Und wenn sie ein Zehntel deines Vermögens erben würde oder ein Fünfzigstel und das Kind den Rest. So etwas Grauenvolles habe ich noch nie gehört. Keine Ahnung, warum sie mit dir zusammen ist. Wenn Sie etwas Selbstwert hat würde sie dich verlassen, ihren Job machen und auf deine "Absicherung" für sie pfeifen.
 
  • #16
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Vielleicht noch etwas mehr zum Hintergrund. Ich habe ein gefragtes Fach studiert, und danach ein berufsbegleitendes Masterstudium dran gehängt und daher direkt im Anschluss einen sehr guten Vertrag bekommen. Meine Freundin hat eine abgeschlossen Berufsausbildung und auch ein unbefristetes Arbeitsverhältniss. Zwischendrin hat sie das Grundstudium in Jura absolviert, danach aber wegen mangelndem Interesse abgebrochen. Ihr ist die Karriere einfach nicht so wichtig. Auch meine Bemühungen zum Thema Weiterbildung in andere Richtungen prallten ab. Ihr reicht ihr erzieltes Einkommen aus, was ich mittlerweile akzeptiere. Wir sind relativ jung und beide nicht verschwenderisch aufgewachsen, deswegen kommen wir sehr gut mit dem Geld aus.

Zum Thema Erbschaft an den Sohn: Meine Freundin würde die Verwaltung übernehmen und mein Interesse wäre auch, dass sie ein Haus/Wohnung kauft und beide gemeinsam darin wohnen, also beide profitieren. Der Freibetrag meines Sohns wäre aber mit 400t€ natürlich viel höher als 20t€ bei meiner Freundin, daher sehe ich das auch als optimale Lösung an.

Das Thema Altersabsicherung habe ich in diesem Zusammenhang noch nicht gesehen. Da muss ich mich sicherlich nochmal informieren, welches eine gute Lösung ist. Entsprechende Beiträge für die Zeit der Kinderbetreuung sind in meinen Augen auch absolut fair. Danke also für den Hinweis.

Zum Thema Trennung: Dies ist gerade der Hauptgrund für den Ausschluss einer Hochzeit. Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Kind und beende eine Partnerschaft auch nicht wenn es schlecht läuft, da ich der Auffassung bin, dass ein Kind sowohl Mutter als auch Vater benötigt und man sich eben arrangieren muss. Kommt sie allerdings auf die Idee mich wegen einem anderen Mann zu verlassen, dann hat sie gelinde gesagt Pech gehabt. Ich bin dann nicht bereit auch nur einen weiteren Euro für Sie zu bezahlen, auch wenn das hart klingen mag. Sie kann dann selber für ihr Geld arbeiten, die Kosten für mein Kind trage ich aber selbstverständlich auch weiterhin.
 
  • #17
Ein großer Einkommens- und Vermögensunterschied kombiniert mit dem Minenfeld des deutschen Scheidungsrechts führen dazu, dass ich eine Hochzeit für mich absolut ausgeschlossen habe.

Das ist sicher vernünftig, Frauen würden das genauso handhaben.

... wie ihr euren Partner ohne Hochzeit absichert. Konkrete Situation bei uns, beide 27 Jahre alt mit einem einjährigen Kind.

Ich denke, die Absicherung sollte sich abhängig von der Lebenssituation nicht nur auf das Kind beziehen, Du siehst das etwas eingeschränkt und ich finde das nicht fair Deine Partnerin gegenüber.

Ich bin nicht sicher, wie eine Risikolebensversicherung z. B. steuerlich gehandhabt wird, wenn man nicht verheiratet ist. Ihre Absicherung sollte auch nicht nur für Deinen Todesfall erfolgen, sondern auch dafür, dass die Beziehung irgendwann beendet wird.

Wenn Deine Partnerin beruflich kürzer tritt, sollte dafür ein Ausgleich geschafften werden. Sie sollte auch z. B. keine Rentennachteile haben, auch dafür kann man angemessene Versicherungen abschließen. Oder, wie hier vorgeschlagen, eine Immobilie kaufen, vermieten und abbezahlen. Sie sollte nicht das Gefühl haben, dass sie ein billiges Kindermädchen ist, sondern Deine Partnerin. Auch, wenn es sicher vernünftig ist, Einkommen und Vermögen getrennt zu halten. So kannst Du geben, was Du geben möchtest und nicht, was sie gerne hätte. Solange die Beziehung läuft, sollte sie so leben, wie in einer Ehe auch.

Von Liebe lese ich auch nichts in deinem Post.

Die Frage des FS bezieht sich auf die Regelung von Finanzen. Für manche Frauen ist "Liebe", dass sie finanziell unterstützt werden. Ich finde das eigenartig. Sie wird vermutlich an seinem Lebensstandard teilhaben.
 
  • #18
Warum muss(soll) dein Kind dein gesamtes Vermögen erben ? Du kannst ein Testament machen und dort festlegen, wie viel jeder einzelne Erbe bekommen soll. Da kannst du das Tierheim genauso bedenken wie die Kindsmutter.

Die Idee einer Immobilie finde ich auch ganz gut. Die kannst du zwischenzeitlich vermieten und in deinem Todesfall kann die Kindsmutter dann relativ unkompliziert auf die Mieten zurückgreifen oder selbst einziehen und sie nutzen.

Allerdings würde ich kein Kind von einem Mann bekommenund dies großziehen, dessen größte Sorge es ist, dass mir ja nicht zuviel seines Vermögens im Falle seines Todes zukommt. Liebe ist dabei kein Thema oder ?
 
  • #19
Warum soll deine Partnerin nichts davon haben? Dies erscheint mir ungerecht. Vielleicht magst du das etwas genauer erklären.
Ich finde das eine simple wie logische Frage - wenn du sie absichern magst, wieso ist dann die Frau, die dir eben dieses Kind geboren hat, nicht z.B. einen Bruchteil des Erbes vom Kind wert? In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Beziehungen/Ehen/Lebenspartnerschaften mit 27 eh nicht lebenslang halten, kostet es dich ja dann gar nichts, weil du sie dann ja aus dem Testament streichen kannst, wenn es z.B. mit 35 Jahren scheitern sollte. Dann musst du gar nichts zahlen und bist fein raus.
Eine andere Möglichkeit wäre, wenn du eh davon redest, dass dein Kind sich mal problemlos eine Wohnung kaufen kann, einfach jetzt eine zu kaufen und dieses dem Kind zu vererben, mit lebenslangem Wohnrecht für die Frau im Falle deines Ablebens. Ein Wohnrecht in einer Immobilie ist doch auch was wert und sie wird ja eh irgendwann wieder arbeiten und bisschen eigene Polster aufbauen. Dann fällt der das Budget verschlingende Großteil des Gehalts/der Rente für sie weg. Betongld verliert ja angeblich nicht an Wert und sollten die Prognosen der immer weiter steigenden Preise stimmen, gewinnt die Immobilie eh an Wert, wieso dann warten, bis das Kind in 20 Jahren mal so weit ist?
 
  • #20
..und, da du nach den jeweils persönlichen Absicherungen gefragt hast:
Ich habe, ohne Wissen meiner Freundin und lange vor ihrer Zeit, einen Betrag angelegt. In Rechtsform einer LV und nicht in D. Sie würde ein Schreiben eines Rechtsanwaltes bekommen. Im Falle einer Trennung kann ich das Bezugsrecht jederzeit ändern.
Allerdings hat sie ihren Beruf, ihre Tochter ist nicht meine und schon ziemlich weit mit der Ausbildung. Im Grunde bräuchte sie die Kohle nicht.
 
  • #21
Entsprechende Beiträge für die Zeit der Kinderbetreuung sind in meinen Augen auch absolut fair.
Das seh ich auch so.
Dass sie nun beruflich nicht groß raus will, ist ja ihre Entscheidung, allerdings ist das eben auch jetzt schon der Grundstein (sich nur auf Kind und Beziehung zu konzentrieren), dass sie später weder viel Verdienst haben könnte noch rentenmäßig gut dasteht.

Zum Thema Trennung: Dies ist gerade der Hauptgrund für den Ausschluss einer Hochzeit
Das versteh ich durchaus. Das setzt Dich natürlich in eine Machtposition, denn auf Dein Wort heute, dass Du Dich in fünf Jahren nicht fremdverliebst und Dich trennen wirst oder fremdgehst und sie nur noch weg will, kann man ja wenig geben. Sowas kann man nicht vorausberechnen.
Ich finde wichtig, dass Du das im Auge behältst, dass sie sich sehr verschlechtert, wenn sie geht, Du sie aber jederzeit abschießen kannst ohne Verlust und mit der Nicht-Heirats-Einstellung natürlich deutlich sagst "ich vertrau dir nicht". Das weiß sie.
Das ist keine Kritik daran, dass Du nicht heiraten willst, es geht mir nur darum, dass Du durch Deine Handhabung mit dem Erbe, dass sie leer ausgeht, und dem nicht-Heiraten klarstellst, wer sich in der Beziehung gegebenenfalls mehr anstrengen muss, sich mehr sagen lassen muss, mehr Kompromisse zu machen hat, wenn der Partner anders will - sie. Das wird die Beziehung beeinflussen.
Du bist in der Überlegenenposition und musst aufpassen, dass Du drauf achtest, dass sie gleichberechtigt in der Beziehung was zu sagen hat, auch wenn Du mal Kompromisse machen musst. Dass Du hintergangen werden könntest, wenn sie so einen Charakter sowieso hat, kannst Du nicht abwenden, allerdings trägst Du durch Dein Verhalten nicht noch zu sowas bei, wenn Du auf das Kräftegleichgewicht in der Beziehung achtest, das vom Geld unbeeinflusst sein sollte, und die Verantwortung für Deine Machtstellung übernimmst, die nunmal da ist durch Deine finanzielle Lage. Leider merkt der Überlegene oft nicht, dass sich der andere nur schweigend unterordnet, obwohl er anderer Meinung ist. Das Problem haben dann aber BEIDE.

Kommt sie allerdings auf die Idee mich wegen einem anderen Mann zu verlassen, dann hat sie gelinde gesagt Pech gehabt.
Es muss aber kein anderer Mann sein. Frauen wollen sich auch trennen, wenn ihre Partner sich schlecht verhalten, nie zuhören, immer recht behalten wollen usw..
Das ist das, was ich im vorigen Abschnitt meine - Du gehst davon aus, dass Du ein guter Partner bist, ihr euch in die gleiche Richtung entwickelt, wegen Deines Verhaltens keine Probleme auftreten werden. Klingt mir nicht nach Demut, nicht nach Zweifel, dass ein Fehler auch bei Dir liegen könnte, dass eine Beziehung mehr ist als nur "was will ICH".
 
  • #22
kennst du das europäische Recht? Ich hoffe, die Mutter Deines Kindes lernt es zumindest kennen. Du bist verpflichtet, ihr und dem Kind Unterhalt zu zahlen. Und das nicht zu knapp und schon jetzt - das nennt man Haushaltsgeld wenn man in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt. Deinen Einkünften entsprechend. Es wird dem Kind so gehen, wie es der Kindesmutter geht. Geht es ihr nicht gut, geht es dem Kind nicht gut. Männer, die ein Kind in die Welt zeugen und dann für die tatsächliche Verantwortung nicht aufkommen wollen und das Kind ehelich machen sind für mich ehrlich gesagt sehr unsympathisch. Aber spätestens wenn Du ganz Reissaus nimmst weil Du vielleicht schon jetzt zu viel Verantwortung tragen müsstest wird sie zum Anwalt marschieren und dann hoffe ich, sorgt sie für sich und die Zukunft ihres Kindes. Denn ein Kind bleibt ein Leben lang ein Kind. Das ende nicht mit Beendigung der Ausbildung oder mit dem 18. Lebensjahr.
 
P

proudwoman

Gast
  • #23
ren Mann zu verlassen, dann hat sie gelinde gesagt Pech gehabt. Ich bin dann nicht bereit auch nur einen weiteren Euro für Sie zu bezahlen, auch wenn das hart klingen mag. Sie kann dann selber für ihr Geld arbeiten, die Kosten für mein Kind trage ich aber selbstverständlich auch weiterhin.
Ähm...Sage mal, hast du Deine Freundin und deinen Sohn eigentlich auch ein bisschen lieb?
Ich erfrieren nämlich gerade und schaffe es gerade noch, diese Zeilen zu schreiben. Weiß sie das gerade, dass du hier um Rat fragst? Würde ich das hier an ihrer Stelle so lesen, ich würde das Kind nehmen und laufen, so schnell ich kann....Mein Rat an dich, nimm sie in deine Arme, genieße die Zeit mit ihr und deinem Sohn...oder lass dich von einem Fachmann beraten.
 
L

Lord-Venus

Gast
  • #24
Dein Posting und deine angebliche Unwissenheit über einfachste Zusammenhänge lassen nicht gerade auf eine sonderlich hohe Intelligenz oder Empathiefähigkeit deinerseits schließen. Du verachtest deine Freundin, gängelst sie zu einem Jura-Studium, in dem Wissen, dass so etwas neben Beruf und egozentrischem Freund wie dir und am besten noch mit Kind nicht zu schaffen ist. Eine Freundin von mir hat es folgendermaßen angeleiert, als sie gemerkt hat, sie ist mit einem Sparfuchs deiner Sorte zusammen. Sie hat ihn noch vor Ablauf der 3 Babyjahren verlassen und ihn vollen Unterhalt für sich und das Baby zahlen lassen. Da war der "Herr Jungakademiker" plötzlich aber sowas von auf das Existenzminimum heruntergeschröpft.

Anschließend wollte er 50:50 und sie hat ihm die Kinderbetreuung für ein paar Jahre, als das Kind noch klein war, zu 100 % überlassen. In der Zeit hat sie sich einen anständigen Kerl gesucht, der sie auch sehr bald heiraten wollte und der mit dem leiblichen Vater noch heute um das Adoptionsrecht der Stieftochter kämpft. Diese Lösung wäre auch für deine Freundin das Allerbeste. Sie sucht sich einen richtigen Mann, während du ihr die Babyzeit finanzierst und anschließend kümmerst du dich zu 100 % um das Kind und sie genießt ihren neuen Mann und arbeitet voll.
So geht heute männliche Emanzipation.

Jungakademiker mit Master gibt es heutzutage übrigens wie Sand am Meer.
 
  • #25
lebenslangem Wohnrecht für die Frau im Falle deines Ablebens
Da wäre ich sehr, sehr vorsichtig mit so einer Empfehlung.
Wenn sie das Wohnrecht erst einmal hat und dies im Grundbuch steht, kann sie selbst nur darauf verzichten. Du kannst, sollte sie dich für einen anderen Mann verlassen, sie nicht einfach aus dem Grundbuch streichen und das Kind auch nicht.
Und wenn das Kind die Wohnung erbt und sich mit der Mutter zoffen sollte, kann das Kind die Wohnung nur mit (falls überhaupt) enormen Wertverlust verkaufen, da das Grundbuch mit dem lebenslangen Wohnrecht belastet ist und sie (auch bei neuem Eigentümer) weiter dort wohnen darf.
 
  • #26
Für manche Frauen ist "Liebe", dass sie finanziell unterstützt werden.

Es geht nicht um die Unterstützung JETZT, es geht auch nicht darum, was passiert mit ihr im Fall einer Trennung, sondern darum, was wird wenn ihm was passiert. Und jeder liebende Mensch hat von ganz alleine den Wunsch, dass es seinem Partner, der ihn auch liebt, gut geht statt zu denken, ist mir doch egal, was dann aus ihr / ihm wird. Das können Menschen, die "Geschäftsbeziehungen" statt Liebesbeziehungen führen, natürlich nicht verstehen weil sie nun mal ihren "Partner" nur so lange "lieben", wie alles in jeder Hinsicht für sie selbst stressfrei und bequem ist, oder - wie Charlie Harper in Two and a half men sagt "in guten, reichen und gesunden Zeiten". Ansonsten ist das liebe Geld euer Gott und eure Liebe.
Diese Beziehung kann noch 50 Jahre dauern. Und nachdem auch sie ihn vielleicht durch die schlechten Zeiten, die noch garantiert kommen werden, begleitet hat, soll sie mit 70 oder 80 Jahren darauf angewiesen sein, ob das Kind ihr ein paar Almosen gibt, damit sie ein bisschen Lebensqualität hat??? Ernsthaft jetzt?
Komm mal runter von deinem hohen Ross, FS, du bist nicht unverwundbar nur weil du jetzt im Moment mehr Geld hast und wie es mit der Wirtschaft weiter geht wissen wir auch nicht. Da kann schneller was schief gehen als allen lieb ist - wie die Geschichte lehrt und aktuelle Entwicklungen in der Welt vermuten lassen - und dann hast auch du selber gar nichts mehr. Und ob deine eigene Rente irgendwann ausreicht, das weißt du auch nicht. Etwas weniger Arroganz und etwas mehr Demut und Dankbarkeit würde dir nicht schaden.
Ich hoffe für die Frau, dass sie so schnell wie möglich erkennt, mit wem sie es zu tun hat und auch das Kind davor rettet, mit einem eiskalten Vater, der sich - wie er selbst schreibt - nur arrangiert und seine Verantwortung übernimmt, aufzuwachen.
 
  • #27
@ThomasWinkel : Lass dich durch die meisten weiblichen Schreiber hier nicht beirren - Du machst das genau richtig. Ich hatte auch mal so eine "Madame" hier zu Hause, die meinte auf meinen Kosten leben zu können und nach der Geburt einen auf Ehefrau machen zu können. Den Zahn habe ich ihr relativ schnell gezogen und mich getrennt.
Musste dann noch 1.5 Jahre Unterhalt für Sie bezahlen, bis unsere Tochter drei Jahre alt war. Selbstverständlich habe ich den Kinderunterhalt sehr gerne für meine Tochter bezahlt (da habe ich auch gerne freiwillig mehr bezahlt). Sie wollte zwar nach den drei Jahren immer noch nicht arbeiten gehen, da hat die Richterin Ihr aber mal was anderes gesagt ;) Glücklicherweise waren wir NICHT verheiratet. Das hat mich zwar ein wenig Stress gekostet bzgl, Anerkennung der Vaterschaft, um die wiederum ich klagen musste aber das war es mir Wert. Eine Heirat kann man keinen besserverdienenden Mann auch nur raten - den gesetzlichen Standard-Ehevertrag den man dort als Mann ein geht ist nur nachteilig, aber das wird ja gerne verschwiegen.

Mittlerweile wohnt meine 10jährige Tochter bei mir - meine Ex zahlt wie selbstverständlich keinen Unterhalt an ihre Tochter ;) aber klar, für Frauen ist halt "Recht" immer was anderes aka Rosinenpickerei.
 
  • #28
Ich muss sagen, dass es ja schon wirklich spannend ist, was hier einem als Mann, der nicht heiraten will, unterstellt wird. Wir sind 7 Jahre zusammen, meine Freundin weiß wie rational kalkulierend ich bin und wäre das ein Problem für sie, dann hätten wir wohl kaum ein gemeinsames Kind nach so einer langen Zeit.

Wenn ich kein Interesse an einer Absicherung hätte, dann muss ich rein rechtlich absolut gar nichts machen. Einigen scheint aber aufgefallen zu sein, dass ich mich hierum gerade bemühe und in erster Linie Erfahrungen von anderen in einer ähnlichen Position einholen möchte. Daher vielen Dank für die ehrlichen Hinweise.

#24: Mir Dummheit oder Empathielosigkeit zu unterstellen, aber dabei nicht mal in der Lage zu sein, meinen Post richtig zu lesen spricht schon Bände. Es steht nirgendwo, dass ich Sie zum Studium gezwungen habe. Das war ihre freiwillige Entscheidung in Vollzeit zu studieren, ebenso wie ihr Abbruch. Ich habe ihr lediglich meine volle Unterstützung im Falle einer anderen Weiterbildung zugesagt, finanziell und für die Betreuung des Kindes. Wo bitte ist da Verachtung zu lesen? Wohingegen deiner Bekannten wohl ein Maximum an Egoismus zu unterstellen ist. Erst den Vater außen vor halten, dann auf einmal 100% die Verantwortung abgeben und anschließend das Kind wieder zurückholen um einen fremden Mann als Vater einzusetzen? Toll, wie die Tochter als Spielball für die Gängelung des Mannes genutzt wird.
 
  • #29
Diese Beziehung kann noch 50 Jahre dauern. Und nachdem auch sie ihn vielleicht durch die schlechten Zeiten, die noch garantiert kommen werden, begleitet hat, soll sie mit 70 oder 80 Jahren darauf angewiesen sein, ob das Kind ihr ein paar Almosen gibt, damit sie ein bisschen Lebensqualität hat??? Ernsthaft jetzt?
Du vergisst hier eines - SIE hat auch einen Beruf, ein Einkommen und kann somit, bis sie 70 ist, noch über 40 Jahre was auf die Seite legen. Sich selbst eine Wohnung kaufen.
Frauen wollen in Führungspositionen klettern - können aber nicht für ihre eigenen Finanzen sorgen? Finde den Fehler ....
Ich verstehe auch nicht, warum und wieso in sachlichen Fragen diese Emotionen hochkochen. Thomas ist so, wie er ist. Und sie will mit ihm zusammen sein. Vielleicht sollte man die Entscheidung der Frau auch akzeptieren, auch wenn Frau selber diese so nicht treffen würde.

Lese ich hier mit, verstehe ich jeden jungen Mann, der die Ehe scheut wie der Teufel das Weihwasser. Übrigens auch jede junge Frau, die selber gutes Geld verdient.
 
  • #30
das nennt man Haushaltsgeld,, wenn man in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt. Deinen Einkünften entsprechend
Na, beruhig dich mal wieder. So Aussagen wie "du bist verpflichtet zu zahlen und nicht zu knapp" klingen sehr nach, selbst erlebtem Negativen.

Ich denke wir können davon ausgehen, dass die Freundin des FS HEUTE sehr gut lebt und es ihr und dem Kind an nichts fehlt. Der FS wird sich sicher an allen Kosten beteiligen, sehr wahrscheinlich auch vieles alleine tragen und zahlen, da seine Freundin ja derzeit kein so großes Einkommen hat und sich um das Kind kümmert.

Warum jetzt hier die Keule raus geholt werden muss, ist mir ein Rätsel!
Es geht um Absicherung für die ZUKUNFT, weil eine Heirat nicht in Frage kommt.
 
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