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  • #31
Ganz ehrlich, hier bei EP werden deine Chancen eher gering sein. Viele Frauen in dieser Börse sind per se status- und bildungsbewusst. Selbst ich oute mich als so eine, obwohl nur Realschulabschluss. Ich hatte hier als Frau jedoch absolut keine Probleme mit dem Kennenlernen. Männer sind da anscheinend generell nicht so fixiert. Ich suchte nicht zwangsläufig einen Akademiker, aber auf jeden Fall einen "Single mit Niveau". Dieses Niveau kann dir zwar keiner absprechen, ohne dich zu kennen, aber die Vorurteile denke ich sind hier relativ groß. Deine Möglichkeiten im realen Leben werden jedoch ungleich größer sein. Hier kannst du mit deiner Persönlichkeit punkten. Mein "Single mit Niveau" hat mich im normalen Leben angesprochen, er ist Arzt.
w/47
 
  • #32
Ich kenne einen Mann, der Karriere in einem technischen Beruf macht, mit hohen Anforderungen an Qualifikation und Praxiserfahrung. Davor war er in der Pflege tätig, absolvierte mehrere Schulen mit Abschluß, und bekam in Mitteleuropa sogar einen Studienplatz + Stipendium für Medizin angeboten.
Sein Abschluss: Sonderschule mit HS-Abschluss.

Das kann ich mir nicht Vorstellen, nicht ohne Grund braucht man die Allgemeine Hochschulreife um Medizin zustudieren bzw. eine Hochschule zu besuchen! Ich selbst bin Ärztin, ich besitze auch die Berechtigung an einer Hochschule zu Unterrichten und kenne die Anforderungen an die Studierenden der Humanmedizin, ohne Vorkenntnisse in Chemie, Physik und Biologie ist ein Studium der Humanmedizin ausgeschlossen, alleine wegen den Lehrfächern für das Physikum! Wie soll man ein Praktikum in der Chemie oder Physik absolvieren ohne von den jeweiligen Fächern Vorkenntnisse zu besitzen?? Zumal die medizinische Chemie und Physik ein Thema für sich sind und damit auch nicht vergleichbar mit dem Unterrichtsstoff der gymnasialen Oberstufe. Die o.g. Fächer sind nur ein kleiner Auszug aus dem Lehrplan des Vorklinischen Teils eines Medizinstudiums. Ein Förderschüler bzw. Hauptschüler kann nun mal nicht die Kenntnisse eines Schülers der gymnasialen Oberstufe besitzen, wie denn auch? Selbst Krankenschwestern, die sich nach langer Berufserfahrung dazu entscheiden, Medizin zustudieren empfinden dies um einiges schwieriger, als Studierenden, die ihr Abitur erst erlangt haben.
 
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  • #33
80% der akademischen Frauen werden dich sicher nicht näher kennenlernen wollen, auch wenn sie dich vielleicht sympathisch finden, aber gerade Frauen achten oft sehr darauf, dass ihr Partner einen gleichwertigen oder höheren Bildungsabschluss vorweisen kann.
Aber es gibt doch so viele Frauen, die auch kein Abitur haben, da wirst du doch sicher fündig werden.
 
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  • #34
Man kann immer Vergleiche ziehen und nacht oben ist noch Luft.
Nimm oberstes Level, dann fällt jeder ab:

Arzt und Professor, Nobelpreisträger, alter Adel, Klavierspieler und Etonschüler.
Den gibt es tatsächlich und wer kann da mithalten - zB bei Ep.

Der Durchschnitt mit Abi etc schaut gerne nach "unten", dann fühlt er sich wichtiger.
 
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  • #35
...Lieber FS,Hauptschule ist grundsätzlich nicht so gut.Realistisch betrachtet,hast Du einen schlechten Schulabschluss.Was Du letztendlich daraus gemacht hast,zeugt von Durchhaltevermögen und Ehrgeiz.
Du allein hast es in der Hand,Dich gut zu fühlen.Für mich ist es normal,mindestens Abitur zu haben.
Mein Vater ist über 70,in seinem Jahrgang war Abitur ungewöhnlich.Ich bin die Generation,die 1991 Abitur gemacht hat.Das ist völlig normal.Ich habe auch studiert und ich habe nicht abgeschlossen.Das ist weiss Gott kein Garant auf Erfolg.Heutzutage braucht man für eine schlichte Ausbildung Abitur.Ich bin auch glücklich in meinem Beruf.Ich persönlich(w42,beruflich absolut gefestigt,kinderlos,attraktiv,liebevoll und auch noch nett) habe nur Erfahrung mit beruflichen "Hotshots" (alles promovierte Männer-Rechtsanwälte,Chemiker,Staatsanwälte,Top-Chirurgen,Zahnärzte,Top Unternehmensberater)-und sie versagen.Sie versagen im zwischenmenschlichen Bereich so dermassen,dass mir schlecht wird.
 
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  • #36
Wie alt bist du? Ich denke mal, das spielt auch in die Sache mit hinein. Früher - besonders auf dem Land - war noch sehr lange Zeit der Hauptschulabschluss der gängige Schulabschluss. Erst in den letzten 20 Jahren haben sich die Zahlen hinsichtlich höherer Abschlüsse geändert.
 
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  • #37
FS, schön wenn Du mit Deinem Werdegang zufrieden bist und Du kannst stolz auf ihn sein.

Eine Ausbildung als Koch. Schön und Gut! Wenn Du nicht gerade ein fünf Stetnekoch bist und in den entsprechenden Häusern gelernt hast, dann ist das nicht besonders.

Zu Deiner Selbstständigkeit! Es gibt keine staatliche Ausbildung für Hundetrainer und somit keine Regelung was so ein Trainer können muss. Es gibt einige Berufe, die einen Hundeschein brauchen, Polizisten, Zoll u.s.w.

Über das Gehalt eines Hundetrainers sind die Angaben auch sehr dürftig.

Was ich Dir damit sagen will - Dein Leben, Dein Werdegang, ist doch eher schlicht. Warum willst Du mit Akademikern mithalten? Du kannst Dir doch eine Frau sucht, die auch eher einen einfachen Lebensweg hat oder ist so eine Frau nicht gut genug für Dich!
 
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  • #38
Ich habe mich als Hauptschüler zum Beispiel nach der Schule persönlich weitergebildet. Z.B. lese ich viel, auch Weltliteratur und im Jahr dürfen es schon ein paar Hundert Bücher sein.......
Ich hatte daheim auch niemand, der mich unterstütze oder Hausaufgaben mit mir machte. Meine Eltern arbeiteten den ganzen Tag. Das war's.

Wie bitte kann man im Jahr ein paar hundert Bücher lesen, wenn sie etwas anspruchsvollerer Natur sind und mehr als 5 Seiten haben? Das schaffen noch nicht mal hauptberufliche Lektoren.
Das Jahr hat nur 365 Tage. Ich bin wirklich eine Vielleserin, die viel in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist und dann immer ein Buch vor der Nase hat. Ich würde nicht behaupten, dass ich mehr als 50 Bücher im Jahr lese, eher etwas weniger. Diese Bücher sind dann tatsächlich anspruchsvoller sprachlicher Natur oder Sachbücher. Das ist eine Menge für einen berufstätigen Menschen.
Das ist genau das Problem, dass man mit einem ehemaligen Hauptschüler an seiner Seite hat: maximales Risiko der Blamage, weil sowas mal eben komplett unbedacht rausgehauen wird, was eigentlich jederm Hauptschüler mit geringen Kenntnissen in Mathematik als unmöglich erkennen müsste. In Akademikerkreisen (zumindest Vor-Pisazeiten) wird über so eine Aussage mit dem Kopf geschüttelt. Soviel Blamage und Psychostress das hält auf Dauer keine Liebe aus.

Und immer wieder die Ausreden, warum es mit der Schule nicht geklappt hat.
Ich bin auch früher zur Schule gegangen, auch in der katholischen Kleinstadt, in der Mädchen angeblich keine Bildung brauchten. Mir hat auch niemand geholfen, eher im Gegenteil, ich musste um Zeit für die Hausaufgaben kämpfen. Trotzdem bin ich nach der Realschule aufs Gymnasium gewechselt und danach direkt an die Uni gegangen.
Ich habe noch nie von einem Hauptschüler gehört: "ich war dumm und faul und bequem und zu unterbelichtet die Folgen von alldem zu erkennen". Soviel Mumm hat keiner, stattdessen diese Rumeierei und das ist das Problem und schafft den Abstand zu einem Akademiker, der sich selbstbewusst hinstellt und sagt " ich habe einen Fehler gemacht, das falsche Fach gewählt, zu lange studiert etc"
Es gibt auch unter den Akademikern viele, die sich erst in Ausflüchten versuchen, aber man nimmt sie als Gesprächspartner ernst und argumentiert sie an die Wand. Mit einem Hauptschüler, der über die Jammerschiene kommt, argumentiert man erst garnicht, weil er nicht mithalten kann, siehe Anzahl Bücher. Ich kenne mich damit aus, wie das ist, ich war lange mit einem Hauptschüler verheiratet, der sich in ein mittleres Angestelltenverhältnis hochgearbeitet hatte.
 
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  • #39
Ich persönlich(w42,beruflich absolut gefestigt,kinderlos,attraktiv,liebevoll und auch noch nett) habe nur Erfahrung mit beruflichen "Hotshots" (alles promovierte Männer-Rechtsanwälte,Chemiker,Staatsanwälte,Top-Chirurgen,Zahnärzte,Top Unternehmensberater)-und sie versagen.Sie versagen im zwischenmenschlichen Bereich so dermassen,dass mir schlecht wird.

Das irritiert mich jetzt sehr. Wenn man mit solchen Menschen nur die negativsten Erfahrungen macht, warum befaßt Frau sich dann mit so intensiv ihnen? Versuch sich hochzudaten?

Ich habe sehr viel mit Juristen, Ingenieuren, Ärzten, Unternehmensberatern und politischen Beamten in sehr hohen Positionen zu tun. Da gibt es genauso viele sehr nette Menschen wie in anderen Bildungsschichten - es ist die Mehrheit und ganz wenige davon sind in ihrer Art wirklich unerträglich. Wenn so ein Urteil wie oben rauskommt, da würde ich fragen, bei wem die Defizite liegen. Ein vermeintlich guter Mensch trifft nur Idioten. Jeder, der ein bisschen reflektiert ist ahnt, dass das Problem eher auf der anderen Seite liegt.
Ich würde so eine Beurteilung als Neid des Bildungsversagers abtun oder auch, dass man eben ein anderes Leben in einer führt und daher den Kommunikationsstil anderer Bildungsschichten nicht versteht. Genau das ist es, was als Bildungsgefaelle und Standesduenkel bezeichnet wird, weswegen es von vielen als nicht passend beurteilt wird.
Und ja, wir Frauen haben mehr davon, weil Männer sich mit erfolgreichen Frauen sehr schwer tun. Jede Frau, die einmal downgedatet hat und bei der es schlecht gelaufen ist, macht das nicht wieder.
 
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  • #40
@ #21

Zu 1) Die Grundschulnoten geben doch keine Entscheidung vor, sondern eine "Empfehlung", die im übrigen offiziell für Realschule und Gymnasium gemeinsam gilt, soweit ich weiß. Und zum Glück ist das deutsche Schulsystem ja auch nach oben (& unten) hin durchlässig, so dass keinem Schüler eine spätere Weiterentwicklung abgesprochen wird. Natürlich könnte diese Durchlässigkeit noch etwas besser sein, aber prinzipiell steht auch einem Hauptschüler oder Realschüler der Weg zum Abitur offen, wenn denn die entsprechenden Leistungen später vorliegen.

Nein. Es gibt in der Regel eine 3er-Splittung in Haupt- Real- oder Gym. Und diese "Empfehlungen" werden bei der Bewerbung an einer Schule von den Entscheidern überwiegend als verbindlich gesehen. (Es mag da zwischen den Bundesländern Unterschiede geben. In den mir bekannten Regionen regieren aber die Noten.) Die Schulen entscheiden bei der Bewerbung nach Zehntelnoten. Wenn es nur Empfehlungen wären, gäbe es aber einmal die engen Notenraster nicht. Denn wozu sollten 0,2 Noten die Empfehlung entscheiden, wenn diese Empfehlung keine Rolle spielen soll... Weiterhin müssten viele Eltern ihren 10jährigen Kindern keinen enormen Stress darum machen, dass der Notenschnitt 2 Zehntel zu niedrig ist.
Auch ist diese Durchlässigkeit leider nur teilweise real vorhanden. Denn über die schulische und berufliche Laufbahn, aber auch über die Noten entscheidet das soziale Umfeld und sogar die äußere Attraktivität mitunter mehr, als die Intelligenz und Talente eines Menschen. Und das Umfeld wird unter anderem dadurch vorgegeben, auf welcher Schule ein Kind die prägenden Jahre zw. 10 und 19 verbringt. Auch wenn das Zitat entlehnt ist, dem Wortsinn nach passt es. "Das Sein bestimmt das Bewusstsein."
Als Beispiel, dass schulische Laufbahn nur bedingt ein objektiver Maßstab ist:
Ich kann das nicht erklären. Aber ich bin in meinem Leben, wie im Blindflug regelmäßig mit Frauen in Beziehungen "gelandet", die nach den wissenschaftlich geltenden Maßstäben und ordnungsgemäß nachgewiesen von Dritten als hoch- und höchstintelligent eingestuft wurden.
Und unter denen war das Niveau der Schul- und Berufsabschlüsse gleichmäßig aus unterschiedlichsten und widersprüchlichsten Bereichen verteilt. Was aber alle gemeinsam hatten, war die Fähigkeit zu einer Art Cross-Over-Gesprächsführung in hohem Tempo über mehrere Themenbereiche gleichzeitig, weiterhin das schnelle Hineindenken in ihnen völlig fremde Sachverhalte und eine sehr hohe Assoziationsgabe.
Und trotzdem hatten viele von ihnen keine Empfehlung für ein Gymnasium erhalten oder sich später für ein Abitur entschieden.
Und das Argument, Frauen würden benachteiligt, "zieht" hier auch nicht, da der Anteil an weiblichen Abiturienten und Studenten über 50% liegt.

Zu 2) Das klingt mir sehr nach einer Stammtischparole ;).

Ich wünschte aufrichtig, dass das meinen Erfahrungen nach nur eine Parole wäre.


m/35
 
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  • #41
Man merkt hier schon an dem teilweise hochgestochenem pseudo-gebildetem Gerede, dass es den meisten Damen (und Herren...) auf "Vorzeigbarkeit" und Prestige ankommt, und weniger auf das angebliche Niveau... Komplexe Zusammenhänge kann man nämlich auch in einfacheren Worten ausdrücken, ohne in die Mottenkiste abgedroschener Formulierungen (z.B. wiederholt "akademisch" anfuehren, als ob das für Niveau stehen wuerde...) greifen zu müssen und damit eben gar nichts auszusagen.

Darüber hinaus sollte sich heute niemand mehr etwas auf sein Abitur einbilden und schon gar nicht einfach das Studium als Aushängeschild verwenden.

Mir ist da die persönliche Entwicklung sehr viel wichtiger, unabhängig davon, mit welchem formellen Mäntelchen man diese nun unterstreichen oder verschleiern will.
 
  • #42
So erstmal guten Abend,
ne ich suche nicht nur Frauen die Studiert oder so haben. Mir persönlich ist es völlig egal was jemadn für eine Bildung hat. Es gibt einfach wichtigere Dinge für mich. Ob man den selben Humor hat z.b. oder ob eine Person genausogerne in der natur unterwegs ist.
Sicher bin ich nicht der klassische Hauptschüler den man sich so vorstellt. Denke ich zumindest nicht. Ich lese viel, bin viel in der freien natur unterwegs und besitze nichtmal nen Fernseher weil ich lieber Musik höre als mir das Fernsehprogramm anzuhtun :) Ok ich bin jetzt vieleicht nicht sonderlich Opern oder Theaterbegeistert. Ich sitze viel lieber an der Isar und genieße die frische Luft.
Achso das mit meiner Kindheit usw war nicht irgendwie zum rumjammern gemeint. Ich habe damit abgeschlossen und gut ist. aber es ist ein Teil von mir und hat mich nunmal in die Richtung gelenkt in der ich heute bin.
Meine Letze beziehung hielt 11 Jahre und sie hatte in der Zeit ach einen Doktortitel erreicht. Und es hat auch funktioniert.
Mir persönlich kommt es einfach und alleine auf den Menschen an.

M,32
 
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  • #43
Frauen mit einem Hauptschulabschluss werden dich sicher nicht abstempeln, anders sieht es jedoch bei vielen Akademikerinnen aus. Die Frage ist jedoch, möchtest du den unbedingt eine Akademikerin oder eine Frau mit Abitur und wenn ja warum muss es denn unbedingt so eine sein?
Wenn dich das jedoch so sehr stört, dann mach doch deinen Realabschluss nach, dafür musst du nicht einmal zwangsläufig wieder zur Schule, sondern kannst dich lediglich für die Abschlussprüfung anmelden und wenn du sie bestehst, hast du deinen Abschluss und dein Problem ist gelöst.

Das Frauen bei Hauptschülern bedenken haben, kann man ihnen doch nicht verübeln. Natürlich gibt es Ausnahmen, die gebildet, ehrgeizig, kulturell interessiert...etc. sind, aber das sind neunmal die Ausnahmen.
Wenn du also Erfolg bei den Damen haben willst (die bedenken haben), erwähne deinen Hauptschulabschluss nicht, wenn du nicht explizit danach gefragt wirst oder erwähne es erst später im Gespräch. Zeig den Damen, dass du etwas aus die gemacht hast, dass du vielseitig interessiert bist, dass du mithalten kannst, dass du eben einer der Ausnahmen bist und dann wird dein Hauptschulabschluss auch keine große Rolle mehr spielen.
 
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  • #44
Ich habe einen akad. Abschluss und für mich kommt ausschließlich ein Mann mit selbigem in Frage. Er darf dann gerne trotzdem als Klempner oder Friseur arbeiten.

Ich hätte grundsätzlich nichts gegen Hauptschüler in meinem Freundeskreis. Wenige meiner Freunde haben Realschulabschluss, sind aber geistig wendig und zielstrebig. Leider habe ich in 33 Jahren keinen einzigen Hauptschüler kennengelernt, der dies ebenfalls ist. Nur geistige Schlichtheit und oft mangels Bildung und Ausbildung in schlechter bezahlten Jobs sehr oft finanzielle Probleme wie Verschuldung. Teilweise auch sehr fragwürdige Familienverhältnisse und Umstände, die ich bei RS und Akad. weniger bis garnicht vorfinde.

Tut mir leid das sagen zu müssen. Ein HS mit einem strukturierten Leben und durchschnittlichem Tiefgang ist gern in meinem Freundeskreis willkommen. Eine Partnerschaft schließe ich kategorisch aus. Ansonsten bin ich zu HS lieb, nett und freundlich wie zu allen anderen. Aber eine tiefere Bindung als eine Bekanntschaft wird dann nicht entstehen.
 
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  • #45
Ja, es ist leider so, dass man mit Hauptschulabschluss schnell als dumm oder faul abgestempelt wird, ohne die Hintergründe zu beleuchten. Bemerkenswert ist, dass Du es mit "nur" Hauptschulabschluss es so weit gebracht hast, das zeugt von Ehrgeiz und Durchhaltevermögen. Vermutlich bist Du aufgrund einiger Quereleien in Kindheit und Jugend auf der Hauptschule gelandet und hast jetzt eben diesen "Stempel".

Hier auf EP haben die meisten partnersuchenden Abitur oder Fachholschulreife und ein abgeschlossens Studium und die meisten Damen haben hier erhebliche Standesdünkel, deswegen wirst Du wohl auf dieser Börse ganz schlechte Chancen haben. Mir persönliches ist es egal, welchen Abschluss eine Person hat, für mich zählt die Persönlichkeit bzw. ob ein Mensch etwas aus seinem Leben gemacht hat und nicht stehengeblieben ist.

Kann es sein, dass Du Deinen Status "Hauptschulabschluss" zu sehr in den Vordergrund stellst, als wäre es ein scharlachroter Buchstabe, der auf Deiner Stirn eintätowiert ist? Du sollstest Dich auf den jetztigen Zustand konzentrieren und deine Vorzüge hervorheben, da tritt auch gleichzeitg Dein Hauptschulstatus in den Hintergrund, das Alter spielt auch hier eine Rolle, je älter Du bist, desto weniger wird nach Deinem Schulabschluss gefragt.

w
 
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  • #46
Lieber FS,

ich kann mir keine Partnerschaft mit einem Nichtakademiker vorstellen. Online würde ich deshalb Anfragen von Personen ohne Hochschulabschluss unbesehen löschen und natürlich auch selbst keine solchen Leute kontaktieren.

Wenn mir im realen leben ein Mann begegnete, dessen Nichtakademikerstatus ich zunächst nicht bemerken würde, weil er sich ganz normal benimmt, wäre ich vielleicht toleranter.

Ich denke aber auch, dass es wohl klug wäre, sich zumindest einen Realschulabschluss anzudichten. Hauptschule wird einfach sofort mit Unterschicht und bildungsfernem Elternhaus assoziiert.

Akademikerinnen werden Sie zwar auch mit Realschulabschluss noch belächeln, da die AkademikerInnenquote in Deutschland aber nicht einmal bei 20 Prozent liegt, werden Sie bei Ihrer Partnersuche, so Sie sich von spezialisierten Portalen fernhalten, überwiegend auf Frauen treffen, die selber nur mit einem einfachen Lehrberuf aufwarten können. Da sollte ein Realschulabschluss dann nicht sofort Fluchtreflexe auslösen. Ein Hauptschüler dürfte dagegen schon mancher Krankenschwester zu schlicht sein.

Viel Glück bei der Suche und liebe Grüße an die Hunde!
 
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  • #47
Ja, es ist leider so, dass man mit Hauptschulabschluss schnell als dumm oder faul abgestempelt wird

Als NL in einer Spedition sehe ich bei der Auswahl der Lehrlinge die Sachlage ganz anders.
Oft sind gerade diejenigen mit Realschulabschuss sehr faul und auch nicht wesentlich intelligenter. Gerade die Hauptschüler sind da viel fleißiger, da man ihnen eine Chance gibt, einen Lehrberuf zu erlernen bei dem mittlerweile schon der Realschulabschluss als Einstieg verlangt wird.

Auch die Arroganz gegenüber den Hauptschülern ist bei den Realschülern um weiten größer als bei denen mit Abitur. Das Gedankengut das man mit Wissen nicht protzt, hat man höchstwahrscheinlich auf der Realschule nie vermittelt. Vielleicht sollte man einfach die Realschule abschaffen, da sie sowieso kaum einen Mehrwert besitzt.
 
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  • #48
Hallo FS. Ich (37m) ziehe da keine Unterschiede. Habe Akademiker und Handwerker im Bekannten und Freundeskreis. Hier hast du gelesen, dass sich einige Akademiker fast schon für heilig halten und Schulbildungen wie Hauptschule oder Matura belächeln. Ich finde aber, dass es keinen Grund gibt auf jemanden herunter zu sehen oder ihm zu belächeln. Denn egal welche Schulbildung sind den einen seine Schwächen den anderen seine Stärken. Es ist leicht wenn man sich etwas jahrelang antrainiert hat, was ein andere nicht kann ihn dafür zu belächeln. Das Spiel könnte jeder spielen. Und zeigt nicht von Größe. Ein Mensch der wirklich was drauf hat wird sich nicht mit sich selbst brüsten. Hat er nicht notwendig. Er/ Sie weis ja wer und was er ist ohne es beweisen zu müssen. Zieh dein Ding weiter durch und lass dich nicht aus der Bahn werfen von Erlebnissen die du geschildert hast. Menschen mit der Meinung wie die von dir geschilderte Dame haben meist selbst nichts geschafft. Oft Leute die bis 30 bei den Eltern wohnten bis ihr Studium vorbei war und dann durch Eltern Kontakte einen guten Job bekamen. Also nie wirklich für etwas kämpfen oder sich bemühen mußten.
 
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  • #49
Lieber FS,

ja, es ist so.

Sie haben hier mal wieder das Dauerthema "Akademiker versus Nicht-Akademiker" los getreten.

Was können Sie lesen in den Antworten? Sozialneid bei den Nicht-Akademkern, die besonders gern mit dem Konstrukt "Akademiker sind herzlos und arrogant und denen wurde alles hinterher geschmissen, Nicht-Akadmiker haben Persönlichkeit und Herz und haben irre geackert um Geld zu verdienen" versuchen fehlende Bildung auszugleichen.

Es geht hier aber nicht um die Persönlichkeit, sondern um die Bildung.
Abschluss oder kein Abschluss. Nicht mehr, nicht weniger.

Die Frage lautet nicht : "Abgestempelt ohne Herz?".

Es ist doch klar, dass es sowohl bei den Akademikern als auch bei den Nicht-Akademikern Menschen mit und ohne Herz gibt. Dieses Wort "Herz" umschließt all die wünschenswerten Eigenschaften eines Menschen mit dem ich gerne zu tun habe.

ich bin Akademikerin, also will ich einen Mann der mindestens so gebildet ist wie ich. was ist daran so verwerflich? Ich versteh die Aufregung nicht…..

Lieber FS, suchen Sie sich einfach eine Frau mit ähnlichem Bildungshintergrund und ich hoffe, Sie sind ein guter Hundeausbilder mit Herz (!!) nach dem Prinzip von Maja Nowack und nicht so ein fieser Hundeschläger ohne Herz (!) und Verstand……….DAS macht doch den Unterschied aus, oder?

w
 
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  • #50
Nochmal die 39:

Nachdem ich mich etwas zum aktuellen Stand informiert habe, muss ich etwas ergänzen.
Wie es aussieht, ist die Verbindlichkeit der Schulempfehlung allein seit 2012 in zwei Bundesländern abgeschafft worden. Ich selbst bin von der Vorgehensweise in Sachsen geprägt, wo mit 2.0 in den drei Hauptfächern mittlerweile der bundesweit straffste Notenschnitt als Vorgabe für die Schulempfehlung zum Gymnasium verbindlich ist.
Wobei auch der Wegfall der Verbindlichkeit wenig daran ändert, dass die Entscheidung der Eltern über die Zukunft ihres Kindes häufig anhand ihres eigenen Bildungshintergrundes, den materiellen Gegebenheiten und der beruflichen bzw. räumlichen Flexibilität getroffen werden wird.
Da nützt es auch wenig, wenn die (unverbindliche) Schulempfehlung Haupt- und Realschule gleichermaßen empfiehlt.

m/35
 
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  • #51
Mich ziehen nur ausgesprochen eloquente Männer an, wodurch der FS bei mir schon nicht punkten könnte. (Auch die zahlreichen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler empfinde ich als störend.) Das gilt allerdings nur für die Partnerwahl. Ich habe in meinem Umfeld von mir sehr geschätzte Menschen, die in diesen Bereichen nicht glänzen (darunter auch Akademiker) - aber in diese verliebe ich mich eben auch nicht.
Und da der sprachlich raffinierte Hauptschüler selten ist, wäre in meinen Fall eine entsprechende Verbindung sehr unwahrscheinlich. Gleiches gilt übrigens auch für Absolventen bestimmter akademischer Fachrichtungen, bei denen verbale Feuerwerke eher rar sind.
 
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  • #52
In der Regel sieht es so aus:
Hauptschüler " haben Schicksal "
Realschüler sind nicht dumm aber faul
Gymnasiasten haben Glück mit Ihrem Elternhaus, sind nicht dumm und werden
von Anfang an auf die richtige Schiene gesetzt.
Nach oben und unten gibt es Ausreißer.
 
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  • #53
"abgestempelt mit Hauptschule" wird besonders in den unteren Bildungsgraden, Akademiker ist das so ziemlich egal was andere machen. - Und ich denke auch bei der Partnersuche achten Frauen ohne Abitur mehr auf den Schulabschluss als Frauen mit Abitur. Die einen wollen nach oben Daten, die anderen können schulmäßig nicht weiter nach oben daten. Für mich ist der Bildungabschluss Hauptschule kein Ausschlusskriterium, wenn der Lebensweg wie beim FS nachvollziehbar gegangen wurde. Allerdings muss eine Gesprachsbasis die über die drei Ks, Fußball und Vereine hinausgeht schon gegeben sein.
w A
 
  • #54
Und immer wieder die Ausreden, warum es mit der Schule nicht geklappt hat.
Ich bin auch früher zur Schule gegangen, auch in der katholischen Kleinstadt, in der Mädchen angeblich keine Bildung brauchten. Mir hat auch niemand geholfen, eher im Gegenteil, ich musste um Zeit für die Hausaufgaben kämpfen. Trotzdem bin ich nach der Realschule aufs Gymnasium gewechselt und danach direkt an die Uni gegangen.
Ich habe noch nie von einem Hauptschüler gehört: "ich war dumm und faul und bequem und zu unterbelichtet die Folgen von alldem zu erkennen". Soviel Mumm hat keiner, stattdessen diese Rumeierei und das ist das Problem und schafft den Abstand zu einem Akademiker, der sich selbstbewusst hinstellt und sagt " ich habe einen Fehler gemacht, das falsche Fach gewählt, zu lange studiert etc"
Es gibt auch unter den Akademikern viele, die sich erst in Ausflüchten versuchen, aber man nimmt sie als Gesprächspartner ernst und argumentiert sie an die Wand. Mit einem Hauptschüler, der über die Jammerschiene kommt, argumentiert man erst garnicht, weil er nicht mithalten kann, siehe Anzahl Bücher. Ich kenne mich damit aus, wie das ist, ich war lange mit einem Hauptschüler verheiratet, der sich in ein mittleres Angestelltenverhältnis hochgearbeitet hatte.

Entschuldigung, aber es war keine Ausrede. Sicherlich hätte ich mich viel früher aus meinem Elternhaus entfernen können. In ein Heim gehn können und was anderes aus mich machen können. Es gibt immer irgendwelche Möglichkeiten. Aber ich bin froh in diesem Beruf zu sein, ich liebe ihn und gehe jeden Tag gerne wieder hin. Solange man nicht weis was mit der Person wirklich in der Kindheit war, finde ich es schlichtweg falsch, die Person mit anderen zu vergleichen. Jeder Mensch ist unterschiedlich und jeden Menschen haben andere Dinge geprägt.

Und zu Thema Ausbildung als Koch, es ist für manche vieleicht nix besonderes. Aber wenn ich wirklich ne Stelle suchen würde als Koch, hätte ich in spätestens 2 Wochen in der Richtung arbeit. Und was würden unsere Akademiker tun ohne Leute in solchen Berufen? Ohne Köche, Schreiner oder die Müllabfuhr? Jeder Beruf ist etwas besonderes und ist wichtig.

Mich hat es halt nur einfach interessiert wie manche Menschen über einen Hauptschulabschluss denken. Wie gesagt mir persönlich ist sowas egal. Mir ist auch egal wieviel jemand verdient, solange sich diese Person bemüht.
Und übrigens ja es stimmt das man als Hundetrainer keine Ausbildung braucht, aber die Leute merken doch recht schnell ob man Ahnung davon hat oder nicht. Ich bilde mich stetig fort und stehe auch im ständigen Kontakt mit Verhaltensforschern an der Uni. Und sowas macht sich halt bemerkbar.

Zum Thema verdienst. Ja es ist sehr unterschiedlich was Hundetrainer verdienen. Und was ich verdiene möchte ich hier auch nicht offenlegen. Aber ich denke solange man arbeitet um zu leben und nicht lebt um zu arbeiten, macht man nicht so viel verkehrt.
 
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  • #55
Nochmal #27

@ Ruffti

Dein Posting unter #41 läßt mich vermuten, daß Du nicht nur Hundetrainer, sondern alternativ angehauchter Hundetrainer bist. - Also in den entsprechenden Kreisen der Kracher schlechthin...
Ich verstehe Dein Problem nicht.
Frauen welcher gesellschaftlichen Schicht willst Du erobern?

Übrigens stört mich persönlich an #41 der Sprachstil und die Rechtschreibung. - Dadurch kämst Du bei mir sehr schnell in eine bestimmte Schublade!-Nicht weil Du irgendwann "nur" den Hauptschulabschluß gemacht hast.

w,49
 
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  • #56
hallo Fs,

so wie Viele Poster hier Akademiker schnell abstempeln, so werden auch Hauptschulabgänger abgestempelt.

Es gehört zum Wunsch des Menschen einordnen zu können. Den Überblick zu behalten. Da sind Kategorien hilfreich.

So lange, bis man einen trifft, der aus dem Raster fällt. Und man "weiß":" der fällt aus dem Raster, die anderen sind aber so, wie ich mir das gedacht habe". Und oft ist an den eigenen Kategorien auch was dran.

Du könntest mir als Hundetrainer sehr sympathisch sein, eine Beziehung ist unwahrscheinlich. Für mich ist ein ähnlicher Blick auf die Welt wichtig und der hat viel mit ähnlichem Bildungshintergrund und ähnlicher Kinderstube zu tun.

Ich würde an Deiner Stelle Deiner Partnerin in spe gar nicht groß vom Hauptschulabschluss erzählen. Wozu? Erzähl von Deiner Ausbildung und Deiner Liebe zu Hunden. Fertig.

w
 
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  • #57
Ich selbst als Akademikerin habe zwei Beziehungen mit Hauptschülern hinter mir und würde aufgrund meiner Erfahrungen (nicht Vorurteile) nicht mehr mit einem Mann unter meinem Bildungsniveau etwas anfangen. Der Eine hat sich selbst bemitleidet und hat sogar irgendwann einen Hass auf Akademiker entwickelt, weil sie seiner Meinung nach unfairerweise erfolgreicher wären, mehr verdienen würden und bessere Chancen hätten. Wenn ich versucht habe, ihm zu erklären, dass es mehr darauf ankommt, wie sehr man bereit ist, sich anzustrengen, zu entbehren (lange Studienzeit, späterer Berufseinstieg, teures Studium, in manchen Fällen auch stressiger Job mit mehr Druck und Verantwortung), haben wir uns nur gestritten. Ich habe es irgendwann nicht mehr ausgehalten. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass sich jeder seinen Weg selbst aussucht. Also entweder man leistet mehr, weil mann mehr haben will, oder man gibt sich mit weniger zufrieden und beschwert sich nicht. Ich hatte es irgendwann satt, mir vorwerfen zu lassen, ich würde für Nichtstun zu gut bezahlt werden, denn das sehe ich ganz und gar nicht so. Ich kenne beides, körperliche und geistige Arbeit, ich weiß beides zu würdigen, finde es jedoch gerechtfertigt, dass geistige Leistung einen höheren Wert hat. Ich habe mir mein Abi und mein Studium selbst finanziert, mit Nachtschichten und Studienkredit, und bin nicht mehr bereit dazu, einen erfolgslosen, unmotivierten, untoleranten, sich selbst bemitleidenden, der mich nicht schätzt, zu ertragen.
Die zweite Beziehung ist so ähnlich verlaufen, nur noch etwas schlimmer. Der Mann hat sich mit Dispokrediten einen Lebensstandard finanziert, der nicht seinem Gehalt entsprach. Auch hier hat Reden nichts gebracht. Weder mit dem Ersten noch mit dem Zweiten wollte ich letztendlich eine Zukunft aufbauen, weil ich kein Masochist gibt.
Und ich will auch nichts mehr von Bildzeitung, Adam Sandler Filmen, TK-Pizza usw hören und lesen.
Die Eltern (von beiden) haben das Ganze noch verschlimmert, ebenfalls keine Akademiker, mir gegenüber schon sehr skeptisch gewesen.

Nach zwei Versuchen habe ich für mich beschlossen, dass das einfach nicht meine Welt ist. Ich spiele auch keinen Therapeuten für erfolglose und unzufriedene Männer mehr. Ich wünsche mir einen Partner, der ähnliche Ansichten und Erfahrungen und einen ähnlichen Background hat wie ich, denn anders ist eine verständnisvolle Beziehung nicht möglich.

Also ich würde dich somit, auch wenn ich dich nicht kenne, auch nicht anschreiben. Denn aufgrund deiner schulischen und beruflichen Laufbahn würde ich vermuten, dass du dir nicht das Gleiche leisten kannst wie ich.

Deine Geschichte beeindruckt mich im Übrigen nur wenig, weil ich selbst auch eine schwierige Kindheit hatte und trotzdem hart gekämpft und viel erreicht habe, ohne jegliche Unterstützung.
 
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  • #58
Hallo,

mach Dir bitte keine schlechten Gedanken!

Habe zwar kein Hochschulstudium, bin aber auf dem zweiten Bildungsweg beruflich meinen Weg gegangen und so mancher meiner studierten Freunde beneidet mich um meinen beruflichen Stand.

Alle meine Partnerinnen hatten entweder einen Haupt- oder Realschluabschluß.
Sie hatten das Herz am rechten Fleck und waren treue und eine Beziehung bereichernde unkomplizierte Frauen.

Was ich an Frauen aus dem akademischen Bereich bzw. an in ihre Kariere verliebten Frauen so kennengelernt habe ging so gar nicht. Entweder total selbstverliebt und anstregend oder total verpeilt;-)

Geh einfach Deinen Weg und ich bin mir sicher (auch wenn man hier manchmal echt krasse Meinungen liest und den Eindruck hat, als ob ein Mensch ohne Studium nur zweite Klasse ist), dass der richtige Partner für Dich sich nicht an einem Schulabschluß orientieren wird.

m/43
 
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  • #59
FS, ich finde, Du hast selber ein sehr schlechtes Bild von Hauptschulern! Nicht alle Hauptschüler sind automatisch Drogenabhängig und Arbeitslos!

Du hast einen Schulabschluss und einen ganz normalen Werdegang für einen Hauptschüler. Mit welchem Schulabschluss soll man bitte eine einfache Koch -Lehre machen?

An einen Trainer für Tiere oder Hund, da werden auch keine großen Anforderungen gestellt. Ich glaube, da gibt es nicht viele Menschen, die davon leben können.

Dein Werdegang ist nicht besonders für einen Hauptschüler. Gut Du hattest mal eine Beziehung, wo die Frau einen Doktor gemacht hat aber die Beziehung ist gescheitert - warum!

Du bist jetzt 32! Alle Frau, die vom Alter für Dich infrage kommen, so ab 25, die denken weiter, planen Familie. Diese Frauen suchen keinen Lebenskünstler, wie sie das noch mit 17, 18 gemacht haben und vielleicht etwas damit ihre Eltern provoziert haben.

Dich stempelt keiner ab! Du wirst mit großer Wahrscheinlichkeit richtig eingeschätzt. Denn Du hast in meinen Augen, keinen besonderen Werdegang für einen Hauptschüler gemacht.
 
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  • #60
Achja das schwere Schicksal, das einen auf die Hauptschule trieb. Warum werden plötzlich ausreden erfunden? Ich hatte viele Hauptschüler im Bekanntenkreis, der Grund für die Hauptschule war durchweg einer der Folgenden: fehlende kognitive Fähigkeiten, mangelnde Leistungsbereitschaft, lieber Party und Drogen, komplettes Desinteresse an jeglicher Form von Bildung etc..
Ich wurde für blöd gehalten aufs Gymnasium zu gehen und nicht bereits "eigenes Geld" zu verdienen.

Achja zu meinem Schicksal :
Kind zweier Langzeitarbeitsloser (mittlerweie 20 Jahre), Bildungshintergrund in der gesamten Familie eher schlicht, also nix mit Hausaufgabenhilfe, finanzierter Nachhilfe oder Vitamin B. Vater Alkoholiker und extreme familiäre Kleinkriege, die mich massiv psychisch belastet haben. Das naturwissenschaftliche Universitätsstudium musste ich mir dann natürlich ebenfalls größtenteils durch Arbeit (Bafög gabs nur kurz) finanzieren. Funktioniert hats aber trotzdem, also bitte keine Ausreden über Schicksal, sondern sagt die Wahrheit. Ihr wolltet saufen, wart faul oder schlicht zu blöd.

Als Partnerin werden bei mir wohl eher nur Akademikerinnen(Uni) in Frage kommen, da die Lebenseinstellungen und Erfahrungshorizonte sowie Interessen sonst schlichtweg zu unterschiedlich sind. Ich habs ein paar mal anders probiert, hat aber nicht dauerhaft funktioniert. Sprich wenn ich hier angemeldet wäre, würde ich keine Nicht-Akademikerinnen anschreiben, bei Kontaktaufnahme ihrerseits aber mal einen Blick drauf werfen, da man Sympathie und Passung nicht nur von Abschlüssen abhängig machen kann, die Korrelation aber doch sehr sehr stark ist.
 
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