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Gast

  • #1

Ab 30 nur noch Restposten zu haben? Was denkt ihr?Wird der Kreis kleiner?

Ich w, 30 Jahre habe das Gefühl, dass viele aus Verzweiflung heiraten und die Singlewelt vor der Torschlusspanik steht. Die meisten Männer sind also vom Markt. Jetzt bleibt der Rest: Männer, die optisch sehr weit unter dem Durchschnitt liegen ODER Männer, die prollig sind und teils Niveau eines Bauern haben ODER und der Typ Mann, der extrem introvertiert ist, nicht aktiv und interessensfrei. Ich finde es ernüchternd, weil Mann mit Niveau, halbwegs gut aussehend einfach vom Markt genommen scheint.Was denkt ihr? Wird der Kreis kleiner oder hat man mit 30 die besten Chancen auf den richtigen Mann, da Studium beendet, persönliche Weiterentwicklung im Beruf und statistisch an dem Punkt entweder geheiratet wird oder man sich trennt. Dabei habe ich das Gefühl Heiraten gehört dann zum finalen Abschluss der Entwicklung - egal ob es passt oder nicht.
 
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Gast

  • #2
Mehr als die Frage, ob Du glaubst, daß Männer das nicht ihrerseits gelegentlich auch von den Damen >=30 denken, muß ich dazu gar nicht schreiben, denke ich.

Sorry, aber diese Frage bezeichne ich mal als ein völliges Eigentor. Mit solchen Fragestellungen tust Du Dir und der Damenwelt wirklich keinen Gefallen.
 
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Gast

  • #3
Mal eine kleine Gegenfrage: Bist du auch einer von diesen Restposten, bloss eben weiblich?

Wenn ja, ich finde es nur lustig wie du das ganze eben nur auf die Männer beziehst. Das gleiche "Konzept" könnten wir ja auch auf die Damenwelt anwenden.

Aber nein, du bist ja eine der gaaaaanz besonderen Damen, gell? Deswegen bist du ja auch bereits vergeben ...
 
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  • #4
Ich habe zwar keine Meinung zu Deiner Frage, mich erstaunt allerdings schon Deine Neigung zur Kategorisierung. Kategorisierung bzw. Schubladendenken ist sicherlich zur Erkennung von Wahrscheinlichkeiten geeignet, aber bei der Partnersuche halte ich das nicht für sinnvoll.
Gibt es eigentlich nur "übriggebliebene" Männer?
m/44
 
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Gast

  • #5
liebe fs,

wir sitzen alle in dem gleichen sinkenden boot. und während die zeit vergeht steigt das wasser stetig an. keiner weiß wie es dazu kommen konnte ... die einen sagen es seien die neuen arbeitsbedingungen und verweisen auf die ökonomie, die anderen suchen den sündenbock in der emanzipation der frau … die gründe werden wohl vielschichtig sein und erst nach unserer zeit verstanden sein, aber das boot sinkt weiter und es sind nicht nur die passagiere der zweiten klasse betroffen. und die noch kommenden zukünftigen probleme einer alternden gesellschaft betreffen nicht wieder andere, sondern genau uns. wir, die singles – aus allen schichten der gesellschaft -werden alt ohne kinder zu hinterlassen.

m36
 
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Gast

  • #6
Ja ich möchte mich auch bei der FSin bedanken für das Lob an die Männer ab 30.
Da das Singledasein nicht nur Nachteile hat und die Uhr für die Frauen etwas schneller läuft, lehne ich mich ersteinmal zurück und genieße das Chaos.
Es gibt halt Frauen die immer an die Falschen geraten oder gleich gar nichts Brauchbares abbekommen. Die Antwort ist denkbar einfach mit einer Frage formuliert:
Wo wart ihr Frauen mit 18, als ihr uns Normalos keines Blikes gewürdigt habt und den vorlauten Idioten bzw. Taugenichtsen hinterhergelaufen seid ?

Heute habe ich Geld und mache es wie Lothar Matthäus, mit 30 kommen sie alle weg.
 
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Gast

  • #7
@4
Doch, das Riesenboot namens Titanic - da hat der ertrunkene oder vereiste Held ein Kind hinterlassen. Und die Omi warf dann im hohen Alter den heißbegehrten Diamanten ins Meer... und liebte ihn immer noch..., obwohl zwischenzeitlich anderweitig geehelicht.

w 37, ledig, begehrter Restposten, aber nicht im Sonderschlussverkauf, sondern bei EP und im RL erwerblich: "Letzte Chance, greifen Sie zu, meine Herren!"
 
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r-frosch

  • #8
"Die meisten Männer sind also vom Markt. Jetzt bleibt der Rest: Männer, die optisch sehr weit unter dem Durchschnitt liegen ODER Männer, die prollig sind und teils Niveau eines Bauern haben ODER und der Typ Mann, der extrem introvertiert ist, nicht aktiv und interessensfrei."

Danke für das Kompliment. Komisch, nach einer langen Beziehung muss ich mir diese - um es diplomatisch auszudrücken - wunderbaren, lieblichen und wertschätzenden Worte, die in gewisser Weise für sich sprechen, anhören. Zu dieser, deiner Fragestellung gibt es nichts weiteres zu sagen.

(35,m)
 
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  • #9
So. Nachdem sich bisher anscheinend nur Männer zu dieser Frage geäußert haben (und sich dabei auch nicht auf die Kernfrage beziehen, sondern nur auf ihre verletzte Männlichkeit, wie es scheint), folgendes zunächst:
Klar ist das sicherlich nicht geschlechtsspezifisch (tolle Frauen "übrig", auf Männerseite Rudis Resterampe). Dass Männer das umgekehrt genauso wahrnehmen, erscheint mir einleuchtend, denn schließlich tendiert frau wie man nunmal dazu, die "Schuld" (wenn es denn eine zu vergeben gibt) den "Anderen" zuzuschieben.
Nun aber zur Kernfrage: Ja. Der Kreis wird kleiner. Viel kleiner. Ich schätze, so ab MItte 30, Anfang 40 kommen dann die "Gebrauchten", also die Geschiedenen auf den Markt, jeder für sich auf seine eigene Weise traumatisiert und nun nochmal von der aber wirklich richtigen Liebe träumend.
Wie dem auch sei, beziehen wir uns mal auf die 30er. Der Kreis ist klein und wird kleiner. Ich gebe offen zu: Ich verzweifle oft genug daran (w32). Die Männer, die mich interessieren, sind oft schon vergeben, meistens schon seit langer Zeit, sprich: Seit der Studienzeit.
Schon als ich mich mit 28 von meinem damaligen Freund trennte, hatte ich den Eindruck, dass das bzgl. Familienplanung eine ganz blöde Idee ist, weil es nun mal genau das Alter ist, in dem man vorwärtsschaut. Bei ihm bleiben wollte ich aber deswegen nicht.
Aber ich denke schon, dass die Tendenz dahin geht, dass man und auch frau um die 30 sich dann schnell und fest binden, wenn sie überhaupt mal jemanden treffen, den sie ganz gut finden und der ihnen nicht chronisch auf die Nerven geht. Kompromiss-Beziehungen quasi (nicht in dem Sinne, dass Kompromisse per se schlecht sind - mitnichten - sondern eben nehmen, was übrig bleibt und eben noch "gut erhalten", obwohl man eigentlich "mehr" will).
Abzuwarten bleibt, ob dieser Trend dann auch zukünftig zu einer erhöhter Scheidungsrate führen wird.
Ich möchte das nicht: Einen Kerl, der schon "ok" ist, den ich aber nicht wirklich liebe. Aber: Die Versuchung ist groß. Denn sonst könnte es mir schon passieren, dass ich auf Dauer allein bleibe und mein Familienwunsch flöten geht.
 
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  • #10
@#6

Ja, genauuuu ... und an solchen schönen Hollywoodgeschichten haltet ihr Frauen euch gedanklich schön fest, damit ihr ja nicht euer Leben selber in die Hand nehmen müsst und nicht in eure gähnende private Leere schauen müsst, die euch insgeheim innerlich an euch selber zweifeln lässt.

Bei vielen Frauen läuft ein richtig schöner Film im Hirn ab mit dem Prinzen der ja dann mal seine Prinzessin finden wird. Das Problem ist nur: Ihr selber wartet immer nur und tut nichts dafür.
 
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  • #11
Überschrift: Emanzipation.

Ich bin einer, der (da m, 30) in Deine theoretische Zielgruppe passt, aber bei Deinen Worten schwer ins Grübeln gekommen ist.
Nun stelle ich mir, intensiver denn je, die ernsthafte Frage, warum ich eigentlich hier bin - bei so viel Schwarz-Weiß-Denken auf weiblicher Seite. Da die Emanzipation auch auf männlicher Seite zugeschlagen hat, benötige ich bei meiner Haushaltsführung keine Unterstützung: Kochen, Waschen, Bügeln kann ich ganz allein und auch Zahnbürste und Dusche nutze ich gemäß ihres ursprünglich vorgesehenen Verwendungszwecks. Meine Wohnung ist zu jeder Zeit betret-/besuchbar, ohne daß ich Panik bekommen muß und ich habe gehört, man könne sich bei mir wohlfühlen.
Einen guten Job und ordentliche berufliche Qualifikationen habe ich auch, also kein Grund zu Zukunftssorgen. Kurz: mir geht es gut.

Wenn ich nun also diese Vorurteile und Schubladen höre, dann muß ich mich doch echt fragen, warum ich eigentlich gerne eine Partnerin hätte. Selbstverständlich könnte ich da jetzt Gründe nennen, aber analog des Klischeedenkens frage ich mich schon, ob nicht eine gezielte Investition hier und da am Abend mehr Sinn hätte und vor allem abwechslungsreicher wäre? Warum muß ich mir denn künstlich eine Lösung für ein Problem schaffen, das ich so richtig eigentlich gar nicht habe?

Wirklich: unter Berücksichtigung dieser Fragestellung bekomme ich so meine Zweifel, ob ich mich nicht lieber verstärkt anderen Beschäftigungen widmen sollte. Das habe ich sicherlich nicht nötig - so dringend brauche ich nun wirklich keine Beziehung/Partnerin.
 
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Gast

  • #12
Es wurde ja schon von den anderen gesagt aber ich denke es schadet nicht das noch einmal zu wiederholen um das ganze zu bekräftigen: Wenn für dich die Männer über 30 alle nur Restposten sind die einen Knacks haben dann trifft doch logischer Weise genau dasselbe auch auf dich zu.
Also entweder findest du dich mit dieser Vorstellung ab oder du kommst auch noch auf den Trichter das viele Personen aus vielen verschiedenen Gründen auch mit über 30 noch Single sind obwohl sie ganz normale Menschen sind.

@4: Das Boot sinkt nur wenn du glaubst das es sinkt. Ich sehe kein sinkendes Boot und genieße mein Leben und wenn eine nette Frau mein Leben bereichern will dann finde ich das toll und wenn nicht dann genieße ich trotzdem noch mein Leben. Es ist ja nicht so das wir alle bis Alter x eine(n) Partner(in) haben müssen und wenn nicht werden wir weg gesperrt.
 
  • #13
Bravo #2 + #5

Ganz genau so ist es, ob es passt oder nicht.
 
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  • #14
Nein. ich glaube nicht, dass die guten Männer alle weg/vergeben sind. Es ist eben nicht so leicht sich zu finden.

Ja, ich kann mir vorstellen, dass oftmals auch ohne Liebe, viell. aus Gewohnheit geheiratet wird. Bei manch einen soll es auch die finanzielle Absicherung oder gesellschaftliche Geltung sein: Seht her, ich habe wen bekommen!

w30
 
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  • #15
Ja sicher.

Bis Mitte, spätestens Ende 20 ist das Rennen gelaufen und hättest du mindestens auf dem "richtigen Gleis" angekommen sein müssen.

Ab 30 geht es, Männlein wie Weiblein, an die Reste. Erste "Wiederholer" beginnen zu patchworken.

Ab 40 (da freuen sich die zur rechten Zeit Gefreiten so langsam auf ihre Enkel) wird es dann seeeeehr finster. Reste mit Altlasten patchworken ist angesagt.

In einem Punkt gebe ich dir absolut recht: Na sicher ist die Angst groß (und berechtigt), übrig zu bleiben. Und ganz sicher wird aus diesem Grund vermutlich nicht selten daneben gegriffen, Hauptsache rechtzeitig geheiratet und vom Markt, bevor der eisige Wind der Einsamkeit um die Ecken pfeift... ;-)

Ich würde sogar soweit gehen und sagen, aus dieser Angst, aus dieser Massenpanik heraus ist es sehr, sehr schwer, überhaupt eine gute Wahl zu treffen. Wie auch, wenn es vor allem die (natürlich nicht eingestandene) Angst vor dem Übrigbleiben ist, die die Massen zum Standesamt treibt...

Naja, du erlebst ja selbst, wie es ist, bei diesem Wettrennen irgendwie nicht zu Potte gekommen zu sein.

Ist die Frage, was nun besser ist? Ändern lässt sich das Phänomen sicher nicht.
 
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  • #16
Ich glaube wirklich, dass die Auswahl an "guten Männern" ab 30 abnimmt (bis die Scheidungswelle kommt). Zumindest sind alle sympathischen Männer die ich kenne, die auch noch intelligent und attraktiv sind, vergeben (und zwar entweder in eheähnlichen Beziehungen oder wirklich verheiratet). Die einzigen Solo-Männer über 30, die ich kennengelernt habe, waren zwar von der Bildung her wirklich top, aber als Person doch höchst seltsam. Wo ich war, als die Normalos noch mit 18 frei waren? Bin damals niemandem hinterhergelaufen, sondern bin einfach nicht dem Richtigen begegnet (mit dem Gedanken "ich hab ja noch Zeit, irgendwann kommt er schon"). Und jetzt bin ich zwar noch nicht 30, aber da der Kreis kleiner wird, bin ich wohl gezwungen mich nach Männern umzusehen, die etwas jünger sind (Mitte 20 sollten noch einige solo sein). Und den Glauben an "irgendwann kommt er schon" hab ich auf gegeben....
@ #5 :Blick schreibt man mit "ck" und außerdem wurde Lothar ja von seiner wesentlich jüngeren Ehefrau hintergangen - von wegen mit 30 kommen sie alle weg...

w,27
 
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  • #17
Heiraten ist das allerletzte, was ich tun würde!! Hab keinen Bock für Scheidung!! Entweder es passt oder eben nicht, solange sollte man schon Geduld haben und danach erst recht!
 
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  • #18
der kreis wird leider immer kleiner, je älter wir werden. das ist eine ärgerliche tatsache. NUR: ich denke, das liegt nicht nur daran, dass die perfekten prinzen/prinzessinnen vergeben sind und nur noch die hässlichen/dummen/schwerstneurotischen frösche/hühner unterwegs sind, sondern zu einem grossen teil auch an uns selber. das leben und beziehungsgeschichten gehen nicht spurlos sowohl an männlein als auch an weiblein vorüber. im laufe der zeit wird man sich immer klarer darüber, was man nicht will und was man will. man ist weniger bereit kompromisse einzugehen als mit 20. das habe ich zumindest bei mir selber beobachtet. drum: man kann sich über den trockneren markt nerven und man kann deswegen frustiert sein. aber man kann sich auch ein bisschen an der eigenen nase nehmen.

w39, kein restposten sondern ein schnäppchen.
 
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  • #19
Restposten, Überbleibsel, Kadaver, Abfall, Aussätzige, Sonderangebote, Ausschussware, 1EUR-Ware, Gebrannte, Gezeichnete, Geächtete, Geschundene = substantivierte Menschen?

Ich glaube, ich (w) lasse mich auf die Liste der Tierheime setzen. Vielleicht erbarmt sich ein Herrchen für meine Dämlichkeit und macht mich zu seinem Schoßhündchen...
 
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  • #20
@8

Ja, dich mit 28 zu trennen war sehr leichtsinnig von dir. Wie ich schon unter #14 schrieb, beginnt es just mit diesem Alter, für die erste Runde sehr eng zu werden. Jetzt, mit 50, würde ich rückblickend einen warmen Wechsel nahegelegt haben. Zwar politisch nicht korrekt, aber Mitmenschen in Einsamkeit vergammeln zu lassen, auch nicht. Jede(r) muss sehen, wo er/sie abbleibt.

Was war denn an deinem damaligen Gefährten so unaushaltbar?

Es spricht einiges dafür, dass du nun wirst warten müssen, bis eine Andere ihren Gefährten unaushaltbar findet. Keine Angt, das tun viele (Scheidungsquote 50%).

Überhaupt: Ich fürchte, es gibt im wesentlichen nur die Wahl zwischen "Pest" und "Cholera" = Leidliche Beziehung oder eben Einsamkeit. Wirkliche glückliche Beziehungen gibt es sehr selten, etwas häufiger phasenweise.

Und mit dem stampedeartigen Run auf Beziehung lassen wir das, was außerdem noch angenehm wäre, einen lebendigen Freundeskreis nämlich, allzu leicht sausen.

Das Ende vom Lied: Wir sitzen allein oder zu zweit auf dem Sofa.

Wobei das alles nicht vom Himmel fällt. Menschen richten sich ihr Leben eben en Gros so und nicht anders ein. ;-) Sie KÖNNTEN auch anders, sie TUN es aber nicht.
 
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  • #21
Fragestellerin. Ich habe fast 10 Jahre in einer Beziehung gesteckt. Menschen verändern sich und irgendwann passt es eben einfach nicht mehr. Die Liebe war weg zwischen uns. Andere hätten trotzdem geheiratet. Ich möchte glücklich sein. Soll ich ihm hinter her laufen? Ich habe verschiedene Männer gedatet und irgendwann kam ich zum Schluss des Kategoriedenkens. Der Frust steigt und ich bereue die Trennung, obwohl ich im Herzen weiß,d ass es richtig war. Eure Antworten bestätigen, was ich von dem Markt halte. Warum seid ihr dann Single? Fragt euch selbst? Dabei dachte ich, es gäbe ähnliche Schiksale.
 
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  • #22
Das ist doch eine Frage die sich nicht stellt, natürlich wird der Kreis kleiner, die Auswahl ist nicht mehr so groß wie noch im Kindergarten. Die attraktiven können sich auch nicht alle erst bei dir anbiedern und wenn du dann ablehnst, nehmen sie geknickt eine Andere. Ständige Beziehungswechsel sind in diesem Alter auch nicht mehr so häufig und gutes Frischfleisch kommt nur noch selten auf den Markt. Spätblüher sind vielleicht noch vereinzelt gesät, aber den Pool wird diese Tatsache kaum nennenswert aufstocken.
Ich seh das ganze positiv, da bekommen wir weniger hübschen, weniger intelligenten, weniger charmanten und weniger niveauvollen, vielleicht auch mal eine ab, denn die Uhr läuft und läuft und läuft ....
 
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  • #23
Bist du hier weil du hier nur noch Restposten ansiehst? Dann gehörst du auch dazu. Ich sehe mich absolut nicht als Resposten (Frau 40). Es würde ja für beide Seiten gelten und das gleiche Schicksal ist auf beiden Seiten.
Ich kenne auch Männer, die einfach nicht die richige gefunden haben, aus welchem Grund auch immer.

Du könntest aber auch recht damit haben, dass viele auch heiraten, weil es sie einfach sollten oder an die Familienplanung denken. Bei vielen scheitert die Ehe, leider sind viele dann mit Kinder...weil sie vorher grundsätzliche Dinge beim Partner nicht gesehen haben oder blind waren vor Liebe!

Jeder sucht ja nur einen Partner und den sollte es doch für jeden geben und findet ihn auf eine andere Art & Weise.

Nicht aufgeben, es gibt auch schöne und nette Männer, die eine Frau suchen:)
 
  • #24
Mmmhh.. komisch, als Mann mit 30 und anscheinend auf Rudis Resterampe zu finden, geht es mir garnicht so schlecht. Da gibt es doch genug Frauen von 19 bis 33 die anscheinend gern in der Wühlkiste graben und mich für gut genug befinden.

Und trotzdem bin ich Single, denn ich habe auch Ansprüche, allerdings macht das die Damen nicht zum Ausschuß, sondern einfach nur nicht passend für mich.

Viel Spaß beim weiteren heiteren gefrustet sein ;)
 
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  • #25
@19 von #8.
Der Junge war eigentlich nicht "unaushaltbar", objektiv betrachtet. Aber nach dem zweiten Vertrauensbruch seinerseits war das Vertrauen einfach nicht mehr herzustellen. Da hab ich einfach gemerkt, wie ich alles in Frage stelle, immer wieder mit der Versuchung rang, seine Mails und sms zu kontrollieren, in seinen Sachen rumzuwühlen....Hab der Versuchung immer widerstehen können (aber nur nach schweren inneren Kämpfen), aber das ist ja kein Zustand, immer auf der Lauer zu liegen. Diesen Ärger über ihn und über meine Entwicklung hab ich dann dauernd an ihm abgelassen - und das war irgendwann weder ihm noch mir weiterhin zuzumuten.
Von Thermoskannen-Beziehungen (=den Partner warmhalten, bis man wen anders findet), halte ich ohnehin nichts, abgesehen davon, dass ich meine Uzufriedenheit wahrscheinlich dann wieder am Anderen auslassen würde...

@Fragestellerin #20: Es gibt ähnliche Schicksale. Mich z.B.
Aber wird schon wieder. Ich treibe mich jetzt in anderen "Gefilden" herum, dort, wo ich ggf. dann die neue Rutsche der Geschiedenen treffe. Und außerdem: Unter den EP-Herren ist ja nicht nur "Rudis Resterampe" unterwegs, da gibts schon die ein oder andere Perle.
 
  • #26
Nee es sind nur die ganz stinknormalen 110%ig normalen und passabel Schönen weg. Das sind aber nur ein Teil der Gesamtbevölkerung der mit Haus, Hof, Bausparvertrag sehr schön auskommt und auch den Rest des bürgerlichen Lebens schätzt..

Ergo: nicht Ich. siehe Stichwort "Beuteschemainkompatibilität"

Ich bin 36 m und hab die Dame die ausreichend Feuer im Hintern und Mut im Kopf hat noch nicht gefunden. Darum habe ich meinen Suchradius auf die Länder meiner Eltern erweitert und siehe da: frisch aus Frankreich zurückgekommen kann ich sagen. das sieht doch viel eher nach dem aus was ich suche. Demnächst ist dann Ungarn dran.
 
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  • #27
Zu '#25 (FS). Ja, Hallo? Feuer im Hintern? Mut im Kopf? Passt doch ! Die Bausparvertragliebhaber, die bis zum Lebensende in einer Stadt leben gehören auch nicht zu dem,was ich mir wünsche. Vielleicht ist das das Problem.
 
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  • #28
Hmm .... Ich habe nur die Fragestellung gelesen und die Beiträge grob überflogen. Ob mit Mann oder ohne: Du mußt Deinen Weg gehen. Wenn Du ihn nicht gehst verlierst Zeit und Du verschiebst die Probleme auf später. Wenn Du Deinen Weg gehst, wird irgendwann Dein Weg den Weg eines Mannes kreuzen und umgekehrt und die Prägung Euerer Leben wird passen. Aber Du mußt Deinem Leben eine Prägung geben. Ich (m/40) denke daß die Jahre 30 - 35 die besten Jahre für Männlein und Weiblein sind, weil man sich nach Studium und Examen mit vollem Elan in den Beruf stürzen kann; was die Ehe angeht, ist man nicht unter Zugzwang, du bist im besten heiratsfähigen Alter. Wenn Du Dich bei EP anmeldest, wirst sicher von Männern angeschrieben werden, die etwas älter sind und die aber trotzdem noch Kinder wollen und einen ganz anderen background haben wirtschaftlich emotional und an Lebenserfahrung als Gleichaltrige. Aber Dein Hauptproblem ist wohl, daß Du Dich auf das "ich muß heiraten" fixierst. Es kann Dir das Glück widerfahren aber wenn Du den Richtigen nicht oder nicht gleich findest - Du hast nur dieses eine Leben um es zu genießen und Leidenszeit ist keine Genußzeit und keine Lebenszeit. Die Examensjahre waren hart und der Einstieg in den Beruf ist nochmal stressig und so schau besser nach anderen Dingen, eine schöne Wohnung, Freunde, Sport, Einkaufen, Reisen (ruhig in die Länder in die Du mit Partner oder Kinder nicht reisen magst, mach z. B. Campingreisen durch Afirka besser jetzt weil wenn Du einen Partner hast der sagt "igitt" dann hast ein neues Problem) und dann hast Lebensgenuß und wenn Du Lebensgenuß hast hast eine ganz andere Wirkung auf andere. @ 8 guter Beitrag. Aber das Problem ist, daß ich auf mails an Frauen (bin m40 und kinderlos, nicht geschieden) schon keine Antwort bekomme oder "zu alt" trotz ehrlicher usche. @ Fragestellerin / 20. Ganz abgenabelt hast Dich ja nicht, aber das dauert - bei mir ging es auch Jahre so. Aber weißt, irgendwann kommt ein sympathischer Typ, dann ergibt sich mehr und selbst wenn es nur eine Affaire war und Du vorübergehend leidest, tankst Selbstbewußtsein und hakst den Ex endlich ab. Aber ich lese auch aus Deinen Zeilen, daß Du einfach sehr ehrgeizig in puncto Ehe und Kinderwunsch bist und das ist nicht gut, weil Du Dich selbst unter Druck setzt und dann um so mehr verkrampfst und leidest, wenn es nix wird.
 
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