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  • #31
Für moch wäre das der Albtraum und ich würde wegrennen. Ich brauche sehr viel Zeit für mich und kann auch nicht einschlafen, wenn mich jemand festhält oder an mich schmiegt.
Wenn deine Partnerin das gleiche Nähebedürfnis hat, ist doch gut. Ich käme mir extrem eingeschränkt vor.

Und da ich im Schichtdienst habe, gibt es ein schnelles Frühstück in der Küche morgens um 4. Nichts mit gemeinsam frühstücken und sich anhimmeln.
 
  • #32
Das sehe ich anders. Eine Beziehung ist mehr als das, was FS „braucht“.
Ich würde eher auf Midlifecrisis tippen und er soll es eben akzeptieren, dass er eine turbulente Zeit durchmacht. Er soll sich aber nicht wundern, dass nach 6 Monaten wieder da steht wo er jetzt sich befindet. Manchmal hilft es auch sich ehrenamtlich zu engagieren oder sich neue Hobbys und Beschäftigungen zu suchen! Eine Beziehung/Partnerschaft ist mehr als Triebabfuhr. Sorry für die harte Worte….
 
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  • #33
Miteinander einschlafen und aufwachen zu wollen, hat doch nicht mit ständiger Aufmerksamkeit am Tag zu tun.

Ich habe nur von meinen Erfahrungen berichtet, was mich daran konkret störte oder wir es für mich passt. Andere mögen es anders.

Wenn einer nur zum gemeinsamen Übernachten käme, fände ich das auch problematisch. Da kommt dann schon ein gewisser Servicesgedanke auf.

Mir persönlich liegt auch überhaupt nichts am gemeinsamen Übernachten.

Die meisten Männer, die ich kennengelernt habe, schnarchten zudem ergiebig. Das habe ich mir jahrelang in meiner Ehe gegeben, wäre für mich nicht nochmal in Frage gekommen.

Mein Partner darf nur mit in meinen Bettchen schlafen, weil er nicht schnarcht.

Gemeinsames gemütliches Frühstück ist schön... am Wochenende, wenn man Zeit hat. Ansonsten haben wir sehr verschiedene Arbeitszeiten.
 
  • #34
Von meiner Seite aus gerne sofort, wenn es sonst passt. Ich muss mich daran nicht erst gewöhnen, gefällt mir immer.
Okay. Gruselig. Für mich.
Was heißt denn "wenn es sonst passt"? Das weiß ich doch am Anfang noch gar nicht?
Ist das bei dir wirklich so definitiv? Immer nur alle xxx Tage? So etwas habe ich ehrlich bisher kaum bei meinen Partnerinnen angetroffen.

Definitiv ist, dass meine Libido bei "jeden Tag" ziemlich schnell schlapp macht. Das ist, als wenn mich jemand zwingen würde zu essen, obwohl ich satt bin. Ich brauche irgendwann auch mal eine Pause, um den Libido-Akku aufzuladen ;).

So eine „Grundhaltung“ fände ich bei der Anbahnung schon schwierig.

Es will halt nicht jede so schnell "körperlich" werden und dann noch jeden Tag. Ich brauch da deutlich mehr "Anlauf" und muss jemand völlig fremdes erst einmal ein paar Wochen lang "beschnuppern". Mein Partner tickt durchaus eher wie du, hat mir diesen Freiraum aber gern gelassen und für ihn hat sich das gelohnt.
Aber offenbar hast du da andere Erfahrungen, also lernst du diese ja gar nicht erst kennen, also alles gut für dich ;).

Naja, eben diese tolle Nähe beim Einschlafen, Kuscheln, gemeinsam Frühstücken…
Wie gesagt, die ersten Wochen gemeinsam schlafen (oder eher nicht schlafen, weil viel zu aufgeputscht) im Endorphinrausch war schön, aber ziemlich anstrengend ... Und gemeinsam frühstücken geht ja auch nur gut, wenn man einigermaßen den gleichen Alltagsrhythmus hat.
 
  • #35
Weil der andere nah sein soll, oder weil man sich alleine eher unwohl, traurig, einsam usw fühlt.
Danke für deine Gedanken!
Ich kann sogar sehr gut lange alleine sein, auch ganz einsam in der Wildnis unterwegs übernachten etc. Mit was ich aber (sehr) schlecht klarkomme, sind bzw wären Partnerinnen, die die gemeinsame Zeit rationieren, die zB tage- und nächtelang alleine sein wollen. Daher auch meine gezielte Frage: tagsüber ist es ja sowieso oft der Fall, dass jeder sein Ding macht.
Nein, ich will nicht, dass da jemand in meinem Bett liegt, mit dem ich wenig Verbindung habe
Das ist dann aber sowieso strange bzw keine Beziehung mit so einem fremden „LAT-Mann“. Aber ich lese aus deinem Beitrag heraus, dass du emotional in puncto Übernachten zwischen „echter Beziehung“ und generell „LAT“ stark unterscheidest (wobei sich letzteres bei dir eher wie eine reine Sexaffaire liest).

Das hattest Du doch laut deiner letzten Thread und das war dir hmm, wie soll ich es ausdrucken, zu viel? Wie hast Du es genannt? Hypersexuell?
Die Nähe dabei war absolut gut, das war nicht das Problem.
Da stellt sich mir die Frage, ob du überhaupt schon mal mehrere Jahre in einer Beziehung warst.
Bei mir waren die ersten drei, vier Jahre so kuschelig.
Dann lassen offensichtlich die Hormone nach und eine realistischere Einschätzung stellt sich ein
ja, aber damals natürlich zusammen gewohnt. Klar, da lässt etwas nach… vielleicht muss das aber nicht so sein. Vielleicht sollte man auch das bewusst kultivieren.
 
  • #36
Das ist dann aber sowieso strange bzw keine Beziehung mit so einem fremden „LAT-Mann“. Aber ich lese aus deinem Beitrag heraus, dass du emotional in puncto Übernachten zwischen „echter Beziehung“ und generell „LAT“ stark unterscheidest (wobei sich letzteres bei dir eher wie eine reine Sexaffaire liest).

Du verstehst manches einfach falsch oder gar nicht. Vikky hat doch geschrieben, dass dieser LAT-Mann zwar Nähe wollte, aber immer nur zu seinen Bedingungen, also dann, wenn ER es gern wollte, ungeachtet ihrer eigenen Bedürfnisse.

Und das kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn mein Partner immer nur abends hätte mit mir ins Bettchen schlüpfen wollen, obwohl wir den ganzen Tag keinen Kontakt hatten, wäre die Beziehung nicht alt geworden. Es muss einfach mehr an Verbindung da sein als "nur" nächtliches Kuscheln.
 
  • #37
Ich persönlich verstehe deine Frage nicht ganz; wenn man eine gemeinsame feste Bindung anstrebt, dann wird man sich zumeist wohl "zwangsläufig" sooft sehen, außer man präferiert LAT oä.
Ich denke, ihr lebt die Art LAT, die mir auch vorschwebt.
Wenn einer nur zum gemeinsamen Übernachten käme, fände ich das auch problematisch. Da kommt dann schon ein gewisser Servicesgedanke auf.

Mir persönlich liegt auch überhaupt nichts am gemeinsamen Übernachten.
ich hatte das gemeinsame Übernachten nur als das Minimum genannt, nicht als das Ganze der Beziehung. Und doch, ist es etwas Besonderes. „Man schläft miteinander“… das heißt nicht, dass es da nur um Sex geht.
 
  • #38
Naja, du musst halt das passende Gegenstück finden. Ich bin auch ein Nähe Mensch und möchte meinen Partner am liebsten täglich sehen und auch die Nächte miteinander verbringen und idealerweise auch zusammen leben. Die Realität sieht bei mir aber ein bisschen anders aus: Fernbeziehung.
Aber nach nun 10 Monaten kommt das Thema zusammenziehen immer häufiger auf, obwohl wir anfangs sagten, dass wir das erst nach frühestens 12 Monaten thematisieren würden...

w33
 
  • #39
Ich kann nicht schlafen wenn ein Mann in meinem Bett ist.
Auch ein morgendliches gemeinsames Aufwachen ist mir ein Graus...nach einer Nacht ohne Schlaf.

Furchtbar finde ich auch den männlichen Toilettengang; alles ist verpestet vom widerlichen Fleischfresser-Gestank.

Abends können die nichts mit sich anfangen, da es in meiner Wohnung keinen TV gibt und ich meine Ruhe haben muss.
Ich bin schon froh, wenn einer nicht permanent nervt und an allen Wochenenden bespasst werden will, anstatt in ihrer Wohnung zu putzen oder sich zu beschäftigen, lesen tut auch keiner.

Ich weiß nicht, was ich mit denen soll.
Sie gehen mir immer mehr auf die Nerven.
 
  • #40
Ich kann nicht schlafen wenn ein Mann in meinem Bett ist.
Auch ein morgendliches gemeinsames Aufwachen ist mir ein Graus...nach einer Nacht ohne Schlaf.

Furchtbar finde ich auch den männlichen Toilettengang; alles ist verpestet vom widerlichen Fleischfresser-Gestank.

Abends können die nichts mit sich anfangen, da es in meiner Wohnung keinen TV gibt und ich meine Ruhe haben muss.
Ich bin schon froh, wenn einer nicht permanent nervt und an allen Wochenenden bespasst werden will, anstatt in ihrer Wohnung zu putzen oder sich zu beschäftigen, lesen tut auch keiner.

Ich weiß nicht, was ich mit denen soll.
Sie gehen mir immer mehr auf die Nerven.
Dann lass es doch einfach sein? Es zwingt dich ja niemand, dich mit anderen Menschen beschäftigen zu müssen😅. Die wissen auch nicht, was sie mit dir sollen.
Zum alleine Lesen, Putzen usw. braucht auch wirklich niemand eine Beziehung. Die andere Frage ist halt, was will man denn mit dir? Mit dir kann man ja gar nichts anfangen! Nicht mal nachts kann man dich zu irgendwas gebrauchen😅! Irgendwie klingt deine Selbstdarstellung ziemlich gruselig und auch so aggressiv, so als solltest du einfach auf eine einsame Insel ziehen und andere Leute in Ruhe lassen.


Ich denke, ihr lebt die Art LAT, die mir auch vorschwebt.

ich hatte das gemeinsame Übernachten nur als das Minimum genannt, nicht als das Ganze der Beziehung. Und doch, ist es etwas Besonderes. „Man schläft miteinander“… das heißt nicht, dass es da nur um Sex geht.
Ich glaube mit dem „Servicegedanken bei @Joggerin ist etwas anderes als „nur Sex“ gemeint. Man kann Gesellschaft und Nähe auch „schmarotzen“. Quasi tagsüber sein eigenes Ding machen und sich nachts über dann das Bedürfnissen befriedigen, was man eben tagsüber nicht gekriegt hat (Nähe, Berührungen, ja, auch Sex). Immer schön nach den eigenen Spielregeln. Das sind so klassische Energieräuber, auf die man im Alltag meist nicht zählen kann, und die einem Nachts alles an Energie abziehen, was man noch hat.
Ich unterstelle dir, lieber @Verwirrt1111 , aber nicht, dass du von dieser Sorte bist.
 
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  • #41
Sorry, lieber FS, für mich kommst Du komplett wahllos rüber ... Genau solche Männer habe ich in den letzten zwölf Monaten wiederholt kennengelernt und irgendwo einfach nur noch bedauert. Gehetzt und getrieben von der Suche, aber in keiner Form bereit, sich wirklich zu öffnen.
Man fühlt sich komplett austauschbar und das verhindert echte Nähe.
Ein weiteres Zeichen für mich, dass online-Dating nicht meine Welt ist.
 
E

Eliye

Gast
  • #42
Ich glaube mit dem „Servicegedanken bei @Joggerin ist etwas anderes als „nur Sex“ gemeint. Man kann Gesellschaft und Nähe auch „schmarotzen“.
Einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch.
Wie soll man sich das auch vorstellen? Der FS kommt, nachdem er den Tag mit Beruf, Hobbys und Freunden verbracht hat, zu seiner "Partnerin". Die bietet noch ein Häppchen zu essen an und ein Glas Rotwein. Dann geht´s in die Kiste für Sex und Dauerkuscheln. Und morgens darf die "Partnerin" dann noch das gemeinsame Frühstück richten (Kaffee und Tee anbieten, Brötchen holen oder aufbacken, Eier kochen, etc.). Danach entschwindet der Mann wieder in sein Leben bis zum Abend.
Ich käme mir ausgenutzt von. Der Mann spart Kosten für Lebensmittel und Heizung, kommt in die geputzte, schön eingerichtete Wohnung, holt sich Sex und allgemeine körperliche Nähe ab und verflüchtigt sich wieder. Das ist doch keine Beziehung, da sind doch keine Gemeinsamkeiten, nur zusätzlicher Stress und Arbeit für die Frau. Jeden Tag Sex (außer bei anfänglicher großer Verliebtheit) zähle ich auch zu Stress.
 
  • #43
Jeden Tag Sex (außer bei anfänglicher großer Verliebtheit) zähle ich auch zu Stress.

Der FS empfiehlt Training. Dann gewöhne man sich daran.
Hat aber einen Thread wegen Hypersexualitat.

Den Gedanken Sex zu trainieren empfinde ich absurd.
Sex, wenn es mehr als nur Sex ist, Gefühl, Ausdruck von Nähe, Intimität ist nicht trainierbar.

Klingt alles etwas seltsam
Mit den anderen Threads zusammen konstruiert.

M, 56
 
  • #44
Aber ich lese aus deinem Beitrag heraus, dass du emotional in puncto Übernachten zwischen „echter Beziehung“ und generell „LAT“ stark unterscheidest (wobei sich letzteres bei dir eher wie eine reine Sexaffaire liest).
Genau. Er hat durch seinen hohen Bedarf an für sich benötigter Tagesfreizeit ein Kennenlernen und Entstehung von Nähe verhindert = fremder Mann.

An einer reinen Sexaffäre mit Frühstück, so wie auch Du sie suchst war ich nicht interessiert und habe ihn demzufolge für eine gemeinsame Nacht auch nicht kommen lassen, wenn mein Kopf noch voll war mit vorherigen Erlebnissen mit anderen. Und selbst ohne vorherige Erlebnisse mit anderen wollte ich keinen Mann in meinem bett, der sich fremd anfühlt - je länger man sich kennt, sich desto fremder anfühlt. Normalerweise wird man sich ja immer vertrauter.

LAT ist nicht das Problem, sondern die geringe Schnittmenge über die Restzeit, nichts gemeinsam erlebtes, außer etwas Geschwafel. Bei LAT gibt es eben auch nicht jede Nacht als gemeinsame Nacht, weil man anderes vorhat und das ohneinander ausklingen lassen will oder auch noch ganz andere Gründe hat.
Post #40 beschriebt gut was ich meine.
 
  • #45
Quasi tagsüber sein eigenes Ding machen und sich nachts über dann das Bedürfnissen befriedigen
Oft machen beide zwangsläufig tagsüber ihr eigenes Ding. Warum dann nicht Paarzeiten maximieren?
Ich käme mir ausgenutzt von. Der Mann spart Kosten für Lebensmittel und Heizung,
Das ist ja unsinnig- man teilt sich natürlich die Kosten, trifft sich mal in der einen, mal in der anderen Wohnung.
Und morgens darf die "Partnerin" dann noch das gemeinsame Frühstück richten (Kaffee und Tee anbieten, Brötchen holen oder aufbacken, Eier kochen, etc.). Danach entschwindet der Mann wieder in sein Leben bis zum Abend
was sind das für seltsam antiquierte Rollenmodelle? Frau sitzt zuhause, Mann geht arbeiten und amüsiert sich.
 
E

Eliye

Gast
  • #46
Oft machen beide zwangsläufig tagsüber ihr eigenes Ding. Warum dann nicht Paarzeiten maximieren?

Das ist ja unsinnig- man teilt sich natürlich die Kosten, trifft sich mal in der einen, mal in der anderen Wohnung.

was sind das für seltsam antiquierte Rollenmodelle? Frau sitzt zuhause, Mann geht arbeiten und amüsiert sich.
Ich war jetzt ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Frau, nachdem sie den Mann betüddelt hat, ihrem Beruf nachgeht.
Für mich ist gemeinsames Schlafen auch keine richtige Paarzeit, allenfalls "passive Paarzeit". Aktive Paarzeit sind für mich gemeinsame Unternehmungen und Hobbys, aber nicht Schlafen.
 
  • #47
Lieber FS, Du möchtest es offensichtlich nicht verstehen ... Deine „Paarzeit“ ist vielleicht nicht ihre „Paarzeit“😉
Ich gehöre zu den Menschen, die relativ viel freie Zeit brauchen und gut alleine klar kommen. In einer Beziehung benötige ich dieses hohe Aufkommen an Paarzeit gerade nicht, muss mich aber vertraut fühlen. Da zählt Qualität statt Quantität. aber um eben das zu erreichen, muss man sich auf einen Menschen einlassen können. Dies gelingt mE nicht, wenn man so unterwegs ist wie Du gerade ... Schau Dir Deine Statements nochmal an, da geht es eigentlich nur darum, was DU möchtest, wie DU Dir etwas vorstellst ... kannst Du natürlich so fordern, nur wird es dann halt auch nix mit einer intelligenten und empathischen Frau, die hat nämlich ganz andere Ziele😉
 
  • #48
Ja, da gehen die Meinungen also schon recht auseinander. Einiges schon grenzwertig (Sex schlecht für die Gehirnzellen, Carnivorengestank der Männer).
Einige scheinen gemeinsames Nächtigen als solches zu schätzen, andere sehen es als übertrieben, ja ausnutzend, der Frau gegenüber.
Irgendwelche Rückschlüsse auf die sonstige miteinander verbrachte Zeit sind unsinnig, weil überhaupt nicht beschrieben oder von mir ins Spiel gebracht.
 
  • #49
Irgendwelche Rückschlüsse auf die sonstige miteinander verbrachte Zeit sind unsinnig, weil überhaupt nicht beschrieben oder von mir ins Spiel gebracht.

Das ist aber das Problem. Du lieferst kein "rundes" Bild. Du sagst rein gar nichts darüber, wie viel gemeinsame Zeit pro Woche da letztendlich wirklich herauskommt und vermittelst den Eindruck, vor allem an abendlichen / nächtlichen Aktivitäten/Dauergekuschel interessiert zu sein.
Dann erklär das doch mal genauer.

In einer Antwort hast du geschrieben, du empfindest gemeinsam geplante Wochenenden eher einengend.
Aber genau sowas wäre für mich "Quality Time", in der ich dem Partner nahe bin, mich mit ihm unterhalte, etwas mit ihm unternehme. Jede Nacht angekuschelt schlafen empfinde ICH als einengend und nicht als angenehme "Paarzeitmaximierung". Lieber weniger Quantität und dafür mehr Qualität.

Und wenn du das wirklich von Anfang an so möchtest, obwohl du die Frau noch gar nicht kennst und noch gar nicht wissen kannst, ob das Potential für mehr hat, klingt es für mich noch einengender.

Aber anscheinend findest du ja Frauen, die das gut finden. Nur nicht für lange, oder was ist das Problem?
 
  • #50
In einer Antwort hast du geschrieben, du empfindest gemeinsam geplante Wochenenden eher einengend.
Ich meinte das eher so, dass der Anspruch, für das ganze Wochenende „Paarprogramm“ zu entwerfen, oft nicht einfach ist bzw sind das eben Tage, die man vielleicht auch mal für etwas anderes frei haben möchte.
Aber auch dann finde ich es schön, wenn man sich irgendwann am Abend wieder sieht.
Es ging mir bei der Frage natürlich nicht vorrangig um „sofort“, sondern eher um ein langfristiges Arrangement, vielleicht um eine Wunschvorstellung
 
  • #51
Ich meinte das eher so, dass der Anspruch, für das ganze Wochenende „Paarprogramm“ zu entwerfen, oft nicht einfach ist bzw sind das eben Tage, die man vielleicht auch mal für etwas anderes frei haben möchte.
Wenn es einem Mann schon zu anstrengend ist, ein ganzes Wochenende mit mir zu verbringen, wird da sicher keine Beziehung draus.

Wobei für mich auch gar nicht klar ist, ob du eine richtige Beziehung (also mit emotionaler Nähe) wirklich willst. Klingt irgendwie nicht so.

Tagsüber machst du lieber dein Ding mit deinen Hobbys, Freunden usw. und abends trifft man sich im Bett.

Willst du keine Frau, die dich auch menschlich genug interessiert, um Zeit mit ihr verbringen zu wollen?

Einerseits kontaktierst du anscheinend nur Frauen, denen Sex auch sehr wichtig ist, beschwerst dich aber andererseits dann darüber, dass die eben auch sehr viel unverbindlichen Sex haben oder hatten.

Was genau willst du eigentlich?
 
  • #52
Wahrscheinlich eine exklusive heilige "Hure" ohne komplexe Vergangenheit 🤷‍♀️

Bei den "verfügbaren" Frauen um die 50 oder meinetwegen zwischen 40 und 60 wird das schwierig. Frauen in diesem Alter die erst noch zur Sexgöttin wachgeküst werden wollen dürften sehr selten sein.

Sexbegeisterte haben eine entsprechende Vergangenheit. Jene ohne entsprechende Vergangenheit sind eher nicht sexbegeistert.

Schnell oder überhaupt jeden Tag zusammen sein (wollen) käme mir, gerade in diesem Alter, auch komisch vor. Das macht eher im Familiengründungsalter Sinn und muss tatsächlich erst wachsen.

Das @Verwirrt1111 zur Zeit nicht genau weiß was er ganz konkret will kommt mir dagegen nicht komisch vor.

Das wusste ich 2016/2017 auch nicht und habe in dieser Zeit einige aus meiner Sicht eher schräge Persönlichkeiten kennengelernt. Dadurch habe ich aber auch gelernt was ich tatsächlich (nicht) will und was überhaupt möglich ist.

Was ich hier gelernt habe war, dass es hier überwiegend Tritte und Watschen gibt. Zum Teil von Menschen die selbst herum eiern.
 
  • #53
Einerseits kontaktierst du anscheinend nur Frauen, denen Sex auch sehr wichtig ist, beschwerst dich aber andererseits dann darüber, dass die eben auch sehr viel unverbindlichen Sex haben oder hatten.

Was genau willst du eigentlich
Man muss ja auch nicht alle Themen vermischen. Ich kontaktiere keine sexlastigen Frauen. Unverbindlicher Sex ist nichts für mich. Ich bevorzuge eine ganz normale Beziehung, eben mit viel, vielleicht, kann schon sein, zu viel Nähe. Daher meine Fragestellung nach erfolgreicher Gestaltung speziell des Übernachtens bei einer LAT-Beziehung, wie sie sich eben in Städten öfters, zumindest mittelfristig, ergibt.

Aber mir scheint, dass eine gewisse Distanz überwiegend durchaus als positiv angesehen wird, wenn man nicht sowieso ganz zusammen wohnt.
Es ist ja wohl auch sinnvoll, an der eigenen Autonomie zu arbeiten. Das ist mir als meine Baustelle schon bewusst.

Das Dumme ist, dass ich mich dann emotional logischerweise auch weniger auf meine Partnerin einlasse. Es fällt mir schwerer, bei einer Art Wochenendbeziehung starkes Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln. Das führt dann dazu, dass ich mich zunehmend zB auch weniger auf gemeinsame Wochenenden freue. Es ist bei mir also gerade nicht so, dass weniger körperliche Nähe durch Verknappung zu mehr Sehnsucht nach der Partnerin führt. Die Balance fällt mir offenbar schwer.
 
  • #54
Es fällt mir schwerer, bei einer Art Wochenendbeziehung starkes Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln. Das führt dann dazu, dass ich mich zunehmend zB auch weniger auf gemeinsame Wochenenden freue.
Warum siehst das nur als entweder oder Schauplatz? Man kann doch z.B. in der Woche die Nachmittage/Abende/Nächte miteinander verbringen, aber dann doch auch noch am Wochenende etwas außer gemeinsam schlafen miteinander unternehmen... Ich verstehe da ehrlich gesagt das Problem nicht wirklich.
 
  • #55
Es fällt mir schwerer, bei einer Art Wochenendbeziehung starkes Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln. Das führt dann dazu, dass ich mich zunehmend zB auch weniger auf gemeinsame Wochenenden freue. Es ist bei mir also gerade nicht so, dass weniger körperliche Nähe durch Verknappung zu mehr Sehnsucht nach der Partnerin führt. Die Balance fällt mir offenbar schwer.
Es geht oder ging mir ähnlich. Ich bleibe aber auch in einer distanzierteren Beziehung verbindlich.

Allerdings erwartet der Distanziertere aus Gewohnheit bzw. seiner Rolle heraus in einer Beziehung, dass man verfügbar ist wenn er Lust auf Gemeinschaft hat und ist irritiert wenn man dann ablehnt. Das steht im vermeintlichen Widerspruch zur nicht unbedingt gewürdigten Überverfügbarkeit in der Anfangsphase.

Das kann jetzt als Machtspiel missgedeutet werden. Dies ist es aber nicht. Stattdessen sind die Freiräume die zunächst für den Partner reserviert bzw. einfach leer waren inzwischen anderweitig belegt. Dies nicht mit Lückenfüllern sondern mit zwischenzeitlich entwickelten attraktiven Aktivitäten die man eben nicht beliebig beiseite schiebt wenn der andere ruft.

So eine Situation tritt allerdings überhaupt nur ein wenn man sein Leben gerade deutlich geändert hat und dadurch überhaupt viel ungewollt ungefüllte Freizeit hat in der man sich zum Überfluss ggf. auch noch einsam fühlt.
 
  • #57
Warum siehst das nur als entweder oder Schauplatz? Man kann doch z.B. in der Woche die Nachmittage/Abende/Nächte miteinander verbringen, aber dann doch auch noch am Wochenende etwas außer gemeinsam schlafen miteinander unternehmen... Ich verstehe da ehrlich gesagt das Problem nicht wirklich
Wenn beide voll arbeiten, bleiben unter der Woche tatsächlich vor allem die Abende/Nächte und nicht beliebig viel Energie für echte Aktivitäten.
Mir persönlich gefällt es zwar, dann wenigstens beieinander zu nächtigen, bin mir aber nicht sicher, ob ich da nicht zu viel Autonomie aufgebe und eine Schieflage in die Beziehung bringe. Ob mehr Distanz nicht besser wäre und man sich gerade dieses „Kuschelbedürfnis“ nicht besser verkneift.
 
  • #58
Wenn beide voll arbeiten, bleiben unter der Woche tatsächlich vor allem die Abende/Nächte und nicht beliebig viel Energie für echte Aktivitäten.
Mir persönlich gefällt es zwar, dann wenigstens beieinander zu nächtigen, bin mir aber nicht sicher, ob ich da nicht zu viel Autonomie aufgebe und eine Schieflage in die Beziehung bringe. Ob mehr Distanz nicht besser wäre und man sich gerade dieses „Kuschelbedürfnis“ nicht besser verkneift.
Das ist doch alles etwas zwanghaft. Werde dir doch erstmal bewußt was du brauchst um glücklich zu sein dann suchst du genau das. Alles andere ist doch verbiegen.
 
  • #59
Lieber FS, ich habe nochmals über deine Geschichte nachgedacht. Wie wir alle wissen, wird beim Kuscheln und Sex Oxytocin freigesetzt und anscheinend hat dieser Effekt bei dir am Anfang einer Beziehung sehr positive Wirkung.
Probiere diesen Effekt nicht nur durch Kuscheln zu erzeugen sondern auch anders zum Beispiel durch Sport, eine gute Mahlzeit, die du mit deiner Freundin vorbereitest, ein Bad, Schwimmen und Ähnliches.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #60
Ich muss spontan an das Lovebombing denken, welches Du erlebt hast.
Wäre es für mich, wenn Du da sehr schnell in Dein Programm starten möchtest.

Anders fände ich bei Treffen X, mal abzutasten, wie Dein Gegenüber so zu solchen Dingen steht.

Ich wäre in den ersten Monaten dafür nicht zu haben, weil ich erst spüren möchte, dass hier zwei passen und nicht nur ein Strohfeuer brennt.
Grundsätzlich mag ich aber lieber jemanden in der Nähe wohnen haben, mit dem es möglich wäre auch sein Leben/Bett zu teilen.
So nach und nach und wenn es passt
 
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