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  • #1

4 Jahre Onlinesuche. Ist es genug?

Inzw. desillusioniert, was da auf diversen Seiten keucht und fleucht.

Wann habt Ihr für Euch entschieden, mit der Onlinesuche endgültig(!) abzuschließen? Und was hat es Euch persönlich gebracht?

w39
 
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  • #2
Bin seit drei Jahren offen für eine Beziehung. Als eine weitere Kontaktmöglichkeit kam für mich daher auch die Online-Suche in Frage.

Ja. Bin inzwischen ebenso wie Du desillusioniert, bei all´dem, was ich währenddessen erfahren habe. Kann nun einen reichen (negativen) Erfahrungsschatz "mein Eigen" nennen. Mehrheitlich wurde ich angelogen, was die wirklichen Beweggründe meiner Kontakte (schriftlich/telefonisch, wenige persönlich getroffen) waren. Nur mein gesunder Menschenverstand bewahrte mich vor zu vielen Enttäuschungen.

Mein Fazit: Partnerbörsen - nein keine "Spass-Seiten" ;-) - werden leider zunehmend allzuoft als Möglichkeit der kostenlosen Zeitvertreib/Sex-Kontakt-Börse angesehen. Wenn alle Beteiligten ehrlich zu einander wären, wäre das ja noch okay. Doch was hier so alles in den Ring geworfen wird ...

Werde daher meine Mitgliedschaft auf EP nicht verlängern.

w44 - ohne Altlasten
 
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  • #3
Habe das Onlinedating schon zweimal eingestellt. Erste negative Erfahrungen machte ich als junger Mann von 22 Jahren Anfang des Jahrtausends. Im echten Leben hinderte mich meine Unerfahrenheit und Schüchternheit (bedingt durch konservative Erziehung) doch oft, Frauen anzusprechen, so dass ich die neuen Möglichkeiten des Internet als großen Vorteil ansah, mit Frauen in Kontakt zu kommen. Alles lief damals auch noch wesentlich entspannter ab. Doch viele Kandidatinnen hatten technisch bedingt noch keine Digitalfotos von sich oder zierten sich, diese über das neue Medium Internet an einen Unbekannten zu senden. Und so handelte es sich oft um echte Blinddates, die im Hinblick auf die reale Erscheinung fast immer ernüchternd waren. Das war dann doch ziemlich frustrierend, zumal natürlich auch das Angebot nicht so umfangreich wie heute war und ich deshalb teilweise sehr weite Fahrtstrecken in Kauf nehmen musste. Letztendlich ergaben sich einige wenige sexuelle Abenteuer mit eher durchschnittlich aussehenden, 10-15 Jahre älteren (und oft verheirateten) Frauen. Der kostenlose Callboy wollte ich dann aber doch nicht sein und habe mich ab etwa 2004 wieder dem echten Leben zugewandt.

Nach dem Ende einer mehrjährigen Beziehung (die unanhängig vom Internet zustande kam) habe ich mich dann ab 2010 erneut im Internet umgeschaut. Doch nun stellte ich fest, dass sich vieles geändert hat. Besonders aufgefallen ist mir eine Kaufhausmentalität der Damen (mit langen No-Go-Listen, Paralleldating, extreme Unverbindlichkeit etc.), die es so früher nicht gab, zusammen mit einem extremen Männerüberschuss in meiner Altersgruppe. Fotos sind zwar nun Standard, aber vermitteln trotzdem oft ein falsches Bild der Person (sind veraltet, mit Photoshop bearbeitet etc.). Die wenigen Dates, die ich mühsam an Land gezogen habe, gingen alle nicht über die erste Tasse Kaffee hinaus. Seit einigen Monaten nehme ich bis auf Weiteres an dem ganzen Datingzirkus nicht mehr teil, sondern gehe am Wochenende tatsächlich wieder mit Kollegen "auf die Piste" - wie in Jugendtagen!

M (36)
 
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  • #4
Ich war jetzt fünf Jahre auf Online-Suche ( natürlich mit Unterbrechung wenn ich jemand kennenlernte ) ... Fazit:

Es gibt viele die wollen nur den Status von Dir ... andere sind mit sich selbst beschäftigt und haben Altlasten noch nicht verarbeitet ... andere wollen Dein Geld oder nur SEX und keine echte Beziehung usw.


Aber : Aufgeben sollte Mann oder Frau nicht sondern es ist wichtig zum einen ein gutes Profil zu haben und mit Spass und auch Vorsicht kann man den Partner finden .....

ob ichs noch mal machen würde ... glaube schon ... auch wenns manchmal frustrierend war so ist es doch eine der wenigen Möglichkeiten jemanden zu treffen , da wohl die alten Zeiten beim Ausgehen oder auf Partys etc. jemanden kennen zu lernen vorbei sind.

Mein Tipp:

.- fülle Dein Profil komplett aus
.- werde selbst aktiv und schreib selbst Anfragen die kurz aber auf den anderen Zugeschnitten sind ( keine Kettenbriefe )
.- Erwarte nicht zu viel und Du wirst weniger enttäuscht
.- wenn derjenige interessant ist , dann schau wie Er / Sie sich in seiner Famlilie verhält oder bei seinen Freunden ( Sie kennen Ihn am Besten und es zeigt sich schnell ob Er/ Sie sich verstellt hat ) ....

Ich hab Sie jetzt gefunden und wir sind seit ein paar Monaten zusammen und passen mehr und mehr zusammen ...

Gib niemals auf und vor allem geh mit einem lächeln durchs Leben und Du wirst belohnt ....

Viel Erfolg
m-46
 
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  • #5
Gast Nr. 3 hat es im Grunde genommen schon richtig beschrieben. Du darfst einfach nicht aufgeben, aber nötigenfalls eine Datingpause einlegen, wenn Du glaubst, Du kommst so einfach nicht weiter.

Ich selbst war 3,5 Jahre mit Unterbrechung auf der SB angemeldet und hatte auch teilweise frustrierende Erfahrungen gesammelt und war kurz davor, mich abzumelden. Aber im realen Leben ist es auch nicht immer einfach, einen Partner kennenzulernen, gerade wenn man schon Ü35 ist.

Wichtig ist, dass Du Dein Profil vollständig ausfüllst, ein oder mehrere aktuelle und keine fotogeshoppten Bilder einfügst und keine Standardkettenbriefe verschickst - und: keine zu grossen Erwartung an Dein Date hegen bzw. nicht gleich davon ausgehen, dass Du Dich auf der Stelle verliebst.

Weiterhin viel Erfolg.

w
 
  • #6
Zwei Monate online haben mir gereicht. Im RL ging es viel besser. Aber jeder muß sehen, was für ihn das Beste ist. w52
 
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  • #7
Liebe FS,
ich habe genauso viel Zeit ergebnislos in SB verdaddelt. Es ist kein einziger brauchbarer Kontakt dabei rausgekommen.
Allerdings hatte ich auch ein stark eingegrenztes Suchraster, das ich konsequent einhielt:
- Partnerschaft suchend, keine Afäre, keine Parallelbeziehung neben frustrierdender Ehe o.ä.
- Umkreis max. 25 km, weil ich definitiv keine Fernbeziehung will
- max. 5 Jahre älter
- Single oder geschieden
- keine Kinder
- stabile persönliche und finanzielle Lebenssituation
- geistig und sportlich aktiv
- gutes Einkommen, gute Bildung, positive Einstellung zum Beruf
- gepflegtes Erscheinungsbild
kurz und gut, nichts, was ich nicht selber mitbringe.

Online war ich im Alter 48-52 unterwegs. Meine unmissverständlich formulierten Wünsche wurden konsequent überlesen. Die Männer wohnten hunderte Kilometer entfernt, waren mehr als 15 Jahre älter, gesundheitlich und finanziell angeschlagen, übergewichtig, Sport nur im Fernsehen, jobmässig frustriert und erfolglos, geizig und anmaßend, verheiratet oder lebten noch bei Mama (mit 60+), nur auf kostenlosen Sex aus usw., oft mehrere meiner NoGo-Kriterien zusammen in einer Person vereint, dabei aber selber mit maximalen Forderungslisten an die Frau ausgestattet.
Insgesamt machten mir die Männer den Eindruck, dass sie glaubten, online sind nur verzweifelte Frauen unterwegs, die nehmen, was sie bekommen können, dass eine SB ihnen eine Frau frei Haus liefert, bei der sie im echten Leben keinerlei Chancen hätten.

Von den wenigen, die sich unter geschickter Vorspiegelung falscher Tatsachen ein Date erschleichen konnten, hatte ich bei keinem den Wunsch, ihn ein zweites Mal zu treffen.

Dann habe ich aufgegeben, dachte, dass das Thema Partnerschaft in meinem Alter nun durch ist und ich mich gut im Singlestatus einrichten will. Ich hatte wieder reichlich Zeit, war nicht mehr mit Selbstoptimierung und Frustbewältigung befasst, sondern es war mir sowas von egal, was Männer von mir denken.

Tja und dann traf ich bei einem Vortrag meinen Traummann: Single, keine Altlasten aus vorherigen Beziehungen, in sich ruhend, freundlich, ein intelligenter und interessierter Gesprächspartner, zugewandt und großzügig, beruflich erfolgreich und gutverdienend, begeisterter Outdoorsportler, groß, schlank, gutaussehend.
Ziemlich ähnlich wie ich selber, nur ganz anderer Beruf und ich bin klein statt groß - hat ihn aber nicht gestört.

Fazit: die Onlinesuche war verschwendete Lebenszeit. Das bezog sich nicht nur auf die Suche sondern auch auf die maximal reduzierte Lebensqualität wegen Selbstzweifeln und Frustverarbeitung.
Seit ich so einen netten Mann habe, bin ich für andere auch wieder attraktiv. Aber die hatten jahrelang ihre Chance - jetzt bin ich vergeben und ich hoffe, für immer.
 
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  • #8
Bis auf


hätte ich sämtliche Anforderungen von Nr. 6 teilweise sogar übererfüllt. Meine Tochter ist allerdings schon Mitte 20, längst aus dem Haus, hat fertig studiert (angehende Kinderärztin) und ist auch nicht mehr finanziell von mir abhängig.

Tja, wer solche überzogenen No-Go-Listen aufstellt, muss sich (gerade als Frau um die 50) nicht wundern, dass die Partnersuche zum Flop wird.

m 52
 
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  • #9
Ich habe die Onlinesuche beendet, weil ich meine Liebe in einer SB fand.

Das dauerte knapp 3 Monate, und ich werde für sie ca 10.000 km umziehen, Anfang nächsten Jahres.

Wer die Suchkriterien zu eng faßt, wird nie fündig. Man bekommt einen globalen Vergleich, in dem deutsche Frauen nicht besonders gut abschneiden (kalt, keine Reaktionen, keine Eigeninitiative, patzige bis beleidigende Antworten). Wenn es nur deutsche Frauen in SB gäbe, hätte ich nach 2 Wochen damit aufgehört.

M
 
  • #10
Nach zwei Jahren habe ich begonnen, innerlich die Online-Suche aufzugeben. Obwohl ich dabei auch Dates/Treffen hatte.

Maximal zwei Jahre lang - würde ich Jedem empfehlen. Alles Weitere dort, schmeckt dann wie "kalter Kaffee"
Danach raus und weg davon - und wieder direkt auf Partnersuche gehen.

Jetzt muß ich nur noch den völligen Absprung schaffen, und alle meine Profile löschen. (Bereits damit begonnen)
Es ist sehr schwer, es zu akzeptieren und davon los zu kommen. Es erscheint Einem wie eine Entzugs-Therapie.
Wenn man zum persönlichen Fazit gelangt, daß Online-Partnersuche für Einen persönlich gar nicht geeignet ist.

Es scheint mir, als ob die Online-Suche mich abgehalten hat, von einer erfolgversprechenden Partnersuche. Aber dafür "reif für den Psychiater"
Es braucht recht lange und viel Erfahrung bis man erkennt, ob die Partnersuche via Internet für Einen persönlich geeignet ist, oder nicht ?

Denn es erscheint so einfach - ist es aber gar nicht.

Es gibt Paare, die sich via Singlebörsen gefunden haben, und immer noch zusammen sind.
(Ich kenne selber ein Paar)
Es gibt Leute, die wirklich im Lotto etc. gewinnen.
Aber was nützt es, wenn es immer nur Andere trifft ?
 
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  • #11
@#6

Dieser Forderungskatalog ist einfach unrealistisch. Und dann darf zur Krönung der Traumpartner selbstverständlich nicht weiter als 25km entfernt wohnen. Dass da der Erfolg ausbleibt, liegt doch auf der Hand. Nicht zu fassen, was manche erwarten und sich dann beschweren, dass die Suche erfolglos bleibt...
 
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  • #12
@#6

Dieser Forderungskatalog ist einfach unrealistisch. Und dann darf zur Krönung der Traumpartner selbstverständlich nicht weiter als 25km entfernt wohnen. Dass da der Erfolg ausbleibt, liegt doch auf der Hand. Nicht zu fassen, was manche erwarten und sich dann beschweren, dass die Suche erfolglos bleibt...

Hier nochmal #6:
Das ist kein unrealistischer Forderungskatalog, denn ich bin ja selber so und finde mich nicht aussergewöhnlich sondern total normal. Und es hat sich unter den paar Antworten schon jemand gefunden, der meint, bis auf Kind, so zu sein. Wobei Kind für mich bedeutet <15 Jahre und im Haushalt des potenziellen Partners lebend.

Ich habe mein Pendant im echten Leben gefunden: dort, wo es um Dinge geht, die mich interessieren (Gesellschaftspolitik), an meinem Wohnort unter Gleichgesinnten. Wo auch sonst soll ich mich nach einem Arbeitstag befinden? Da fahre ich doch keine 200 km mehr, wenn ich am nächsten Tag wieder am Arbeitsplatz erscheinen soll.

Ich war nie in einem Partnerschaftsnotstand, dass ich so einen Aufwand für einen Mann betrieben hätte - so wichtig war es dann doch nicht, um Lebensqualität einschränkende Kompromisse einzugehen. Dabei bin ich im Nachgang der Meinung, dass ich zuviel Zeit auf Onlinesuche verwendet habe. Nach 1-2 Jahren kann man es m.E. aufgeben, bzw. als geringlastige Aktivität mitlaufen lassen.

Unrealistisch erscheinen solche Wünsche an einen Partner doch nur Menschen, die nicht so sind und auch niemanden kennen, der so ist. Fakt ist, sehr viele Menschen in meinem Umfeld sind solche "Angebote". Schwieriger wird es, wenn das gewisse Quentchen dazu kommen soll, was das "mehr" für eine Partnerschaftsoption ausmacht, aber das gilt doch immer für den Grenzbereich Partnerschaft/Freundschaft.

Es mag sein, das ein 25 km-Radius in der ländlichen Pampa eine unrealistische Forderung ist. Ich lebe aber in einer Millionenmetropole und da liefert ein 25 km-Radius ausreichend Aspiranten. Und ich weiß von mir, dass ich der typische Innenstadtbewohner bin, warum soll ich im ländlichen Raum jemanden suchen, der nicht zu mir passt.
Das sind für mich die Absurditäten der Onlinesuche, wo einen Partner zu finden wichtiger scheint, als alles andere im Leben. Das führt m.E. auch nicht in dauerhafte Partnerschaften. Lieber einen Versuch und Treffer im RL, als 10 Online-Beziehungsversuche.
 
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  • #13
Für mich wäre ein jahrelanges Suchen in Börsen nichts gewesen. Ich habe es immer so gehalten, dass ich mich angemeldet habe, wenn es mich mal wieder überkam und ich den Drang dazu hatte. Mit der Anmeldung habe ich auch sofort die Kündigung geschrieben, sprich maximal ein halbes Jahr umgucken. Effektiv hatte ich nach zwei bis drei Wochen immer genug und habe nichts mehr aktiv gemacht.
Damit bin ich gut gefahren, trotz mancher skuriller Ereignisse bin ich dadurch nicht so verändert worden, dass ich eine deprimierte Sicht auf Partnerschaften oder auf mich bekommen habe.
Weiterhin hatte ich auch, wie oben jemand schrieb, einen sehr engen Suchradius. Ich habe ein ausgefülltes Leben auch ohne Partner und will meine Freizeit nicht auf Autobahnen oder im Zug verbringen. Ich halte auch nichts davon jedes Anschreiben zu beantworten oder möglichst viel zu daten. Das hat für mich nichts mit Unhöflichkeit zu tun. Ich bin alt genug um ein gutes Gespür zu haben bei einem Profil, bei einem ersten Mailwechsel und alles andere verschwendet meine und seine Zeit.
Bei meinem letzten kurzen EP-Versuch hat es dann geklappt. Mein jetziger Freund wohnt nur einen Kilometer von mir entfernt, dennoch ist er mir nie über den Weg gelaufen. Wir haben somit das gleiche Setting und Online-Suche war eine echte Chance jemanden zu finden, dem ich "fast" auch im echten Leben begegnet wäre.

w/44
 
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  • #14
Als ich mit 32 Single wurde habe ich mir zunächst keinen großen Kopf gemacht einen neuen Partner zu finden. In der Vergangenheit ging es mir meist sogar zu schnell, dass ein neuer Partner auftauchte.
Aber ich merkte dann schon, dass es in dem Alter nicht mehr so einfach ist. Nach ca. einem Jahr suchte ich dann auch online und hatte innerhalb der letzten 7 Jahre einige Beziehungsversuche, die ich zur Hälfte online, zur anderen Hälfte im "richtigen Leben" kennen gelernt habe. Leider und zu meiner Überraschung hat nichts mehr gut funktioniert. Bei den Kontakten aus den online-Börsen ging es immer deswegen schief weil mir einerseits das Tempo zu schnell war (mit meinen Exfreunden war ich allesamt vor der Beziehung mehrere Jahre befreundet), andererseits wurde mir zu viel geschwindelt.
Nun bin ich mittlerweile so lange Single, dass ich fast schon an mir zweifle, ob ich beziehungsfähig bin. Aber im Grunde ja Quatsch, weil früher klappte es auch.
Bin ca. 170m groß, schlank, sehe relativ gut aus und habe studiert. Aber schon da jemanden zu finden, der passt, das dauert...
Für die Männer in meinem Alter bin ich inzwischen meist zu alt.
Keine Ahnung ob sich das nochmal ändert und das noch was wird.
Im Grunde bin ich nur deswegen noch online aktiv, um wirklich jede Chance zu nutzen. Sonderlich erfolgreich war ich jedoch nicht. Fazit: Man findet online schon das ein oder andere Mal einen interessanten Mann, wirklich seriös waren diese in meinem Fall jedoch nie.
 
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  • #15
Natürlich sind 4 Jahre genug.
90% der anderen sind ja schließlich auch mindestens schon 4 Jahre dabei.
Was soll also noch groß passieren ? ;-.)

w/56
 
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  • #16
Ich ü40 habe, mit Unterbrechungen, 2 Jahre über SB einen Partner gesucht und mittlerweile entschieden, dass das nicht der richtige Ort für mich ist, um einen neuen Partner zu finden, weil:

1) Es sind sehr viel gestörte Männer in SB, teilweise mit psychischen Problemen, oder mit solchen Macken (geizig, egoistisch, mit altem Rollenverständnis= Frau ist für den Haushalt zuständig, usw.), dass sie im realen Leben keine Frau finden und sich deshalb auf das Internet konzentrieren.

2) Ständige Zuschriften von alten Männern oder Jungs unter 30, die nur Sex wollen, obwohl im Profil deutlich gekennzeichnet, dass ich einen festen Partner in meinem Alter suche. Das frustriert einfach auf Dauer.

3) Anstrengende Treffen mit unbekannten Männern, bei denen ich immer wieder den Alleinunterhalter oder Quizmaster spielen musste und mich gefühlt habe, wie bei einem Bewerbungsgespräch.

und 4) diese gezwungene Atmosphäre. Bei Treffen im real life, wie bei der Arbeit, beim Sport oder anderen Freizeitaktivitäten kann ich Männer erst einmal unverbindlich kennen lernen. Bei diesen Treffen mit Internetbekanntschaften geht es ja gleich darum, Partner ja/nein. Das ist mir einfach zu verkrampft und offensichtlich und da entwickeln sich bei mir nicht so wirklich Gefühle. Und mehr als 2 Treffen hat mir auch keiner der Kandidaten zum Überlegen zugebilligt.
 
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  • #17
Alles Weitere dort, schmeckt dann wie "kalter Kaffee"

jaja, aber der soll ja bekanntlich schön machen... ;-))

Keine nette Bemerkung, nebenbei.


Mein Rat: Nur, solange man Neugier und Lust aufrecht erhalten kann. Ansonsten pausieren. Ablenken. Bis die Lust wieder kommt. Und wenn sie ganz ausbleibt, na, um so besser.

Langes Suchen kann sehr frustrieren und den Eindruck machen, man würde nur auf Zombies treffen. Aber in diesem Moment, wo so ein Gefühl einsetzt, ist man selbst schon innerlich "verschoben" und sollte Abstand nehmen.

Langes Suchen kann aber auch erfahren und klüger in der Hinsicht machen. Ich bin nicht hellseherisch begabt, aber auf die Kontaktabbrecher, Lügner und sonstigen Falschspieler in dieser Liga reagiere ich nicht mehr so verzweifelt.

Man härtet also gewissermaßen ab.

Ich lerne im richtigen Leben kaum suchende Männer kennen, ich bin drauf angewiesen.

W, 47
 
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  • #18
Hallo FS


Wenn es in deiner Onlinesuche nur Kreucher und Fleucher gibt würde ich an deiner Stelle sofort aufhören..

Damit würdest Du dir und anderen einen gefallen tun.

M
 
  • #19
6 Monate waren ausreichend um einzusehen das ich hier nicht fündig werden würde.. meine Auswahlkriterien konnte ich nicht gezielt suchen und die Auswahlkriterien die hier angeboten wurden waren viel zu unzureichend.. mal davon abgesehen war meine Zielgruppe wohl eh zu klein um online gefunden zu werden... Offline bin ich dann recht flugs fündig geworden.. =) (naja eher gefunden worden)
 
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  • #20
Ich bin jetzt seit drei Jahren online am suchen, mit einem halbjährigen Unterbruch, weil ich RL eine Frau kennen lernte, aus dem sich (leider) nur eine kurze Beziehung ergab.

Wenn ich jetzt nach diesen drei Jahren Bilanz ziehen muss, so fällt mein Fazit eigentlich ernüchternd aus: Ich habe mich nie nur im Ansatz verliebt, hatte zwar viele gute und interessante Dates, aber leider nicht mehr.

Ich bin aber nach wie vor überzeugt, dass man online die Richtige finden kann, ich glaube einfach, dass es eine Glückssache ist, in der Masse die Richtige zu finden.

Mittlerweile bin ich soweit, dass für mich online einfach eine Möglichkeit ist, jemanden zu finden, Aber nur online zu suchen, finde ich falsch.
 
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  • #21
@Gast 15

Sehr gut formuliert und treffend, danke!

Genau das gleiche höre ich von Bekannten weiblich oder männlich, welche
eine zeitlang online suchten, aber mittlerweile im normalen Alltag ihre Partner fanden und sich heute nicht mehr vorstellen können jemals online aktiv gewesen zu sein.

Wenn ich Deinen Beitrag lese weiß ich auch warum ich mir eine Partnersuche online ersparen kann.
Es mag Paare geben, die sich auf "DAUER" dort gefunden haben, aber ich bin sicher es bleiben Ausnahmen.
 
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  • #22
Vor 3 Jahren meldete ich mich das 1.mal bei Elite-Partner an.
Nach 3 sehr angenehmen Treffen vrliebte ich mich in Nr.4
Leider war der Herr bereits vergeben....
Ich meldete mich wieder für etwa ein halbes jahr ab.
Danach versuchte in 2 anderen Portalen mein Glück. Sehr viele Treffen, total frustrierende Erfahrungen.

Im Sommer meldete ich mich wieder bei EP an. Diesmal wollte ich meine bisherigen Erfahrungen nutzen. Ich habe realistische Vorstellungen, natürlich mit einigen Ansprüchen.
Ich bekam kaum Zuschriften. Ein Treffen wo kein Funke übersprang.

Im Oktober schrieb ich, sehr untypisch für mich selbst einen Mann an.
In seiner 2.mail schaltete er sein Foto frei und ich dachte: Wow !
Wir mailten genau 3 Tage (ca.20mails) telefonierten, und 2 Tage später sahen wir uns das erste mal. Und ! Der Blitz schlug ein.
Trotz einer Entfernung von ca.180km sehen wir uns alle 2-3 Tage, unsere Arbeitszeiten lassen das prima zu.

Wir verbringen das Weihnachtsfest zusammen, sind überglücklich.
Planen unsere Zukunft, es passt einfach total wir sind auf Wolke 7.

Beinahe hätte ich aufgegeben. Deshalb rate ich: Macht die Online-Partnersuche nicht zu eurem Lebensinhalt, aber gebt ihr eine Chance.
Seid realistisch mit euren Vorstellungen und geht auch kleine Kompromisse ein.
Vergesst alle Ratgeber sondern verlasst euch auf euer Bauchgefühl.
Und meldet euch erst dann an, wenn ihr wirklich bereit seid euch auf einen neuen Partner einzulassen.
Und, ihr Frauen seid aktiv. Ich habe es auch nicht geglaubt, aber es funktioniert. Frauen dürfen den 1. Schritt machen.
Ein Mann der an euch interessiert ist macht dann gerne den 2 und 3. Schritt.

Ja, liebe FS, vielleicht brauchst Du eine Pause aber gebe nicht auf.
Es kann klappen, denke positiv und werde selbst aktiv.
Viel Glück:)
 
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  • #23
Ich bin derselben Ansicht wie 6/11. In diesem Forum werden solche Frauen zwar immer wieder beschimpft. Aber der Grund dürfte sein, dass viele Männer, die sich hier tummeln, die genannten Kriterien nicht erfüllen. Dabei handelt es sich keineswegs um überzogene Ansprüche. In meinem Freundeskreis erfüllen fast alle diese Kriterien. Und ich selbst natürlich auch.

Eigentlich lässt der Name Elite-Partner einiges erwarten. Und tatsächlich hatte ich auch einige Kontakte zu Männern, die eben genau diese Kriterien erfüllen. Leider lassen sich aber Gefühle der Zuneigung und Verbundenheit nicht erzwingen.

Ich habe bereits gekündigt, lasse mich aber gerne überraschen. Vielleicht begegnet mir hier vor dem Ende meiner Mitgliedschaft doch noch ein Mann, mit dem ich gerne zusammen sein möchte.

Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Denn mein Leben ist auch ohne Partner schön. Und Gelegenheiten, jemanden kennenzulernen gibt es auch außerhalb der Singlebörse.

w 54
 
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  • #24
Hier nochmal #6:
Das ist kein unrealistischer Forderungskatalog, denn ich bin ja selber so und finde mich nicht aussergewöhnlich sondern total normal. Und es hat sich unter den paar Antworten schon jemand gefunden, der meint, bis auf Kind, so zu sein. Wobei Kind für mich bedeutet <15 Jahre und im Haushalt des potenziellen Partners lebend.

Ich habe mein Pendant im echten Leben gefunden: dort, wo es um Dinge geht, die mich interessieren (Gesellschaftspolitik), an meinem Wohnort unter Gleichgesinnten. Wo auch sonst soll ich mich nach einem Arbeitstag befinden? Da fahre ich doch keine 200 km mehr, wenn ich am nächsten Tag wieder am Arbeitsplatz erscheinen soll.

Ich war nie in einem Partnerschaftsnotstand, dass ich so einen Aufwand für einen Mann betrieben hätte - so wichtig war es dann doch nicht, um Lebensqualität einschränkende Kompromisse einzugehen. Dabei bin ich im Nachgang der Meinung, dass ich zuviel Zeit auf Onlinesuche verwendet habe. Nach 1-2 Jahren kann man es m.E. aufgeben, bzw. als geringlastige Aktivität mitlaufen lassen.

Unrealistisch erscheinen solche Wünsche an einen Partner doch nur Menschen, die nicht so sind und auch niemanden kennen, der so ist. Fakt ist, sehr viele Menschen in meinem Umfeld sind solche "Angebote". Schwieriger wird es, wenn das gewisse Quentchen dazu kommen soll, was das "mehr" für eine Partnerschaftsoption ausmacht, aber das gilt doch immer für den Grenzbereich Partnerschaft/Freundschaft.

Es mag sein, das ein 25 km-Radius in der ländlichen Pampa eine unrealistische Forderung ist. Ich lebe aber in einer Millionenmetropole und da liefert ein 25 km-Radius ausreichend Aspiranten. Und ich weiß von mir, dass ich der typische Innenstadtbewohner bin, warum soll ich im ländlichen Raum jemanden suchen, der nicht zu mir passt.
Das sind für mich die Absurditäten der Onlinesuche, wo einen Partner zu finden wichtiger scheint, als alles andere im Leben. Das führt m.E. auch nicht in dauerhafte Partnerschaften. Lieber einen Versuch und Treffer im RL, als 10 Online-Beziehungsversuche.

Hallo Nr. 6
Ich halte deine Angaben und Vorstellungen für ganz und gar nicht überzogen und gratuliere, dass du nun im realen Leben deinem Wunschpartner begegnet bist. Das ist nämlich wirklich Glück. Bezeichnend finde ich, dass du ihn getroffen hast, als es dir so was von egal, was Männer von dir denken. Ich habe schon öfter gehört, dass man gerade in dieser Es-ist-mir-egal-Verfassung plötzlich den Mann kennenlernt, den man vorher vielleicht vergeblich "gesucht" hat.Leider hast du keine Angabe zu deinem Alter gemacht, die würde mich persönlich aber schon interessieren.
w47
 
  • #25
...vorher diese Aufregung,diese Freude,dem Traumpartner endlich zu begegnen und immer gerinnt es in verkrampftes Bemühen,...

Ich denke, viele scheitern an völlig übersteigerten Erwartungen und der Illusion, in SB wie bei Amazon auswählen zu können. Fehlt nur, dass noch Bewertungen eingeführt werden, aber ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit.
Diese Scheitern ist logisch. Es fehlen der Blick in den Spiegel, Reflektionsvermögen sowie reale Liebes- und Lebenserfahrung.
 
  • #26
Es ist einfach eine Chance jemanden kennen zu lernen, den man sonst nie getroffen hätte. Aber, aber, aber, aber das On-line-Dating wiederspiegelt auch unsere sehr kurzlebige Zeit. Wenn man eine Frau trotz einer persönlichen Anschrift mit Bezug auf ihr Profil anschreibt, so bekommt man in 80% gar keine Antwort oder Absage, dann gibt es ein paar Absagen. Und vielleicht hat eine Frau Interesse und schreibt zurück. Aber wehe, wenn ein Punkt in diesem Mailverkehr nicht passt, dann ist Funkstille - meist auch ohne Absage. Das gesamte On-line-Dating kommt mir vor wie ein riesieger Markt. Und auf einem riesigen Markt gibt es eben viel Auswahl oder brutaler ausgedrückt Konkurrenz. Oder auch solche, die ihren Marktwert testen, Sex suchen oder auch nicht genau wissen was sie eigentlich genau suchen. Wenn man hier seinen Partner finden will oder zumindest beabsichtigt, so muss man halt eine Anschrift nicht gleich löschen, wenn das Foto nicht gerade super ist oder im Profil etwas aufgeführt wird, von welchem die eigene Begeisterung nicht top ist.

Ich glaube der richtige Weg für Frau und Mann ist durch die Profile zu gehen und sehen was doch mal so plus/ minus passen könnte. Sich auch nicht von der Distanz abschrecken lassen. Dann eine kurze persönliche Anschrift mit Fotofreigabe senden und sehen was kommt. Kommt nichts - so what! Und wenn eine Antwort kommt nicht mit einem langen Mail rückantowrten - in der Kürze ist die Würze. Auch nicht zu lange hin- und hermailen, sich treffen und sehen wie es im real life so ist.

Ich stellte auch fest, wenn eine Frau wirklich Interesse hat, so schreibt sie rasch zurück. Wenn die Antwortzeigen länger werden, dann ist man in der Warmhalteposition - sprich es ist nichts.

So ist halt unsere Zeit.... man darf in Singlezeiten nicht krampfhafte eine Beziehung suchen, sondern sich halt an den anderen schönen Dingen im Leben erfreuen. Wenn man Glück und die oder den Richtigen findet - toll - wenn man kein Glück hat, dann sollte es eben nicht sein.... und man darf den Kopf nicht hängen lassen. Man kann es auch nüchtern betrachten - auch trotz sehr guter Ausbildung etc. hat nicht jeder das Glück ein Haus kaufen zu können. Die einen haben es -die anderen eben nicht.
 
  • #27
Kann euch nur raten, nicht zu lange mit der Online-Suche zu verbringen. Ein Freund von mir sucht damit schon seit 7 Jahren. Ich hab ihm das mal umgerechnet auf seine Lebenszeit..... da fehlt dann so einiges....

glg,
j
 
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