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  • #1

2. Heirat und neuer Familienname

Wir heiraten bald, für beide das 2. Mal. Ich hatte damals den Namen meines 1. Mannes angenommen. Nun wollte ich den alten Namen vom Ex ablegen und seinen neuen annehmen. Meinen Mädchennamen möchte ich nicht wieder annehmen, das bin ich nun schon 20 Jahre nicht mehr. Meine erwachsenen Kinder würdem meinen neuen Namen akzeptieren, finden es jedoch komisch, dass ich dann anders heisse als sie.
Der mögliche Doppelname wäre grenzwertig klingend. Obwohl ich inzwischen doch dazu tendiere, da ich meine neue Heirat und die Verbundenheit mit meinen Kindern damit symbolisieren könnte.
Meinen alten Namen möchte ich nicht alleine führen, da ich dann in der zweiten Ehe den Namen meines 1. Ehemannes führen würde.
Was würdet Ihr machen?
w46
 
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  • #2
Möchtest du wirklich anders heißen als Deine Kinder ?
Meine erwachsenen Söhne hätten nicht akzeptiert, wenn ich den Namen meines 2. Mannes angenommen hätte. Ich wollte das aber auch nicht, da mir der Name gar nicht gefällt.
Da meine Scheidung ganz problemlos war und ich außerdem ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Ex habe, trage ich weiterhin seinen Namen. Unsere Nachnamen sind also unterschiedlich.
Niemand hat damit ein Problem. Dass man natürlich nicht gleich als Ehepaar wahrgenommen wird, finde ich eher lustig.
Aber das muss jeder für sich selbst entescheiden.
 
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  • #3
Also ich kann es ehrlichgesagt nicht nachvollziehen.
Meine Mutter hat ihren Mädchennamen wieder angenommen als ich 13 Jahre alt war. Klar hat sie mich davor gefragt ob mir das recht wäre und ich hatte absolut nichts dagegen. Warum auch? Namen sind nicht mehr als Schall und Rauch und eine Verbundenheit macht sich nicht dadurch bemerkbar sondern durch familiären Zusammenhalt, gegenseitigen Respekt und Liebe. Vielleicht solltest du deine Kinder mal darauf hinweisen, vielleicht hören sie dann mit diesem Kindergarten auf. Schließlich sind sie erwachsen und werden irgendwann selbst durch Heirat ihren Namen ändern. Das ist aber dann okay oder wie? Versteh ich nicht.

w25
 
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  • #4
Nimm den Namen deines 2. Mannes an. Doppelnamen klingen nicht schön und wenn sie in eurem Fall nicht zueinander passen, solltest du erst recht keinen Doppelnamen annehmen. Dein Mädchennamen würde keinen Vorteil bringen, entweder dein Mann nimmt deinen Mädchennamen an, dann haben die Kinder das gleiche Problem anders zu heißen, oder ihr habt dann 3 verschiedene Namen in der Familie.

Am einfachsten wäre, wenn du den Namen von Nr. 1 behältst, aber das willst du ja nicht.
 
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  • #5
Ich persönlich hätte gleich meinen Geburtsnamen behalten und meinen Kindern diesen auch gegeben, da meine Familie sonst ausstirbt und ich es sowieso albern finde, dass in Deutschland die Frauen immer Namenshopping betreiben und in ihrem Leben mit jeder Hochzeit den Namen wechseln und dadurch immer ein Stück ihrer Identität aufgeben. Da du aber schon seit Ewigkeiten deinen Geburtsnamen aufgegeben hast, würde ich in deinem Fall konsequent sein und den Namen des aktuellen Ehemannes annehmen, ohne im Doppelnamen-Ungetüm auch noch den Namen des Verflossenen bis an mein Lebensende mitzuschleifen. Auch, weil mir die Unterschreiberei mit Doppelnamen auf den Senkel gehen würde. Deine Kinder sind ja schon erwachsen, so dass es sowieso nicht mehr oft vorkommt, dass ihr Euch öffentlich als Familie mit Vor- und Nachnamen irgenwo vorstellen müsst, wie früher beim Kinderarzt. Und deine Kinder würden ja offenbar auch nicht dagegen rebellieren, wenn die Mutter den Namen wechseln würde, sondern fänden es nur erstmal ungewohnt, nicht mehr den gleichen Namen wie sie zu haben. An den neuen Namen würden sie sich aber bestimmt schnell gewöhnen, denn du bleibst ja trotzdem für sie Mama oder Mutti und der Name ändert eure Beziehung zueinander ja auch nicht.

w, 29
 
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  • #6
Ich würde ruhig den Namen deines 2. Mannes annehmen.
Doppelnamen - ach nee, lieber nicht mehr. Klingt ein bisschen nach 70er Jahren und missverstandener Emanzipation. Ich hatte selbst mal so ein Namensungetüm und wollte es nicht mehr.
Deine Kinder sind doch auch schon erwachsen, schreibst du.
Wenn sie noch klein wären, könnte man darüber nachdenken, ob es nachteilig ist, dass sie anders heißen als du, für Gespräche mit dem Kinderarzt, den Lehrern etc.
Falls deine Kinder heiraten, heißen sie vermutlich sowieso irgendwann anders, vor allem, wenn es Mädchen sind.

Was sagt eigentlich dein Zukünftiger dazu? Würde es ihn freuen, wenn du seinen Namen trägst?
Mein 2. Mann hat sich darüber gefreut, dass ich seinen Namen angenommen habe.
 
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  • #7
Ich kann dieses Annehmen des Namen des Ehepartners überhaupt nicht nachvollziehen. In meinem Land behält die Frau ihren Namen, verheiratet oder nicht. Niemals würde ich meinen eigenen Namen aufgeben. Er gehört zu mir, ist ein Teil von mir. Den Namen eines Anderen anzunehmen, ist einen Teil von sich aufzugeben. Wo leben wir denn? Wie meinte ein Schreiber vor mir, " Namensschopping", eine perfekte Beschreibung!
Was sind das für Komplexe und Abhängigkeiten, die eine erwachsene, gebildete Frau dazu treiben, ihren eigenen Namen zu verleumden?

46/W
 
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  • #8
Danke für Eure Überlegungen:) mein Zukünftiger möchte gerne, dass ich seinen Namen annehme. Meine Kinder akzeptieren es gut, nur mein Ältester war etwas verletzt und meinte aber, er würde es akzeptieren. Irgendwie süß, dabei bin ich schon mehrere Jahre mit meinem Freund zusammen und es ist schon lange klar, dass wir heiraten. Das mit dem Namen war ihm wohl nicht klar. Der Doppelnahme wäre wirklich doof, da beide Namen sehr ähnlich sind. So etwa wie Lieber-Hieber oder Kochen-Rochen...
 
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  • #9
Ich habe nach der Scheidung meinen Geburtsnamen wieder angenommen. Heute würde ich auch nie mehr heiraten und dabei meinen Namen, der meine Kindheit und Jugend geprägt hat, für einen Ehemann aufgeben. Mein Geburtsname ist Teil meiner Identität.

Die wenigsten Männer würden ihren Geburtsnamen für eine Ehefrau einfach ablegen!

Es sei denn, sie heissen "Krautwurst" oder ähnlich.

Ich verstehe Frauen nicht, die sogar unter der aktuellen Gesetzgebung, freiwillig auf ihren Geburtsnamen verzichten und sich sogar noch stolz fühlen, wenn sie den Namen des Partners annehmen dürfen!

Also ich empfehle dir: nimm deinen Geburtsnamen zurück, denn nur das bist du wirklich.
 
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  • #10
Mein Mädchenname gehört schon so lange nicht mehr. Aber ich weiß, dass in Italien die Frauen immer ihre Mädchennamen behalten. Dafür heissen die Kinder wie der Vater, nie wie die Mutter. Fie Identitätsfrage ist berechtigt. Ich bin vom Nachnamen her weder X, noch Y, noch Z. Jacky Kennedy hatte auf ihrem Grabstein alle 3 Namen: Mädchenname, 1. Mann, 2. Mann. Mein Vorname und mein Titel bleiben.
 
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  • #11
Ich würde auch den neuen Ehenamen annehmen. Sprich nochmal mit deinen Kindern. Zu Beginn ist es natürlich seltsam für die Kinder, wenn du einen anderen Namen hast. Aber denke mal so:
Auch die Kinder werden älter und irgendwann mal heiraten. Vielleicht nehmen sie dann auch den Namen des Ehepartners an und dann? Dann haben sie auch einen anderen Namen als du und würden sich bedanken, wenn du dan intervenieren würdest.
Sie werden sich schon daran gewöhnen, wenn du einen anderen Namen trägst, sie sind ja sicher nicht mehr so klein.
 
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  • #12
Eine Frau, die einen Doppelnamen möchte oder meinen Namen nicht annehmen möchte, würde ich m,45 niemals heiraten, da sie nicht zu 100% zu mir stehen wird und wer seine Kinder fragen muss, ist nicht eigenständig; denn die Kinder fragen später auch nicht die Eltern, was sie letztendlich machen, was auch so richtig ist.
 
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  • #13
Die wenigsten Männer würden ihren Geburtsnamen für eine Ehefrau einfach ablegen!

Richtig. Du ja auch nicht (mehr). In der Tat ist es mir relativ egal, ob die Frau meinen Namen annimmt, einen Doppelnamen oder ihren behält. Mir ist nur wichtig, dass die Kinder denselben Namen tragen wie ich (das muss nicht zwangsläufig der Name des Mannes sein, aber ich hänge sehr an meinem Namen. Kompromissfindung wird da schwer, wenngleich nicht unmöglich). Auch wenn ich weiß, dass gleich großes Geschrei ausbrechen wird, da meine Ansicht nicht so ganz in die heutige Zeit passt: Ich betrachte dies als Vorrecht des Vaters (so wie es bezüglich der Kinder auch Vorrechte der Mutter gibt, wenngleich in anderen Bereichen). Für mich hat das etwas mit der väterlichen Unsicherheit bzgl. der Abstammung der Kinder zu tun, aber das auszudiskutieren würde wohl diesen Thread sprengen.
Die FS hat schon Kinder. Ich könnte also gut verstehen, wenn sie den Namen ihrer Kinder behalten wollte. Aus meinem persönlichen Umfeld kenne ich eigentlich auch nur Frauen, die sich dann für einen Doppelnamen entschieden haben. Das schafft etwas Distanz zum Ex, bewahrt aber gleichzeitig die Bindung zu den Kindern auch auf dem Gebiet des Familiennamens. Ich denke, es muss wohl eine Bauchentscheidung sein, da es rationale Argumente für alle Optionen gäbe (außer die Annahme des Namens der FS durch den neuen Mann. Schließlich ist es der Name des Ex).
 
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  • #14
Also ich empfehle dir: nimm deinen Geburtsnamen zurück, denn nur das bist du wirklich.

Sie hat doch ganz klar geschrieben, dass sie ihren Geburtsnamen NICHT möchte.

Liebe Fragestellerin, es ist doch ganz klar:
- du willst deinen Mädchennamen nicht wieder
- du möchtest auch keinen Doppelnamen
- deine Kinder finden es okay, wenn du den Namen deines 2. Mannes trägst
- er würde sich freuen
- für dich wäre es in Ordnung

Also, mach es. Ich wünsche euch eine schöne Hochzeit und ein glückliches gemeinsames Leben!
 
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  • #15
Eine Frau, die einen Doppelnamen möchte oder meinen Namen nicht annehmen möchte, würde ich m,45 niemals heiraten, da sie nicht zu 100% zu mir stehen wird und wer seine Kinder fragen muss, ist nicht eigenständig; denn die Kinder fragen später auch nicht die Eltern, was sie letztendlich machen, was auch so richtig ist.

Ja ne ist klar..
Du könntest ja sonst auch den Namen deiner Frau annehmen, aber das ist ja natürlich viel zu unmännlich, richtig? Nicht dass einen die Kumpels noch auslachen würden. ;-)
Tolle Ansichten. Gib doch du mal deine ganze Identität auf, mal sehen wie dir das gefallen würde.
Das ist mit Abstand die haarsträubendste Begründung für einen Namenswechsel den ich jemals gehört habe.
 
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  • #16
Ich finde die Entscheidung wirklich nicht einfach. Meine Kinder haben mir nun das OK gegeben, den neuen Namen anzunehmen. Natürlich bestimmen die Kinder nicht meine Entscheidung. Jedoch finde ich es einfach schöner, wenn sie auch einverstanden sind. Interessant ist die Meinung des einzigen Mannes hier. Ist ja doch auch etwas einseitig gedacht, die Hochzeit vom Namen abhängig zu machen. Mein Freund hat es mir überlassen, da er versteht, dass ich damit leben möchte. Ich finde alle Möglichkeiten nicht optimal, da ja nun mal mehrere Personen auf irgendeine Weise involviert sind. Natürlich bin ich stolz, den Namen meines Mannes zu führen. Aber ich habe auch eine Vergangenheit mit Nachkommen, und meine Kinder gehören immer zu mir.
 
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  • #17
Ich bin in der gleichen Situation - und habe mich für einen Doppelnamen entschieden. Unterschreiben kannst du dann normalerweise auch nur mit einem deiner Nachnamen außer bei Ausweisen etc.
Vielleicht an die jüngeren Leute hier: es gab bis Anfang der 1990er Jahre für nicht die Möglichkeit, nur den Geburtsnamen zu behalten, lediglich Doppelname war in D möglich (übrigens egal ob Mann oder Frau). Die Reform des Namensrechts kam erst später.
Und ja, auch ich empfinde es als richtig, mit den Kindern über dieses Thema zu sprechen. Besonders schön fand ich, dass mein Zukünftiger bei meinen Kindern quasi um meine Hand angehalten hat.
Also, mach es so, wie du dich am wohlsten fühlst und genieße vor allem dein Leben.
w/46
 
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  • #18
Hallo FS,
#13 hat es wunderbar auf dem Punkt gebracht.
Wenn du keine kleinen Kinder mehr hast, musst du die Unterschiedlichkeit deines Nachnamens und der deiner Kinder doch niemandem mehr erklären (Schule, Kinderarzt usw.)
Was gibt es schönes, als als Paar in Zukunft ein gemeinsames Leben mit einem gemeinsamen Namen zu führen?
Wenn deine Kinder nicht mehr zu deinem Haushalt zählen werden, werdet ihr als Ehepaar noch lange zu zweit eine gemeinsame Behausung teilen, da macht ein gleicher Name wirklich Sinn, zeigt er doch eure Verbundenheit.
Wenn ich Paare mit verschiedenen Nachnamen oder Doppelnamen erlebe, frage ich mich immer, ob die auch wirklich kompromisslos zueinander stehen, wenn sie sich schon nicht mal für einen gleichen Namen entscheiden können. Zudem klingen Doppelnamen fast immer gequält und machen wirklich nur im Geschäftsleben Sinn, wenn man Veränderungen durch Wiedererkennung eines Namenteils bezwecken will. Alle andere Personen werden schon bald verstehen, wer hier zu wem gehört.

Deine Vergangenheit ist passè; neuer Mann, neuer Name. Du trägst ja sicher auch später einen neuen Ehering, oder wird der frühere umgearbeitet?
Würde es dich nicht mit Freude erfüllen, schon am Nachnamen als Frau deines zukünftigen Mannes erkannt zu werden?
Für deine Kinder ist der Namenswechsel ok, wie du schreibst, sie tragen weiterhin den Namen der Familie, die ihr bei ihrer Geburt wart, und dein zukünftiger Mann wird deine Kinder wohl nicht mehr adoptieren.

alles Gute!
 
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  • #19
Ich (w) werde das nie verstehen, warum so viele Frauen in Deutschland nach einer 2. Eheschließung den Nachnamen des Ex-Gatten behalten. Wenn ich ein Mann wäre, dann würde ich so eine Frau bestimmt nicht heiraten. Entweder führt sie ihren Mädchennamen oder sie nimmt meinen Nachnamen an - aber nicht den Namen des Ex. Finde ich sehr respektlos gegenüber dem 2. Mann.

Warum bestehen erwachsene Kinder darauf, dass die Mutter denselben Nachnamen trägt wie sie? Kinder heiraten schließlich auch eines Tages und machen es dann nicht von der Mutter abhängig, welchen Nachnamen sie nach der Hochzeit tragen.
 
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  • #20
Wenn ich ein Mann wäre, dann würde ich so eine Frau bestimmt nicht heiraten.

Zwei Köpfe, ein Gedanke. Der Name ihres Exmannes und meiner als Doppelname? Quasi eine Kurzgeschichte ihres Lebens, in der ich gnädigerweise mit erwähnt werde, zusammen mit meinem Vorgänger? Never ever! Lieber würde ich auf diese Ehe verzichten.

Entweder sie nimmt meinen Namen an, oder sie behält ihren Geburtsnamen (!) bei. Der Name ihres Exmannes hat in unserer Verbindung definitiv nichts zu suchen.
 
  • #21
Bei meiner ersten Heirat hatte ich einen Doppelnamen. Bei meiner zweiten Heirat habe ich den Namen meiner Mannes angenommen, es ist ein sehr seltener Name. In Kombination mit meinem Vornamen bin ich die einzige im www, die solch einem Namen hat. Behalten habe ich den Namen wegen der Kinder, hab mir aber auch vorgenommen, er soll nicht auf meinem Grabstein stehen.
@ 18 u. 19 wenn Kinder im Spiel sind, kann ich verstehen auch den Namen vom EX noch zu tragen. Etwas mehr Selbstbewußtsein, dann kann man über solche Kleinigkeiten hinweg sehen.
Mit meinem Namen bin ich beruflich in meinem Bereich sehr bekannt. Da die Kinder jetzt beide volljährig sind, überlege ich bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes auch wieder meinen Mädchennamen anzunehmen. w52
 
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  • #22
Für mich würde es nicht in Frage kommen, wenn meine Frau den Name ihres Ex beibehalten würde! Ich würde es aber OK finden, wenn sie z.B. erst zum Zeitpunkt der Hochzeit mit mir auf ihren Mädchennamen zurückgeht, oder diesen mit meinem Namen kombiniert.

Ich könnte mich auch dafür erwärmen, Ihren Mädchennamen anzunehmen, oder mit meinem Namen zu kombinieren.

Die Meinung ihrer Kinder dazu wäre für mich zweitrangig, denn ich kenne sogar einen Fall, wo eine Frau den Namen wegen der Kinder beibehielt und am Ende war sie die einzige (außer ihrem Ex natürlich), die noch diesen Namen hatte ...der Sohn hatte inzwischen den Namen seiner Frau angenommen (Adelshaus) und Mama war ihm plötzlich in diese Hinsicht sch....egal!

m43
 
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  • #23
Ich habe mich entschieden, seinen Namen anzunehmen. Für die Kinder ist es inzwischen okay. Beruflich werde ich in diversen Mails die Namenänderung bekanntgeben. Mein Zukünftiger ist total happy darüber. Für mich ist es die logische Konsequenz meines neuen Lebens. Als Geste hat er im neuen Heim auch den Namen meiner Kinder an die Türkllingel verbracht, obwohl sie nicht darin wohnen. So fühlen sie sich mehr zu dieser großen Familie zugehörig, was ich sehr liebevoll von meinem zukünftigen Mann finde.
Mit dieser Entscheidung starte ich nun in mein neues Leben, in wenigen Tagen ist es soweit!

Danke für Eure Überlegungen! Ich bin froh, dass mein LG (seit 4 Jahren) mir diese Entscheidungsfreiheit gelassen hat. Es sind ja auch Gefühle im Spiel, hätte er mich unter Druck gesetzt, hätte ich einen inneren Konflikt gehabt. Wobei mein Ex so gar keine Rolle mehr in meinem Leben spielt. Es ging hier nur um die öffentlichen Zeichen der Bande zu meinen Kindern. Wir haben eine innige Verbindung, daher haben sie mir nach einigen Tagen mitgeteilt, es ist okay, wie es ist und sie freuen sich, dass ich so glücklich bin.
Nun geht es mir gut, fühle mich allseits respektiert, wie auch immer meine Entscheidung ausgefallen wäre.
Ich danke Euch, für Eure Mitteilungen und Gedanken! Und er ist der beste Mann, den ich kenne!! Ich freu mich so:))) Danke, online-Dating! Ich hätte ihn im RL nie gefunden!!
Eure FS (w48, 3 Kinder ab 19J mit m52, 3 Kinder ab 18J)
 
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  • #24
Ich finde, die FS hat sich richtig entschieden!

Warum bestehen erwachsene Kinder darauf, dass die Mutter denselben Nachnamen trägt wie sie? Kinder heiraten schließlich auch eines Tages und machen es dann nicht von der Mutter abhängig, welchen Nachnamen sie nach der Hochzeit tragen.

Nein, es ist eigentlich noch eindeutiger: Wenn Kinder einen Namenswechsel ihrer Mutter mit einem Bruch assozieren, dann haben sie implizit festgelegt, dass sie in dem Moment, wo sie durch Heirat einen andere Namen annehmen, mit der Mutter brechen ...den es gelten ja immer für alle die gleichen Regeln!

m43
 
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